27.10.2011 |

VDMA erleichtert über Euro-Rettungs-Beschlüsse

VDMA-Hauptgeschäftsführer Dr. Hannes Hesse mahnt weitere Schritte im Euro-Reform-Prozess an (Bild: VDMA).

Als wichtige Etappe auf dem Weg zur Stabilisierung der Euro-Zone sieht der VDMA die Beschlüsse der vergangenen Nacht.

FRANKFURT (ks). Der Hauptgeschäftsführer des VDMA, Hannes Hesse, hat sich erleichtert über die Kooperation der Privaten beim Schuldenschnitt Griechenlands gezeigt. Ob die mit der Hebelung des Euro-Rettungsschirms EFSF verbundenen Risiken gerechtfertigt sind, werde sich allerdings erst dann zeigen, wenn die Beschlüsse den Stress-Test durch die Finanzmärkte bestehen.

Hesse mahnte die Aufrechterhaltung des Tempos für die weiteren wichtigen Schritte auf dem Reformweg an. Der Euro brauche rasch eine neue Verfassung, die glaubhaft für Stabilität stehe. Außerdem werde Griechenland für lange Zeit Hilfen der anderen Euro-Staaten brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen. Dennoch sei jetzt Optimismus angebracht. “Die Stabilisierung der Euro-Zone ist ein großes Stück näher gerückt”, so Hesse. Damit sei auch die Gefahr einer Ansteckung der Realwirtschaft gesunken und die Wahrscheinlichkeit für ein Krisenszenario wesentlich vermindert.


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