• Twitter ist Donald Trumps bevorzugter Kommunikationskanal, hier storniert er schon mal milliardenschwere Aufträge für die Rüstungsindustrie oder greift Gewerkschaftsbosse an. - Pixabay

    Twitter ist Donald Trumps bevorzugter Kommunikationskanal, hier storniert er schon mal milliardenschwere Aufträge für die Rüstungsindustrie oder greift Gewerkschaftsbosse an. - Pixabay

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 4 Dez 2016
"Auf unserer bald starken Grenze wird es eine Steuer von 35 % für diese Unternehmen geben... die ihre Produkte, Autos, A.C. Einheiten usw. zurück über die Grenze verkaufen wollen. Diese Steuer wird es finanziell schwierig machen, zu gehen, aber ... diese Unternehmen werden sich innerhalb aller 50 Staaten bewegen können, ohne Steuern oder Zölle. Seid gewarnt, begeht keinen sehr ... teuren Fehler! DIE VEREINIGTEN STAATEN SIND FÜR GESCHÄFTE OFFEN" - Bild: Audi

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 4 Dez 2016 "Auf unserer bald starken Grenze wird es eine Steuer von 35 % für diese Unternehmen geben... die ihre Produkte, Autos, A.C. Einheiten usw. zurück über die Grenze verkaufen wollen. Diese Steuer wird es finanziell schwierig machen, zu gehen, aber ... diese Unternehmen werden sich innerhalb aller 50 Staaten bewegen können, ohne Steuern oder Zölle. Seid gewarnt, begeht keinen sehr ... teuren Fehler! DIE VEREINIGTEN STAATEN SIND FÜR GESCHÄFTE OFFEN" - Bild: Audi

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 4 Dez 2016
"Hat China uns gefragt, ob es OK ist, ihre Währung zu schwächen (wodurch es für unsere Unternehmen schwer ist, mitzuhalten), unsere Produkte, die in ihr Land gehen, hoch zu besteuern (die USA verlangt keine Steuer) oder einen massiven Militärkomplex in die Mitte des südchinesischen Meers zu bauen? Ich glaube nicht!" - Bild: Pixabay

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 4 Dez 2016 "Hat China uns gefragt, ob es OK ist, ihre Währung zu schwächen (wodurch es für unsere Unternehmen schwer ist, mitzuhalten), unsere Produkte, die in ihr Land gehen, hoch zu besteuern (die USA verlangt keine Steuer) oder einen massiven Militärkomplex in die Mitte des südchinesischen Meers zu bauen? Ich glaube nicht!" - Bild: Pixabay

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 6 Dez 2016
"Boeing baut eine brandneue 747 Air Force One für zukünftige Präsidenten, aber die Kosten sind außer Kontrolle geraten, über 4 Milliarden $. Auftrag stornieren!"  - Bild: Pixabay

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 6 Dez 2016 "Boeing baut eine brandneue 747 Air Force One für zukünftige Präsidenten, aber die Kosten sind außer Kontrolle geraten, über 4 Milliarden $. Auftrag stornieren!" - Bild: Pixabay

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump Jan 15
"Die Demokraten sind am meisten sauer darüber, dass so viele Obama-Demokraten für mich gestimmt haben. Bei all den Arbeitsplätzen, die ich in unsere Nation zurückhole, wird diese Zahl nur noch weiter steigen. 
Autofirmen und andere, die in unserem Land Geschäfte machen wollen, müssen auch wieder hier produzieren. SO LÄUFT‘S!" - Bild: Pixabay

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump Jan 15 "Die Demokraten sind am meisten sauer darüber, dass so viele Obama-Demokraten für mich gestimmt haben. Bei all den Arbeitsplätzen, die ich in unsere Nation zurückhole, wird diese Zahl nur noch weiter steigen. Autofirmen und andere, die in unserem Land Geschäfte machen wollen, müssen auch wieder hier produzieren. SO LÄUFT‘S!" - Bild: Pixabay

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 24. Jan.
Treffe mich um 9:00 mit Führungskräften der Autoindustrie bezüglich Arbeitsplätzen in Amerika. Ich will, dass hier neue Werke gebaut werden für Autos, die hier verkauft werden!" - Bild: Twitter/@realdonaldtrump

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 24. Jan. Treffe mich um 9:00 mit Führungskräften der Autoindustrie bezüglich Arbeitsplätzen in Amerika. Ich will, dass hier neue Werke gebaut werden für Autos, die hier verkauft werden!" - Bild: Twitter/@realdonaldtrump

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump Jan 4
"Danke an Ford, dass sie das neue Werk in Mexiko verschrotten und 700 neue Arbeitsplätze in den USA schaffen. Das ist erst der Anfang - viel mehr wird folgen" - Bild: Ford

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump Jan 4 "Danke an Ford, dass sie das neue Werk in Mexiko verschrotten und 700 neue Arbeitsplätze in den USA schaffen. Das ist erst der Anfang - viel mehr wird folgen" - Bild: Ford

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 12 Dez 2016
"Das F-35-Programm und seine Kosten sind außer Kontrolle geraten. Ab dem 20. Januar können und werden Milliarden Dollar bei Militär- und anderen Investitionen eingespart werden." - Bild: Pixabay

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 12 Dez 2016 "Das F-35-Programm und seine Kosten sind außer Kontrolle geraten. Ab dem 20. Januar können und werden Milliarden Dollar bei Militär- und anderen Investitionen eingespart werden." - Bild: Pixabay

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 20. Jan.
"Wir werden zwei einfache Regeln befolgen: KAUFE AMERIKANISCHES & STELLE AMERIKANER EIN!" - Bild: Pixabay

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 20. Jan. "Wir werden zwei einfache Regeln befolgen: KAUFE AMERIKANISCHES & STELLE AMERIKANER EIN!" - Bild: Pixabay

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump Jan 5
"Toyota Motor hat gesagt, dass sie ein neues Werk in Baja, Mexiko bauen werden, um Corolla-Autos für die US zu bauen GEHT GAR NICHT! Baut Werke in den USA oder zahlt hohe Grenzsteuern." - Bild: Toyota

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump Jan 5 "Toyota Motor hat gesagt, dass sie ein neues Werk in Baja, Mexiko bauen werden, um Corolla-Autos für die US zu bauen GEHT GAR NICHT! Baut Werke in den USA oder zahlt hohe Grenzsteuern." - Bild: Toyota

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 17. Jan.
"Bei all den Arbeitsplätzen, die ich in die USA zurückhole (bevor ich überhaupt im Amt bin), bei all den neuen Autofabriken, die in unser ... Land zurückkommen und mit den drastischen Kostensenkungen, die ich bei Militärinvestitionen und anderem ausgehandelt habe, bin ich überzeugt, dass die Menschen „Großes“ kommen sehen." - Bild: Pixabay

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 17. Jan. "Bei all den Arbeitsplätzen, die ich in die USA zurückhole (bevor ich überhaupt im Amt bin), bei all den neuen Autofabriken, die in unser ... Land zurückkommen und mit den drastischen Kostensenkungen, die ich bei Militärinvestitionen und anderem ausgehandelt habe, bin ich überzeugt, dass die Menschen „Großes“ kommen sehen." - Bild: Pixabay

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 4 Dez 2016
"Die USA werden Steuern und Regularien auf Geschäfte deutlich reduzieren, aber jedes Unternehmen, das aus unserem Land in ein anderes Land zieht, seine Mitarbeiter feuert, eine neue Fabrik oder ein neues Werk in einem anderen Land baut und dann glaubt, es könnte sein Produkt wieder in den USA verkaufen ... ohne Strafe oder Konsequenzen... liegt FALSCH!" - Bild: Pixabay

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 4 Dez 2016 "Die USA werden Steuern und Regularien auf Geschäfte deutlich reduzieren, aber jedes Unternehmen, das aus unserem Land in ein anderes Land zieht, seine Mitarbeiter feuert, eine neue Fabrik oder ein neues Werk in einem anderen Land baut und dann glaubt, es könnte sein Produkt wieder in den USA verkaufen ... ohne Strafe oder Konsequenzen... liegt FALSCH!" - Bild: Pixabay

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 7 Dez 2016
"Chuck Jones, der Präsident von United Steelworkers 1999, vertritt Arbeiter extrem schlecht. Kein Wunder, dass Unternehmen das Land verlassen! 
Wenn United Steelworkers 1999 irgendwas draufhätte, hätte sie diese Arbeitsplätze in Indiana gehalten. Redet nicht so viel, arbeitet lieber. Senkt Beiträge." - Bild:Pixabay

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 7 Dez 2016 "Chuck Jones, der Präsident von United Steelworkers 1999, vertritt Arbeiter extrem schlecht. Kein Wunder, dass Unternehmen das Land verlassen! Wenn United Steelworkers 1999 irgendwas draufhätte, hätte sie diese Arbeitsplätze in Indiana gehalten. Redet nicht so viel, arbeitet lieber. Senkt Beiträge." - Bild:Pixabay

  • Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 2 Dez 2016
"Rexnord aus Indiana zieht nach Mexiko und feuert ziemlich brutal all seine 300 Arbeiter. Das passiert überall in unserem Land. Genug!"

    Donald J. Trump ‏@realDonaldTrump 2 Dez 2016 "Rexnord aus Indiana zieht nach Mexiko und feuert ziemlich brutal all seine 300 Arbeiter. Das passiert überall in unserem Land. Genug!"

Sätze auf Twitter sind meist nur sehr kurz. Das gilt auch für Nachrichten und Botschaften in Gänze, die auf dem Kurznachrichtendienst verbreitet werden. Nach maximal 140 Zeichen ist Schluss. Das kann aber reichen, um Börsenkurse purzeln zu lassen oder Firmen von ihren Plänen zur Standortverlagerung abzubringen – vorausgesetzt man heißt Donald Trump und ist der amtierende US-Präsident.

Im Jahr 2011 waren Trumps Tweets noch nicht von solch durchschlagender Wirkung. "Denkt wie Champions", lautete sein Tipp an seine Follower zu Beginn seiner Social-Media-Karriere. Das - schreibt die US-Zeitung Politico - war die Zeit des netten Twitter-Users Trump.

Mit der Zeit erkannte der Geschäftsmann und nun Neu-Präsident, dass sich der Kurznachrichtendienst gut eignet für Tiraden. Vor allem Barack Obama bekam öfter mal eine Trumpsche Breitseite ab. Obama sei "der schlechteste Präsident in der US-Geschichte", sei "schwach", "schlecht" und "furchtbar" - er sei eben "ein inkompetenter Führer".

"Furnier für populistische Appelle"

Die New York Times schreibt, dass Twitter einst Hoffnungsträger war für den globalen Dialog, den weltweiten Austausch. Doch das sei nun vorbei. Heute stehe die Plattform vor allem für Hetze. Eben dieser Platz, so die Zeitung wenige Tage vor Trumps Amtsantritt als US-Präsident, sei für ihn wie geschaffen: "Für jemanden, dem es vor allem auf Außenwirkung ankommt, ist Twitter das Furnier für populistische Appelle ohne das Ärgernis, dafür auch einstehen zu müssen."

Täglich versorgt der designierte US-Präsident seine mehr als 20 Millionen Follower auf Twitter mit seinen Statements zu Politik, Wirtschaft und so ziemlich allem, was ihm so durch den Kopf zu gehen scheint. Doch vor wenigen Tagen erklärte Trump, dass er eigentlich nicht besonders gern twittert. Es sei jedoch der einzige Weg, sich gegen die "unseriösen Medien zu wehren".