• In der Industrie 4.0-Linie des DCC wird ein intelligentes elastisches Kunststoffarmband hergestellt: Zunächst bereitet eine Schärmaschine das einzelne Garn für die Verwendung in der Webmaschine vor, indem 96 Einzelfäden auf einen Kettbaum übertragen werden. In diesem Prozess überwachen Knoten- und Fadenspannungssensoren die Qualität des Eingangsproduktes. Am Produktionsausgang können durch einen Schwinungssensor am Kettbaum Abweichungen frühzeitig erkannt werden. Diese Überwachungsmaßnahmen sollen Einsparungen in Höhe von 250.000 Euro/Jahr ermöglichen, da weniger Kettbäume wegen mangelnder Qualität entsorgt werden müssen. - Bild: McKinsey/Frank Best

    In der Industrie 4.0-Linie des DCC wird ein intelligentes elastisches Kunststoffarmband hergestellt: Zunächst bereitet eine Schärmaschine das einzelne Garn für die Verwendung in der Webmaschine vor, indem 96 Einzelfäden auf einen Kettbaum übertragen werden. In diesem Prozess überwachen Knoten- und Fadenspannungssensoren die Qualität des Eingangsproduktes. Am Produktionsausgang können durch einen Schwinungssensor am Kettbaum Abweichungen frühzeitig erkannt werden. Diese Überwachungsmaßnahmen sollen Einsparungen in Höhe von 250.000 Euro/Jahr ermöglichen, da weniger Kettbäume wegen mangelnder Qualität entsorgt werden müssen. - Bild: McKinsey/Frank Best

  • Eine Webmaschine verkreuzt die Garne der Kettbäume mit dem Schussfaden zu einem Textilband. Da das Einrichten der Maschine mit neuen Garnen sehr zeitaufwändig ist und eine hohe Fachkenntnis erfordert, wurden hierfür digitale Unterstützungssysteme entwickelt. Dadurch erhalten die Bediener der Maschine produkt-, maschinen- und anwender-spezifische Informationen zum Einrichten und Kalibrieren. - Bild: McKinsey/Frank Best

    Eine Webmaschine verkreuzt die Garne der Kettbäume mit dem Schussfaden zu einem Textilband. Da das Einrichten der Maschine mit neuen Garnen sehr zeitaufwändig ist und eine hohe Fachkenntnis erfordert, wurden hierfür digitale Unterstützungssysteme entwickelt. Dadurch erhalten die Bediener der Maschine produkt-, maschinen- und anwender-spezifische Informationen zum Einrichten und Kalibrieren. - Bild: McKinsey/Frank Best

  • Das ist eine Thermo-Fixier-Maschine, die momentan noch auf ihre Integration in die Industrie 4.0-Linie wartet. - Bild: McKinsey/Frank Best

    Das ist eine Thermo-Fixier-Maschine, die momentan noch auf ihre Integration in die Industrie 4.0-Linie wartet. - Bild: McKinsey/Frank Best

  • Mit dieser textilen Druckmaschine wird das elastische Kunststoffarmband individuell bedruckt. Durch QR-Codes und RFID-Chips können die Armbänder individuell nachverfolgt werden. Außerdem kann so ein digitales Abbild des Produkts erschaffen werden, das die Qualitätssicherung vereinfacht und dem Kunden eine erhöhte Transparenz bietet. - Bild: Mckinsey/Frank Best

    Mit dieser textilen Druckmaschine wird das elastische Kunststoffarmband individuell bedruckt. Durch QR-Codes und RFID-Chips können die Armbänder individuell nachverfolgt werden. Außerdem kann so ein digitales Abbild des Produkts erschaffen werden, das die Qualitätssicherung vereinfacht und dem Kunden eine erhöhte Transparenz bietet. - Bild: Mckinsey/Frank Best

  • Eine Schneidemaschine trennt die einzelnen Kunststoffarmbänder vom Band. Dabei unterscheidet sie automatisch verschiedene Produktlängen. - Bild: McKinsey/Frank Best

    Eine Schneidemaschine trennt die einzelnen Kunststoffarmbänder vom Band. Dabei unterscheidet sie automatisch verschiedene Produktlängen. - Bild: McKinsey/Frank Best

  • An einer ergonomischen Nähstation, wo das Armband fertiggestellt wird, können sich Näherinnen mit Ihrem Armband einloggen. Daraufhin stellt sich der Arbeitstisch automatisch auf die richtige Höhe ein. - Bild: McKinsey/Frank Best

    An einer ergonomischen Nähstation, wo das Armband fertiggestellt wird, können sich Näherinnen mit Ihrem Armband einloggen. Daraufhin stellt sich der Arbeitstisch automatisch auf die richtige Höhe ein. - Bild: McKinsey/Frank Best

  • Eine "Digital Performance Engine" gibt einen schnellen Überblick mit Echtzeitdaten über die Situation im Werk. Dabei werden nicht nur klassische Produktions-Kennzahlen wie OEE, Produktivität und Qualität gezeigt, sondern auch die Sicherheit, Personalmanagement und Mitarbeiterzufriedenheit. - Bild: McKinsey/Frank Best

    Eine "Digital Performance Engine" gibt einen schnellen Überblick mit Echtzeitdaten über die Situation im Werk. Dabei werden nicht nur klassische Produktions-Kennzahlen wie OEE, Produktivität und Qualität gezeigt, sondern auch die Sicherheit, Personalmanagement und Mitarbeiterzufriedenheit. - Bild: McKinsey/Frank Best

In der Lernfabrik namens Digital Capability Center von RWTH Aachen, McKinsey und PTC wird ein intelligentes elastisches Kunststoffarmband mit einem integrierten Chip hergestellt, das individuell konfiguriert werden kann.

Die Linie besteht aus älteren und moderneren Maschinen mit unterschiedlichen Steuerungen und Schnittstellen, die um Sensoren ergänzt wurden.

„Die einzelnen Schritte sind übertragbar auf diverse Produktionsschritte in anderen Industrien“, erläuterte Christoph Schmitz, Global Leader Manfacturing Practice von McKinsey & Company.

Die nächste Ausbaustufe gehe in Richtung Internet of Things beziehungsweise Direktanbindung des Kunden. Es sei eine der spannendsten Herausforderungen bei Industrie 4.0, wenn der Kunde des Produkts direkt in den digitalen Prozess eingreifen kann, wenn er seine Wünsche in ein maßgeschneidertes Produkt einsteuern kann.