• Digital Capability Center: Die Partner McKinsey, RWTH Aachen und PTC haben eine funktionsfähige Industrie 4.0-Linie zur Herstellung eines intelligenten elastischen Kunststoffarmbandes errichtet. In Workshops lernen Fach- und Führungskräfte, wie sie neue Digitalisierungstechnologien über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg einsetzen können. Sie erhalten Einblick in Technologien wie Echtzeit-Diagnose, Big-Data-Analyse, vorausschauende Instandhaltung, 3D-Druck und kollaborative Roboter. - Bild: McKinsey

    Digital Capability Center: Die Partner McKinsey, RWTH Aachen und PTC haben eine funktionsfähige Industrie 4.0-Linie zur Herstellung eines intelligenten elastischen Kunststoffarmbandes errichtet. In Workshops lernen Fach- und Führungskräfte, wie sie neue Digitalisierungstechnologien über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg einsetzen können. Sie erhalten Einblick in Technologien wie Echtzeit-Diagnose, Big-Data-Analyse, vorausschauende Instandhaltung, 3D-Druck und kollaborative Roboter. - Bild: McKinsey

  • Cyber-Physical Factory: Mit der Cyber-Physical Factory will Festo Unternehmen und Hoch­schul­einrichtungen einen Zugang zu Anwendungen und Technologien der Industrie 4.0 bieten. Die CP Factory bildet die Stationen einer realen Produktionsanlage modellhaft ab und integriert Technologien der Mechatronik und Automation. Man kann lernen, wie Fertigungsbereiche in die digitale Produktion integriert werden, wie die Produktion per MES gesteuert wird, wie die Logistik in autonomen Systemen aussieht  und wie man Anlagen mittels Smart Maintenance überwacht. Den Kern der CP Factory bilden flexibel kombinierbare Basismodule, auf die unterschiedliche Applikationsmodule aufgesetzt werden können. - Bild: Festo

    Cyber-Physical Factory: Mit der Cyber-Physical Factory will Festo Unternehmen und Hoch­schul­einrichtungen einen Zugang zu Anwendungen und Technologien der Industrie 4.0 bieten. Die CP Factory bildet die Stationen einer realen Produktionsanlage modellhaft ab und integriert Technologien der Mechatronik und Automation. Man kann lernen, wie Fertigungsbereiche in die digitale Produktion integriert werden, wie die Produktion per MES gesteuert wird, wie die Logistik in autonomen Systemen aussieht und wie man Anlagen mittels Smart Maintenance überwacht. Den Kern der CP Factory bilden flexibel kombinierbare Basismodule, auf die unterschiedliche Applikationsmodule aufgesetzt werden können. - Bild: Festo

  • Xpertiso: In der Lernfabrik von ROI und verlag moderne industrie wird ein Überblick über die technologischen Grundlagen von Industrie 4.0 gegeben, über Anwendungsfälle und den Weg zur Realisierung. Die Fabrik verfügt über Produktions- und Montageanlagen inklusive Datenverarbeitung und Software. Basierend auf schlanken Produktionsprozessen, kann eine I 4.0-Produktion aufgebaut und das Zusammenspiel mit dem ERP-System dargestellt werden. - Bild: Xpertiso

    Xpertiso: In der Lernfabrik von ROI und verlag moderne industrie wird ein Überblick über die technologischen Grundlagen von Industrie 4.0 gegeben, über Anwendungsfälle und den Weg zur Realisierung. Die Fabrik verfügt über Produktions- und Montageanlagen inklusive Datenverarbeitung und Software. Basierend auf schlanken Produktionsprozessen, kann eine I 4.0-Produktion aufgebaut und das Zusammenspiel mit dem ERP-System dargestellt werden. - Bild: Xpertiso

  • IIoT Innovation Center: Accenture unterstützt Kunden und andere Interessenten dabei, wie sie ihr Unternehmen gewinnbringend 
digitalisieren können. Es wird auf 
Design-Thinking-Workshops, Technologiedemonstrationen sowie auf Rapid-Prototyping-Projekte gesetzt, um Ideen schnell anfassbar zu machen. Den Teilnehmern wird geholfen, eine Strategie und Roadmap zu erstellen.  - Bild: Accenture

    IIoT Innovation Center: Accenture unterstützt Kunden und andere Interessenten dabei, wie sie ihr Unternehmen gewinnbringend digitalisieren können. Es wird auf Design-Thinking-Workshops, Technologiedemonstrationen sowie auf Rapid-Prototyping-Projekte gesetzt, um Ideen schnell anfassbar zu machen. Den Teilnehmern wird geholfen, eine Strategie und Roadmap zu erstellen. - Bild: Accenture

  • Applikationszentrum I 4.0: Das Zentrum vom Fraunhofer IPA und dem Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb der Uni Stuttgart ist mit neuartigen Demonstratoren ausgestattet. Es gibt vier Showcases: das personalisierte Produkt, der Mensch als Dirigent in der Produktion, die Digitalisierung der Wertschöpfung, die autonome Produktion. Firmen können das Center als Testumgebung nutzen. - Bild: Applikationszentrum I 4.0

    Applikationszentrum I 4.0: Das Zentrum vom Fraunhofer IPA und dem Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb der Uni Stuttgart ist mit neuartigen Demonstratoren ausgestattet. Es gibt vier Showcases: das personalisierte Produkt, der Mensch als Dirigent in der Produktion, die Digitalisierung der Wertschöpfung, die autonome Produktion. Firmen können das Center als Testumgebung nutzen. - Bild: Applikationszentrum I 4.0

  • Smart Factory: Die herstellerübergreifende Industrie 4.0-Produktionsanlage wurde vom Smart Factory-Konsortium realisiert. Sie demonstriert die intelligente Fertigung von Visitenkartenetuis in Losgröße 1. 18 beteiligte Firmen, beispielsweise Bosch Rexroth, Festo und Phoenix Contact, einigten sich auf gemeinsame Standards. Eine Schulung wird nicht angeboten, die Smart Factory arbeitet mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum zusammen, wo Schulungen für KMU kostenlos sind. - Bild: Smart Factory

    Smart Factory: Die herstellerübergreifende Industrie 4.0-Produktionsanlage wurde vom Smart Factory-Konsortium realisiert. Sie demonstriert die intelligente Fertigung von Visitenkartenetuis in Losgröße 1. 18 beteiligte Firmen, beispielsweise Bosch Rexroth, Festo und Phoenix Contact, einigten sich auf gemeinsame Standards. Eine Schulung wird nicht angeboten, die Smart Factory arbeitet mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum zusammen, wo Schulungen für KMU kostenlos sind. - Bild: Smart Factory

Obwohl zwei Drittel der Führungskräfte im Maschinen- und Anlagenbau und in der Automobilindustrie die disruptiven Auswirkungen der Digitalisierung spüren, geben 60 % der Maschinenbauer und 50 % der Autohersteller an, dass in ihrer Unternehmensstrategie Investitionen in diesen Bereich noch nicht ausreichend eingeplant sind. Das besagt eine aktuelle Studie des Dienstleistungsunternehmens Accenture.

94 % der befragten Industrieunternehmen sind überzeugt, dass digitale Technologien und das industrielle Internet der Dinge (IIoT) ihr Geschäft radikal verändern werden. Jedoch mangele es an entsprechenden Kompetenzen in denjenigen Bereichen, die immer stärker vom Einsatz digitaler Technologien abhängig sind.

Aus diesem Grund haben verschiedene Träger in Deutschland Lernfabriken für Industrie 4.0 gegründet. Dabei unterscheidet sich jedoch deren Ansatz. Einmal geht die Entstehung einer Industrie 4.0-Anlage auf die Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft zurück, wie im Falle der Technologie-Initiative Smart Factory, hinter der heute 18 Partnerunternehmen stehen.

Ein anderes Mal sind wissenschaftliche Einrichtungen die Betreiber der Lernfabrik, wie in dem Fall des Applikationszentrums Industrie 4.0 in Stuttgart: Dort kooperiert das Fraunhofer IPA mit dem Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb der Universität Stuttgart.

Und hinter weiteren Lernfabriken stehen Unternehmensberatungen, die ihren Kunden bei der digitalen Transformationen helfen wollen. Dabei sind diese Angebote auch offen für andere Interessenten. „Wenn Firmen kommen, die sich für die digitale Transformation interessieren, dann würden wir denen ein Angebot unterbreiten“, sagte zum Beispiel Christoph Schmitz von McKinsey.

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Produktion fragte seine Online-Nutzer, ob sie eine Lernfabrik für Industrie 4.0 besuchen würden, um sich für den Transformationsprozess zu rüsten. - Bild: Produktion.de