Brexit GB

KKR: Brexit könnte in Europa eine Fusionswelle auslösen. - Bild: kru

Die Entscheidung der Briten für das Ausscheiden aus der Europäischen Union werde lange Zeit für Verlagerungen sorgen, sagte Co-CEO Henry Kravis bei einer Veranstaltung in Hongkong. Dies werde in den kommenden 12 bis 24 Monaten stärker zu spüren sein als derzeit. Denn bisher sei nicht wirklich etwas passiert, außer dass die Immobilienpreise in Großbritannien ziemlich jäh gesunken seien.

Die Aussage des Private-Equity-Titans kommt zu einer Zeit, da Japans Softbank für 32 Milliarden US-Dollar den im britischen Cambridge ansässigen Chipdesigner ARM Holdings übernehmen will. Die britische Regierung begrüßte den Deal, die größte Übernahme einer britischen Firma durch eine asiatische Gesellschaft, als Zeichen des Vertrauens in das Land nach dem Brexit-Votum. Die Chipdesigner erzielt den Großteil seiner Einnahmen außerhalb Großbritanniens.

Weniger zuversichtlich gibt sich Kravis mit Blick auf die Zukunft Londons als Finanzhauptstadt. Er gehe davon aus, dass 20 Prozent des derzeit in London ansässigen Finanzsektors abwandern werde. Denn "sie brauchen den Pass, um auf dem Kontinent zu operieren". Größte Gewinner der Abwanderung von Finanzjobs aus London könnten Irland und Luxemburg sein.

KKR, einer der Pioniere der Private-Equity-Branche, ist einer der größten Vermögensverwalter, Ende März waren es 126 Milliarden Dollar.

Brexit: Das sagen Unternehmen und Verbände

  • "Die BMW Group respektiert die Entscheidung der britischen Wähler, die EU zu verlassen. Die Konsequenzen dieser Entscheidung sind heute noch nicht absehbar. Klar ist, dass nun eine Phase der Unsicherheit beginnt. Wir erwarten jedoch zunächst keine unmittelbaren Auswirkungen auf unsere Aktivitäten in Großbritannien. Die Bedingungen für den Personen- und Warenverkehr zwischen Großbritannien und den EU-Mitgliedern müssen nun neu verhandelt werden. Bevor die neuen Rahmenbedingungen nicht im Detail definiert sind, können wir uns zu konkreten Auswirkungen auf unsere Aktivitäten in Großbritannien nicht äußern. Wir werden deshalb weder über den Ausgang der Verhandlungen noch über mögliche Auswirkungen auf unsere Produktionsstandorte in Großbritannien spekulieren."  - Bild: BMW

    "Die BMW Group respektiert die Entscheidung der britischen Wähler, die EU zu verlassen. Die Konsequenzen dieser Entscheidung sind heute noch nicht absehbar. Klar ist, dass nun eine Phase der Unsicherheit beginnt. Wir erwarten jedoch zunächst keine unmittelbaren Auswirkungen auf unsere Aktivitäten in Großbritannien. Die Bedingungen für den Personen- und Warenverkehr zwischen Großbritannien und den EU-Mitgliedern müssen nun neu verhandelt werden. Bevor die neuen Rahmenbedingungen nicht im Detail definiert sind, können wir uns zu konkreten Auswirkungen auf unsere Aktivitäten in Großbritannien nicht äußern. Wir werden deshalb weder über den Ausgang der Verhandlungen noch über mögliche Auswirkungen auf unsere Produktionsstandorte in Großbritannien spekulieren." - Bild: BMW

  • Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: "Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass die Auswirkungen auf die deutsche und europäische Digitalwirtschaft möglichst gering bleiben.“ Schwer werde es künftig insbesondere für Dienstleister und Start-ups. Rohleder: "Es ist zu erwarten, dass sich Großbritannien von den Standards des digitalen Binnenmarkts entfernen wird. (...) Ein gemeinsamer digitaler Binnenmarkt, der Großbritannien mit einschließt, muss unser Ziel bleiben." Das komplette Statement lesen Sie unter www.produktion.de/bitkom-brexit - Bild: bitcom

    Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder: "Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass die Auswirkungen auf die deutsche und europäische Digitalwirtschaft möglichst gering bleiben.“ Schwer werde es künftig insbesondere für Dienstleister und Start-ups. Rohleder: "Es ist zu erwarten, dass sich Großbritannien von den Standards des digitalen Binnenmarkts entfernen wird. (...) Ein gemeinsamer digitaler Binnenmarkt, der Großbritannien mit einschließt, muss unser Ziel bleiben." Das komplette Statement lesen Sie unter www.produktion.de/bitkom-brexit - Bild: bitcom

  • Bei dem Chemiekonzern BASF ist das Votum der Briten zum Austritt aus der EU nicht gut angekommen. Konzernchef Kurt Bock betonte aber dennoch die Wichtigkeit des Landes für BASF. - Bild: BASF

    Bei dem Chemiekonzern BASF ist das Votum der Briten zum Austritt aus der EU nicht gut angekommen. Konzernchef Kurt Bock betonte aber dennoch die Wichtigkeit des Landes für BASF. - Bild: BASF

  • Continental: "Das Votum zum Brexit ist mit Blick auf den gesamteuropäischen Zusammenhalt aus unserer Sicht sehr beunruhigend. 'Jeder für sich' entspricht nicht der Gründungsidee der EU und kann nicht die Antwort auf die Herausforderungen im weltweiten Wettbewerb mit Amerika und Asien sein. Die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen auf Continental sind jedoch voraussichtlich nur begrenzt. So erwirtschaften wir in Großbritannien derzeit weniger als drei Prozent unseres Konzernumsatzes und beschäftigen dort rund 1.400 Mitarbeiter (rund 550 davon bei ContiTech). Wir gehen davon aus, unsere Produkte auf dem dortigen Markt weiterhin erfolgreich zu verkaufen. Konkrete Aussagen zu möglichen Auswirkungen sind aktuell nicht machbar, da es aus unserer Sicht Jahre dauern wird, bis der Austritt Großbritanniens aus der EU faktisch vollzogen ist und neue Einzelabkommen zur künftigen Zusammenarbeit verhandelt sind." - Bild: Continental

    Continental: "Das Votum zum Brexit ist mit Blick auf den gesamteuropäischen Zusammenhalt aus unserer Sicht sehr beunruhigend. 'Jeder für sich' entspricht nicht der Gründungsidee der EU und kann nicht die Antwort auf die Herausforderungen im weltweiten Wettbewerb mit Amerika und Asien sein. Die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen auf Continental sind jedoch voraussichtlich nur begrenzt. So erwirtschaften wir in Großbritannien derzeit weniger als drei Prozent unseres Konzernumsatzes und beschäftigen dort rund 1.400 Mitarbeiter (rund 550 davon bei ContiTech). Wir gehen davon aus, unsere Produkte auf dem dortigen Markt weiterhin erfolgreich zu verkaufen. Konkrete Aussagen zu möglichen Auswirkungen sind aktuell nicht machbar, da es aus unserer Sicht Jahre dauern wird, bis der Austritt Großbritanniens aus der EU faktisch vollzogen ist und neue Einzelabkommen zur künftigen Zusammenarbeit verhandelt sind." - Bild: Continental

  • Daimler: "Das ist kein guter Tag für Europa – und aus unserer Sicht erst recht nicht für Großbritannien. Geografisch mag das Land eine Insel sein, politisch und ökonomisch ist es das nicht. Umso mehr kommt es jetzt darauf an, dass sich Europa nicht weiter auseinanderdividieren lässt. Was Daimler betrifft, erwarten wir keine unmittelbaren Auswirkungen." - Bild: Daimler

    Daimler: "Das ist kein guter Tag für Europa – und aus unserer Sicht erst recht nicht für Großbritannien. Geografisch mag das Land eine Insel sein, politisch und ökonomisch ist es das nicht. Umso mehr kommt es jetzt darauf an, dass sich Europa nicht weiter auseinanderdividieren lässt. Was Daimler betrifft, erwarten wir keine unmittelbaren Auswirkungen." - Bild: Daimler

  • Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner sagt: "Die EU ist ein Erfolgsprojekt. Wir bedauern die Entscheidung für einen Ausstieg Großbritanniens aus dem größten Binnenmarkt der Welt sehr – nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht. Die langfristigen Folgen für die Wirtschaft werden erst nach und nach erkennbar. Aktuell prüfen wir die Auswirkungen des Austritts auf unser Geschäft. Momentan ist es noch zu früh, konkrete Aussagen dazu zu treffen. Es hängt natürlich auch davon ab, auf welche Modalitäten man sich für den Ausstieg einigt. Da wir traditionell in vielen europäischen Märkten erfolgreich vertreten sind, werden wir voraussichtlich weniger stark betroffen sein als Unternehmen, die das Land als Sprungbrett nach Europa nutzen. Zudem haben wir bereits Vorsorgemaßnahmen getroffen. Beispielsweise haben wir unsere Sicherungsquoten deutlich erhöht, um der Abwertung des britischen Pfundes entgegen zu wirken. Wir haben derzeit keine Pläne, unsere Investitionen in Großbritannien zurückzufahren." - Bild: Bosch

    Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner sagt: "Die EU ist ein Erfolgsprojekt. Wir bedauern die Entscheidung für einen Ausstieg Großbritanniens aus dem größten Binnenmarkt der Welt sehr – nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht. Die langfristigen Folgen für die Wirtschaft werden erst nach und nach erkennbar. Aktuell prüfen wir die Auswirkungen des Austritts auf unser Geschäft. Momentan ist es noch zu früh, konkrete Aussagen dazu zu treffen. Es hängt natürlich auch davon ab, auf welche Modalitäten man sich für den Ausstieg einigt. Da wir traditionell in vielen europäischen Märkten erfolgreich vertreten sind, werden wir voraussichtlich weniger stark betroffen sein als Unternehmen, die das Land als Sprungbrett nach Europa nutzen. Zudem haben wir bereits Vorsorgemaßnahmen getroffen. Beispielsweise haben wir unsere Sicherungsquoten deutlich erhöht, um der Abwertung des britischen Pfundes entgegen zu wirken. Wir haben derzeit keine Pläne, unsere Investitionen in Großbritannien zurückzufahren." - Bild: Bosch

  • Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, bedauert das Wahlergebnis der britischen Bevölkerung über den Ausstieg des Landes aus der Europäischen Union: "Europa und seine Regierungen müssen die Ängste Vieler vor der Globalisierung und Digitalisierung ernst nehmen. Verlässliche Sicherheit für Ausbildung, Arbeit und Einkommen, statt Deregulierungswahn sind von der Politik gefordert. Gerechte Verteilung, statt wachsende Ungleichheit muss politische Leitlinie in Europa sein. Das komplette Statement lesen Sie unter www.produktion.de/IG_Metall-Brexit - Bild: IGM

    Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall, bedauert das Wahlergebnis der britischen Bevölkerung über den Ausstieg des Landes aus der Europäischen Union: "Europa und seine Regierungen müssen die Ängste Vieler vor der Globalisierung und Digitalisierung ernst nehmen. Verlässliche Sicherheit für Ausbildung, Arbeit und Einkommen, statt Deregulierungswahn sind von der Politik gefordert. Gerechte Verteilung, statt wachsende Ungleichheit muss politische Leitlinie in Europa sein. Das komplette Statement lesen Sie unter www.produktion.de/IG_Metall-Brexit - Bild: IGM

  • Hans-Georg Frey, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG sagt: "Die Abstimmung der Bürger Großbritanniens ist bedauerlich. Europa hat an politischer Bedeutung im internationalen Konzert mit den USA, Asien und insbesondere China deutlich verloren. Mit dem Referendum selbst ist der Austritt noch lange nicht vollzogen und jetzt müssen Verhandlungen geführt werden, wie dies bestmöglich für alle Beteiligten umgesetzt wird. Für Jungheinrich ergeben sich zunächst keine gravierenden Einschnitte, da wir zum einen Währung für das Jahr 2016 gesichert haben und es zum anderen in Großbritannien keine nennenswerten Produktionsstandorte gibt. Inwiefern sich mögliche Veränderung wie mögliche verteuerte Importe auf das Geschäft auswirken, bleibt abzuwarten. Insgesamt schätzen wir das Risiko für uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt als gering ein." - Bild: Jungheinrich

    Hans-Georg Frey, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG sagt: "Die Abstimmung der Bürger Großbritanniens ist bedauerlich. Europa hat an politischer Bedeutung im internationalen Konzert mit den USA, Asien und insbesondere China deutlich verloren. Mit dem Referendum selbst ist der Austritt noch lange nicht vollzogen und jetzt müssen Verhandlungen geführt werden, wie dies bestmöglich für alle Beteiligten umgesetzt wird. Für Jungheinrich ergeben sich zunächst keine gravierenden Einschnitte, da wir zum einen Währung für das Jahr 2016 gesichert haben und es zum anderen in Großbritannien keine nennenswerten Produktionsstandorte gibt. Inwiefern sich mögliche Veränderung wie mögliche verteuerte Importe auf das Geschäft auswirken, bleibt abzuwarten. Insgesamt schätzen wir das Risiko für uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt als gering ein." - Bild: Jungheinrich

  • "Der Anteil Großbritanniens am Kion Umsatz in recht gering, nämlich rund neun Prozent. Wir produzieren dort nicht mehr und sind als Importeur zwangsläufig einem natürlichen Währungsrisiko ausgesetzt. Entsprechend sichern wir uns über einen Zeitraum von ungefähr zwölf Monaten gegen Transaktionseffekte ab. Makroökonomisch teilen wir die allgemeine Einschätzung, dass die wirtschaftlichen Konsequenzen eines Brexits für Großbritannien und die EU wahrscheinlich negativ sein werden. Wie groß diese Auswirkungen sein werden, lässt sich allerdings nicht abschätzen." - Bild: Kion Group

    "Der Anteil Großbritanniens am Kion Umsatz in recht gering, nämlich rund neun Prozent. Wir produzieren dort nicht mehr und sind als Importeur zwangsläufig einem natürlichen Währungsrisiko ausgesetzt. Entsprechend sichern wir uns über einen Zeitraum von ungefähr zwölf Monaten gegen Transaktionseffekte ab. Makroökonomisch teilen wir die allgemeine Einschätzung, dass die wirtschaftlichen Konsequenzen eines Brexits für Großbritannien und die EU wahrscheinlich negativ sein werden. Wie groß diese Auswirkungen sein werden, lässt sich allerdings nicht abschätzen." - Bild: Kion Group

  • "Natürlich respektiert SAP die Entscheidung der britischen Wähler. Wir wünschen uns, dass nun alle Kräfte in Großbritannien und Europa zügig die nächsten Austrittschritte einleiten, um Rechtsunsicherheit für Unternehmen zu vermeiden. Ziel muss sein, das Vereinigte Königreich möglichst schnell von einem wertvollen Mitglied zu einem wertvollen Partner der EU zu machen." - Bild: SAP

    "Natürlich respektiert SAP die Entscheidung der britischen Wähler. Wir wünschen uns, dass nun alle Kräfte in Großbritannien und Europa zügig die nächsten Austrittschritte einleiten, um Rechtsunsicherheit für Unternehmen zu vermeiden. Ziel muss sein, das Vereinigte Königreich möglichst schnell von einem wertvollen Mitglied zu einem wertvollen Partner der EU zu machen." - Bild: SAP

  • Schaeffler: "Die Bürgerinnen und Bürger in Großbritannien haben sich für den Brexit entschieden. Die Folgen sind im Moment noch nicht abschätzbar, da in den nächsten Jahren die Modalitäten erst verhandelt werden, wie zum Beispiel Fragen des Marktzugangs, regulatorische Standards und die Weiterführung und Ausgestaltung unterschiedlicher Verträge. Als global agierendes Unternehmen beobachtet Schaeffler die weiteren Entwicklungen in Großbritannien und in der EU sehr genau. Die Schaeffler Gruppe beschäftigt in Großbritannien rund 1.100 Mitarbeiter an fünf Standorten." - Bild: Schaeffler

    Schaeffler: "Die Bürgerinnen und Bürger in Großbritannien haben sich für den Brexit entschieden. Die Folgen sind im Moment noch nicht abschätzbar, da in den nächsten Jahren die Modalitäten erst verhandelt werden, wie zum Beispiel Fragen des Marktzugangs, regulatorische Standards und die Weiterführung und Ausgestaltung unterschiedlicher Verträge. Als global agierendes Unternehmen beobachtet Schaeffler die weiteren Entwicklungen in Großbritannien und in der EU sehr genau. Die Schaeffler Gruppe beschäftigt in Großbritannien rund 1.100 Mitarbeiter an fünf Standorten." - Bild: Schaeffler

  • "Großbritannien ist einer der größten Absatzmärkte der Firmengruppe Liebherr. Wir haben dort mit der Liebherr-Great Britain Ltd. eine eigene Vertriebs- und Servicegesellschaft, die unsere Produktlinien im britischen Markt betreut. Darüber hinaus betreiben wir dort eine eigene Produktionsgesellschaft, die Liebherr-Sunderland Works Ltd. Diese ist für die Fertigung von maritimen Kranen z.B. kleineren Hafenmobilkranen zuständig. Wir respektieren die Entscheidung der britischen Wähler, aus der Europäischen Union auszutreten. Allerdings könnte das Ergebnis des Brexit-Votums eine Phase der Unsicherheit zur Folge haben, die sich auch negativ auf das Investitionsklima im Land auswirken könnte. Die aktuelle Währungskurskonstellation GBP/EUR führt beispielsweise dazu, dass Liebherr-Maschinen und -Produkte, die nach Großbritannien geliefert werden, für unsere dortigen Kunden möglicherweise teurer werden. Nun müssen zunächst die Bedingungen für den Personen- und Warenverkehr zwischen Großbritannien und den EU-Mitgliedern sowie anderen Staaten neu verhandelt werden. Bevor diese Rahmenbedingungen nicht im Detail definiert sind, kann sich Liebherr zu konkreten Auswirkungen auf das Unternehmen nicht äußern." - Bild: Scheffler

    "Großbritannien ist einer der größten Absatzmärkte der Firmengruppe Liebherr. Wir haben dort mit der Liebherr-Great Britain Ltd. eine eigene Vertriebs- und Servicegesellschaft, die unsere Produktlinien im britischen Markt betreut. Darüber hinaus betreiben wir dort eine eigene Produktionsgesellschaft, die Liebherr-Sunderland Works Ltd. Diese ist für die Fertigung von maritimen Kranen z.B. kleineren Hafenmobilkranen zuständig. Wir respektieren die Entscheidung der britischen Wähler, aus der Europäischen Union auszutreten. Allerdings könnte das Ergebnis des Brexit-Votums eine Phase der Unsicherheit zur Folge haben, die sich auch negativ auf das Investitionsklima im Land auswirken könnte. Die aktuelle Währungskurskonstellation GBP/EUR führt beispielsweise dazu, dass Liebherr-Maschinen und -Produkte, die nach Großbritannien geliefert werden, für unsere dortigen Kunden möglicherweise teurer werden. Nun müssen zunächst die Bedingungen für den Personen- und Warenverkehr zwischen Großbritannien und den EU-Mitgliedern sowie anderen Staaten neu verhandelt werden. Bevor diese Rahmenbedingungen nicht im Detail definiert sind, kann sich Liebherr zu konkreten Auswirkungen auf das Unternehmen nicht äußern." - Bild: Scheffler

  • "Siemens hat stets deutlich gemacht, dass dies eine Entscheidung des britischen Volkes ist und, dass wir diese Entscheidung respektieren müssen. Als ein globales Unternehmen mit erheblichen langfristigen Investitionen in Großbritannien und hoher lokaler Wertschöpfung ist Siemens nicht so stark von möglichen negativen Auswirkungen betroffen. Die Regierung sollte trotzdem nun unverzüglich Maßnahmen einleiten, um sich über die Natur der Beziehungen Großbritanniens zur EU und anderen Handelspartnern abzustimmen, und einen klaren Weg vorzeichnen, um künftige Investitionen anzuziehen. 
Siemens bleibt seinem Geschäft in Großbritannien verpflichtet. Wir sind seit über 170 Jahren in Großbritannien aktiv, mit Standorten im ganzen Land. Heute erzielt Siemens dort mit rund 14.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund vier Milliarden Euro. Mit 13 Produktionsstandorten ist Siemens in Großbritannien lokal stark vertreten." - Bild: Siemens

    "Siemens hat stets deutlich gemacht, dass dies eine Entscheidung des britischen Volkes ist und, dass wir diese Entscheidung respektieren müssen. Als ein globales Unternehmen mit erheblichen langfristigen Investitionen in Großbritannien und hoher lokaler Wertschöpfung ist Siemens nicht so stark von möglichen negativen Auswirkungen betroffen. Die Regierung sollte trotzdem nun unverzüglich Maßnahmen einleiten, um sich über die Natur der Beziehungen Großbritanniens zur EU und anderen Handelspartnern abzustimmen, und einen klaren Weg vorzeichnen, um künftige Investitionen anzuziehen. Siemens bleibt seinem Geschäft in Großbritannien verpflichtet. Wir sind seit über 170 Jahren in Großbritannien aktiv, mit Standorten im ganzen Land. Heute erzielt Siemens dort mit rund 14.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund vier Milliarden Euro. Mit 13 Produktionsstandorten ist Siemens in Großbritannien lokal stark vertreten." - Bild: Siemens

  • Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG sagt: "Ein schlechter Tag für Europa. In einer globalisierten und zunehmend digitalisierten Welt sind große, einheitliche Märkte wichtig, um wettbewerbsfähig zu sein. Deswegen wäre es gut gewesen, wenn sich die Briten für Europa entschieden hätten. Wir alle müssen uns damit auseinandersetzen, warum für viele Menschen die europäische Idee - von der ich zutiefst überzeugt bin - so deutlich an Faszination verloren hat. Gleichzeitig müssen wir in dem nun folgenden Brexit-Prozess darauf achten, dass wir die Wirtschaftsgrenze mit dem Vereinigten Königreich dauerhaft offen halten." - Bild: Telekom

    Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG sagt: "Ein schlechter Tag für Europa. In einer globalisierten und zunehmend digitalisierten Welt sind große, einheitliche Märkte wichtig, um wettbewerbsfähig zu sein. Deswegen wäre es gut gewesen, wenn sich die Briten für Europa entschieden hätten. Wir alle müssen uns damit auseinandersetzen, warum für viele Menschen die europäische Idee - von der ich zutiefst überzeugt bin - so deutlich an Faszination verloren hat. Gleichzeitig müssen wir in dem nun folgenden Brexit-Prozess darauf achten, dass wir die Wirtschaftsgrenze mit dem Vereinigten Königreich dauerhaft offen halten." - Bild: Telekom

  • Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer VDMA: " Mehr als 45 Prozent unserer Exporte gehen in den Binnenmarkt und wenn ein solches Kernland  herausfällt, dann ist das ein Problem. Ganz zu schweigen davon, dass das ja nicht England alleine, sondern das gesamte Vereinigte Königreich für einem großen Anteil innerhalb dieser Lieferländer steht. Das ist schon bitter. Für den Maschinenbau ist das sicher kein guter Tag. Es kommt hinzu, dass wir  im digitalen Binnenmarkt und allen Fragen rund um Industrie 4.0 ohnehin deutlichen Gestaltungsbedarf haben.  Wenn sich jetzt alle Politiker in den nächsten zwei Jahren nur auf die Frage kaprizieren, wie man a) zu einer neuen vertraglichen Regelung mit Großbritannien kommt und b) verhindert, dass andere auch noch mit Referenden zündeln, dann fürchte ich, dass in anderen Sachthemen  eine Art Ruhe eintritt. Und das können wir gerade gar nicht gebrauchen, weil der Wettbewerb nicht schläft." Das komlpette Interview finden Sie unter: www.produktion.de/vdma-brexit - Bild: VDMA

    Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer VDMA: " Mehr als 45 Prozent unserer Exporte gehen in den Binnenmarkt und wenn ein solches Kernland herausfällt, dann ist das ein Problem. Ganz zu schweigen davon, dass das ja nicht England alleine, sondern das gesamte Vereinigte Königreich für einem großen Anteil innerhalb dieser Lieferländer steht. Das ist schon bitter. Für den Maschinenbau ist das sicher kein guter Tag. Es kommt hinzu, dass wir im digitalen Binnenmarkt und allen Fragen rund um Industrie 4.0 ohnehin deutlichen Gestaltungsbedarf haben. Wenn sich jetzt alle Politiker in den nächsten zwei Jahren nur auf die Frage kaprizieren, wie man a) zu einer neuen vertraglichen Regelung mit Großbritannien kommt und b) verhindert, dass andere auch noch mit Referenden zündeln, dann fürchte ich, dass in anderen Sachthemen eine Art Ruhe eintritt. Und das können wir gerade gar nicht gebrauchen, weil der Wettbewerb nicht schläft." Das komlpette Interview finden Sie unter: www.produktion.de/vdma-brexit - Bild: VDMA

  • Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) sagt: "Politisch ist das Votum der Briten für den EU-Austritt ein Schock. Dass eines der europäischen Kernländer dem historischen Nachkriegsprojekt Europäische Union den Rücken kehrt, ist mehr als bedauerlich. Es führt darüber hinaus zu allgemeiner Verunsicherung der europäischen Wirtschaft und Vertrauensverlust bei den internationalen Geschäftspartnern. Die Entwicklung an den Börsen und beim Britischen Pfund heute Morgen geben einen Vorgeschmack darauf. Es wird jetzt maßgeblich darauf ankommen, wie der weitere Fahrplan aussieht und wie schnell es der Politik gelingt, Märkte und Investoren zu beruhigen. Davon hängt teilweise auch ab, ob die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie ihr Produktionswachstum von einem Prozent im laufenden Jahr realisieren kann. Im bilateralen britisch-deutschen Werkzeugmaschinengeschäft  wurde der Brexit bereits ein Stück weit vorweggenommen. Im ersten Quartal dieses Jahres sanken die Exporte um 35 Prozent, die Bestellungen um fast 50 Prozent. Unsere wichtigsten Abnehmer in Großbritannien sind Flugzeug- und Automobilindustrie. Sie investieren strategisch und projektbezogen. Währungsschwankungen beeinflussen ihre Aktivitäten weitaus weniger als bei mittelständischen Anwendern. Im laufenden Jahr erwartete Oxford Economics, britischer Prognosepartner des VDW, noch im Frühjahr einen Zuwachs der Investitionen in den wichtigsten britischen Abnehmerindustrien für Werkzeugmaschinen um über 9 Prozent. Da die deutschen Hersteller mit Abstand wichtigste Lieferanten für die britische Industrie sind, hätten sie davon kräftig partizipieren können. Im vergangenen Jahr stand Großbritannien mit einem Volumen von rd. 313 Mio. Euro auf Platz 11 der wichtigsten Märkte für die Branche." - Bild: VDW

    Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) sagt: "Politisch ist das Votum der Briten für den EU-Austritt ein Schock. Dass eines der europäischen Kernländer dem historischen Nachkriegsprojekt Europäische Union den Rücken kehrt, ist mehr als bedauerlich. Es führt darüber hinaus zu allgemeiner Verunsicherung der europäischen Wirtschaft und Vertrauensverlust bei den internationalen Geschäftspartnern. Die Entwicklung an den Börsen und beim Britischen Pfund heute Morgen geben einen Vorgeschmack darauf. Es wird jetzt maßgeblich darauf ankommen, wie der weitere Fahrplan aussieht und wie schnell es der Politik gelingt, Märkte und Investoren zu beruhigen. Davon hängt teilweise auch ab, ob die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie ihr Produktionswachstum von einem Prozent im laufenden Jahr realisieren kann. Im bilateralen britisch-deutschen Werkzeugmaschinengeschäft wurde der Brexit bereits ein Stück weit vorweggenommen. Im ersten Quartal dieses Jahres sanken die Exporte um 35 Prozent, die Bestellungen um fast 50 Prozent. Unsere wichtigsten Abnehmer in Großbritannien sind Flugzeug- und Automobilindustrie. Sie investieren strategisch und projektbezogen. Währungsschwankungen beeinflussen ihre Aktivitäten weitaus weniger als bei mittelständischen Anwendern. Im laufenden Jahr erwartete Oxford Economics, britischer Prognosepartner des VDW, noch im Frühjahr einen Zuwachs der Investitionen in den wichtigsten britischen Abnehmerindustrien für Werkzeugmaschinen um über 9 Prozent. Da die deutschen Hersteller mit Abstand wichtigste Lieferanten für die britische Industrie sind, hätten sie davon kräftig partizipieren können. Im vergangenen Jahr stand Großbritannien mit einem Volumen von rd. 313 Mio. Euro auf Platz 11 der wichtigsten Märkte für die Branche." - Bild: VDW

  • VW: "Wir respektieren den Ausgang des EU Referendums und werden nun eng mit unseren britischen Gesellschaften, an denen wir unverändert festhalten, zusammenarbeiten. Es ist zu früh, alle Auswirkungen auf die Aktivitäten des Unternehmens zu bewerten. Vorort werden wir mit der britischen Regierung sowie der Automobilindustrie zusammenarbeiten, um eine positive Zukunft für unser Unternehmen sicherzustellen.
Der Volkswagen Konzern ist ein globales Unternehmen, das in vielen unterschiedlichen internationalen Märkten agiert. Wir sind demnach gut aufgestellt, um uns an sich verändernde wirtschaftliche und politische Umstände anzupassen. Großbritannien ist ein bedeutender Markt für die Volkswagen AG, der zweitgrößte in Europa sowie wichtiger Produktions- und Investitionsstandort durch die britische Konzernmarke Bentley Motors im Nordwesten Englands." - Bild: VW

    VW: "Wir respektieren den Ausgang des EU Referendums und werden nun eng mit unseren britischen Gesellschaften, an denen wir unverändert festhalten, zusammenarbeiten. Es ist zu früh, alle Auswirkungen auf die Aktivitäten des Unternehmens zu bewerten. Vorort werden wir mit der britischen Regierung sowie der Automobilindustrie zusammenarbeiten, um eine positive Zukunft für unser Unternehmen sicherzustellen. Der Volkswagen Konzern ist ein globales Unternehmen, das in vielen unterschiedlichen internationalen Märkten agiert. Wir sind demnach gut aufgestellt, um uns an sich verändernde wirtschaftliche und politische Umstände anzupassen. Großbritannien ist ein bedeutender Markt für die Volkswagen AG, der zweitgrößte in Europa sowie wichtiger Produktions- und Investitionsstandort durch die britische Konzernmarke Bentley Motors im Nordwesten Englands." - Bild: VW

  • ZF: "Großbritannien ist einer der wichtigsten Exportmärkte für den deutschen Maschinenbau. Die Unsicherheiten, die durch den bevorstehenden Brexit entstehen, werden daher auch an den Maschinenbauern nicht völlig vorbeigehen. Doch die Branche ist im Kern gesund, hoch innovativ und international sehr gut aufgestellt, so dass sie diese Herausforderung gut meistern wird." - Bild: ZF

    ZF: "Großbritannien ist einer der wichtigsten Exportmärkte für den deutschen Maschinenbau. Die Unsicherheiten, die durch den bevorstehenden Brexit entstehen, werden daher auch an den Maschinenbauern nicht völlig vorbeigehen. Doch die Branche ist im Kern gesund, hoch innovativ und international sehr gut aufgestellt, so dass sie diese Herausforderung gut meistern wird." - Bild: ZF

  • Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung sagt: "Der Brexit stimmt nachdenklich. Er ist ein Auftrag, die EU neu zu denken. Weiter-So kann es nicht geben: Wir brauchen eine neue europäische Idee, die für alle Generationen attraktiv ist." Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt erklärt: "Für die Elektroindustrie gehört Großbritannien zu den Kernmärkten." Die Exporte der deutschen Elektroindustrie nach Großbritannien beliefen sich 2015 auf 9,9 Milliarden Euro. "Großbritannien ist damit der viertgrößte Abnehmer weltweit und der zweitgrößte in Europa". Großbritannien ist auch ein bedeutendes Investitionsziel deutscher Elektrounternehmen. Im aktuellsten Berichtsjahr 2013 betrug der Investitionsbestand (nach überarbeiteter Berechnungsmethode der Deutschen Bundesbank) der deutschen Elektroindustrie dort 2,7 Mrd. Euro. Das Land war damit hinter China und den USA sowie vor Spanien und Indien der drittgrößte ausländische Investitionsstandort der Branche.​​ - Bild: ZVEI

    Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung sagt: "Der Brexit stimmt nachdenklich. Er ist ein Auftrag, die EU neu zu denken. Weiter-So kann es nicht geben: Wir brauchen eine neue europäische Idee, die für alle Generationen attraktiv ist." Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt erklärt: "Für die Elektroindustrie gehört Großbritannien zu den Kernmärkten." Die Exporte der deutschen Elektroindustrie nach Großbritannien beliefen sich 2015 auf 9,9 Milliarden Euro. "Großbritannien ist damit der viertgrößte Abnehmer weltweit und der zweitgrößte in Europa". Großbritannien ist auch ein bedeutendes Investitionsziel deutscher Elektrounternehmen. Im aktuellsten Berichtsjahr 2013 betrug der Investitionsbestand (nach überarbeiteter Berechnungsmethode der Deutschen Bundesbank) der deutschen Elektroindustrie dort 2,7 Mrd. Euro. Das Land war damit hinter China und den USA sowie vor Spanien und Indien der drittgrößte ausländische Investitionsstandort der Branche.​​ - Bild: ZVEI

  • Trumpf: "Es steht außer Frage, dass wir angesichts der Konsequenzen mit einem anderen Ausgang des Referendums gerechnet haben. Wir sind insbesondere besorgt hinsichtlich der symbolischen Bedeutung dieses Schrittes und möglicher folgender Austrittsgesuche anderer EU-Staaten, zumal in diesen für die EU politisch kritischen Zeiten. Doch dieser Schritt hat auch handfeste wirtschaftliche Implikationen: Für TRUMPF ist Großbritannien ein wichtiger Markt. Wir haben eine Tochtergesellschaft mit 90 Mitarbeitern für den Vertrieb und Service unserer Werkzeugmaschinen und Laser in Luton. Mit ihr erzielen wir rund 60 Millionen Euro Jahresumsatz. Seit 2008 produzieren wir auch in Großbritannien, und zwar Faserlaser zum Markieren, Schweißen, Schneiden sowie zur Mikrobearbeitung in Southampton und seit 2015 auch in Rugby. Mit diesen Gesellschaften, die in der Tochter SPI zusammengefasst sind und 350 Mitarbeiter beschäftigen, erzielen wir rund 70 Millionen Euro Umsatz. (...)  
Unter dem Strich rechnen wir also mit einer Verschlechterung des Geschäfts mit Großbritannien und einer Schwächung des Marktes." Das komplette Statement lesen Sie unter www.produktion.de/trumpf-brexit - Bild: Trumpf

    Trumpf: "Es steht außer Frage, dass wir angesichts der Konsequenzen mit einem anderen Ausgang des Referendums gerechnet haben. Wir sind insbesondere besorgt hinsichtlich der symbolischen Bedeutung dieses Schrittes und möglicher folgender Austrittsgesuche anderer EU-Staaten, zumal in diesen für die EU politisch kritischen Zeiten. Doch dieser Schritt hat auch handfeste wirtschaftliche Implikationen: Für TRUMPF ist Großbritannien ein wichtiger Markt. Wir haben eine Tochtergesellschaft mit 90 Mitarbeitern für den Vertrieb und Service unserer Werkzeugmaschinen und Laser in Luton. Mit ihr erzielen wir rund 60 Millionen Euro Jahresumsatz. Seit 2008 produzieren wir auch in Großbritannien, und zwar Faserlaser zum Markieren, Schweißen, Schneiden sowie zur Mikrobearbeitung in Southampton und seit 2015 auch in Rugby. Mit diesen Gesellschaften, die in der Tochter SPI zusammengefasst sind und 350 Mitarbeiter beschäftigen, erzielen wir rund 70 Millionen Euro Umsatz. (...) Unter dem Strich rechnen wir also mit einer Verschlechterung des Geschäfts mit Großbritannien und einer Schwächung des Marktes." Das komplette Statement lesen Sie unter www.produktion.de/trumpf-brexit - Bild: Trumpf

  • LBBW-Senior-Analyst Stefan Maichl: "Sowohl der DAX als auch der Maschinenbau-Aktien-indeX von Produktion und LBBW starteten in der vergangenen Woche eine im Rückblick kurze Sommerrally. Die Anleger setzten auf einen Sieg der EU-Befürworter und verloren. Umso heftiger fiel die sicherlich in die Geschichtsbücher eingehende Abwärtsbewegung am Freitag aus. Das Problem: Unsicherheit ist Gift für die Aktienmärkte. Welche Auswirkungen hat der Brexit auf die Konjunktur in UK und Europa bzw. die davon abhängigen Unternehmensgewinne? Drohen der EU weitere Austritte und eine anhaltende politische Instabilität?" - Bild: LBBW

    LBBW-Senior-Analyst Stefan Maichl: "Sowohl der DAX als auch der Maschinenbau-Aktien-indeX von Produktion und LBBW starteten in der vergangenen Woche eine im Rückblick kurze Sommerrally. Die Anleger setzten auf einen Sieg der EU-Befürworter und verloren. Umso heftiger fiel die sicherlich in die Geschichtsbücher eingehende Abwärtsbewegung am Freitag aus. Das Problem: Unsicherheit ist Gift für die Aktienmärkte. Welche Auswirkungen hat der Brexit auf die Konjunktur in UK und Europa bzw. die davon abhängigen Unternehmensgewinne? Drohen der EU weitere Austritte und eine anhaltende politische Instabilität?" - Bild: LBBW

  • Olaf Piepenbrock, Geschäftsführender Gesellschafter bei Piepenbrock sagt: "Durch den Austritt sind weder England noch Europa stärker geworden. Auch auf die Weltwirtschaft wird es Auswirkungen haben, denn dadurch, dass wir weniger Produkte absetzen, wird das indirekt auch auf unsere Instandhaltung zurückschlagen, weil die Maschinen nicht so genutzt werden. Die Instandhaltung hängt halt an der Entwicklung der Konjunktur. Schwer wird es vor allem für Firmen wie Airbus, die ja aus dem europäischen Gedanken heraus verschiedene Stützpunkte haben. Das wird dann mit dem Warenverkehr und den Besteuerungen komplizierter. Oder auch für BMW mit dem Mini." - Bild: Piepenbrock

    Olaf Piepenbrock, Geschäftsführender Gesellschafter bei Piepenbrock sagt: "Durch den Austritt sind weder England noch Europa stärker geworden. Auch auf die Weltwirtschaft wird es Auswirkungen haben, denn dadurch, dass wir weniger Produkte absetzen, wird das indirekt auch auf unsere Instandhaltung zurückschlagen, weil die Maschinen nicht so genutzt werden. Die Instandhaltung hängt halt an der Entwicklung der Konjunktur. Schwer wird es vor allem für Firmen wie Airbus, die ja aus dem europäischen Gedanken heraus verschiedene Stützpunkte haben. Das wird dann mit dem Warenverkehr und den Besteuerungen komplizierter. Oder auch für BMW mit dem Mini." - Bild: Piepenbrock

  • Dr. Dirk Prust, Geschäftsführer Technik bei Index sagt: "Aus einer populistisch geführten Kampagne wird nun bitterer Ernst. Für das United Kingdom sind in innenpolitischer und wirtschaftlicher Hinsicht Spielräume eröffnet, die wohl eher negativ geprägt sind. Aber auch in der EU und in einzelnen Mitgliedsländern werden künftig Diskussionen bestärkt, die nicht gerade zur Zuversicht beitragen, sondern die konjunkturelle Entwicklung und die Investitionsbereitschaft einschränken werden. Insofern denke ich, werden uns die Auswirkungen dieser Wahl noch länger begleiten." - Bild: Index Werke

    Dr. Dirk Prust, Geschäftsführer Technik bei Index sagt: "Aus einer populistisch geführten Kampagne wird nun bitterer Ernst. Für das United Kingdom sind in innenpolitischer und wirtschaftlicher Hinsicht Spielräume eröffnet, die wohl eher negativ geprägt sind. Aber auch in der EU und in einzelnen Mitgliedsländern werden künftig Diskussionen bestärkt, die nicht gerade zur Zuversicht beitragen, sondern die konjunkturelle Entwicklung und die Investitionsbereitschaft einschränken werden. Insofern denke ich, werden uns die Auswirkungen dieser Wahl noch länger begleiten." - Bild: Index Werke

  • Dr. Christoph Feldmann, BME-Hauptgeschäftsführer sagt: „Wir bedauern das Votum der britischen Bevölkerung für einen Austritt aus der EU. Damit hat sich Großbritannien gegen ein vereintes Europa mit flexiblen und freien Handelsströmen entschieden.(...) Im Zeitalter von Just-In-Time-Produktion, der Globalisierung und dem neuen Trend zur Digitalisierung haben es unsere Unternehmen mit immer komplexeren, flexibleren und volatileren Lieferketten zu tun. Diese Sicherheit ist in einem geschwächten Wirtschaftsraum brüchiger geworden:" Das komplette Statement lesen Sie unter www.produktion.de/bme-brexit  - Bild: BME

    Dr. Christoph Feldmann, BME-Hauptgeschäftsführer sagt: „Wir bedauern das Votum der britischen Bevölkerung für einen Austritt aus der EU. Damit hat sich Großbritannien gegen ein vereintes Europa mit flexiblen und freien Handelsströmen entschieden.(...) Im Zeitalter von Just-In-Time-Produktion, der Globalisierung und dem neuen Trend zur Digitalisierung haben es unsere Unternehmen mit immer komplexeren, flexibleren und volatileren Lieferketten zu tun. Diese Sicherheit ist in einem geschwächten Wirtschaftsraum brüchiger geworden:" Das komplette Statement lesen Sie unter www.produktion.de/bme-brexit - Bild: BME

  • BVL: "Von der Entscheidung Großbritanniens, aus der EU auszutreten, wird auch die deutsche Wirtschaft betroffen sein. Zwar werden die Warenströme nach dem EU-Austritt zunächst weiterfließen wie bisher, da die Verträge zwischen Großbritannien und seinen Handelspartnern neu verhandelt werden müssen. Dafür ist ein Zeitraum von zwei Jahren vorgesehen. Doch danach sind aus Sicht der BVL-Experten viele unterschiedliche Szenarien möglich." Das komplette Statement lesen Sie unter www.produktion.de/bvl-brexit - Bild: BVL

    BVL: "Von der Entscheidung Großbritanniens, aus der EU auszutreten, wird auch die deutsche Wirtschaft betroffen sein. Zwar werden die Warenströme nach dem EU-Austritt zunächst weiterfließen wie bisher, da die Verträge zwischen Großbritannien und seinen Handelspartnern neu verhandelt werden müssen. Dafür ist ein Zeitraum von zwei Jahren vorgesehen. Doch danach sind aus Sicht der BVL-Experten viele unterschiedliche Szenarien möglich." Das komplette Statement lesen Sie unter www.produktion.de/bvl-brexit - Bild: BVL

  • Airbus-CEO Tom Enders sagt: „Die Welt und auch Europa werden nicht stillstehen. Natürlich werden wir unsere Investitionsvorhaben in Großbritannien überdenken, so wie jeder andere auch. Durch dieses Resultat verlieren beide, Großbritannien und Europa. Die Welt und auch Europa werden aber nicht stillstehen". Der europäische Flugzeugbauer Airbus, der auch in Großbritannien Produktionsstandorte unterhält, hofft auf einen "möglichst geringen wirtschaftlichen Schaden" durch den Brexit. Großbritannien werde zwar leiden, doch Enders gab sich überzeugt, das Land werde sich noch mehr auf die Wettbewerbsfähigkeit seiner Wirtschaft gegenüber der EU und der gesamten Welt fokussieren, so der Airbus-CEO weiter. - Bild: Airbus

    Airbus-CEO Tom Enders sagt: „Die Welt und auch Europa werden nicht stillstehen. Natürlich werden wir unsere Investitionsvorhaben in Großbritannien überdenken, so wie jeder andere auch. Durch dieses Resultat verlieren beide, Großbritannien und Europa. Die Welt und auch Europa werden aber nicht stillstehen". Der europäische Flugzeugbauer Airbus, der auch in Großbritannien Produktionsstandorte unterhält, hofft auf einen "möglichst geringen wirtschaftlichen Schaden" durch den Brexit. Großbritannien werde zwar leiden, doch Enders gab sich überzeugt, das Land werde sich noch mehr auf die Wettbewerbsfähigkeit seiner Wirtschaft gegenüber der EU und der gesamten Welt fokussieren, so der Airbus-CEO weiter. - Bild: Airbus

  • Klaus Winkler, Geschäftsführer von Heller CBC sagt: „Am Standort Redditch produziert Heller bereits seit über 40 Jahren Werkzeugmaschinen. Mit 150, sehr qualifizierten Mitarbeitern werden dort rund 200 Bearbeitungszentren im Jahr für den Weltmarkt in Serie gebaut. Unser Werk in England ist damit ein wesentlicher Bestandteil des weltweiten Heller Produktionsverbundes. Welche konkreten Auswirkungen der Brexit für unser englisches Produktionswerk haben wird, können wir erst nach Festlegung der Austrittsmodalitäten sagen. Unsere Kunden werden keine Nachteile haben. Dafür steht Heller." - Bild: Heller CBC

    Klaus Winkler, Geschäftsführer von Heller CBC sagt: „Am Standort Redditch produziert Heller bereits seit über 40 Jahren Werkzeugmaschinen. Mit 150, sehr qualifizierten Mitarbeitern werden dort rund 200 Bearbeitungszentren im Jahr für den Weltmarkt in Serie gebaut. Unser Werk in England ist damit ein wesentlicher Bestandteil des weltweiten Heller Produktionsverbundes. Welche konkreten Auswirkungen der Brexit für unser englisches Produktionswerk haben wird, können wir erst nach Festlegung der Austrittsmodalitäten sagen. Unsere Kunden werden keine Nachteile haben. Dafür steht Heller." - Bild: Heller CBC

  • Dr. Jochen Kress, Mitglied der MAPAL Geschäftsleitung sagt: "Viele unserer Kunden sind global agierende Unternehmen, die ihre Produkte in internationaler Arbeitsteilung herstellen. MAPAL Kunden in England sind vielfach Tochtergesellschaften weltweit tätiger Unternehmen und speisen ihre Produkte in deren Fertigungsnetzwerke ein. Der Brexit bedeutet eine Unterbrechung dieser Netzwerke, beispielsweise durch Zollschranken. Die mittel- und langfristigen Folgen des Brexit sind zum heutigen Zeitpunkt nur schwer abzusehen. Schlussendlich wird er aber auch unser Unternehmen belasten."  - Bild: Mapal

    Dr. Jochen Kress, Mitglied der MAPAL Geschäftsleitung sagt: "Viele unserer Kunden sind global agierende Unternehmen, die ihre Produkte in internationaler Arbeitsteilung herstellen. MAPAL Kunden in England sind vielfach Tochtergesellschaften weltweit tätiger Unternehmen und speisen ihre Produkte in deren Fertigungsnetzwerke ein. Der Brexit bedeutet eine Unterbrechung dieser Netzwerke, beispielsweise durch Zollschranken. Die mittel- und langfristigen Folgen des Brexit sind zum heutigen Zeitpunkt nur schwer abzusehen. Schlussendlich wird er aber auch unser Unternehmen belasten." - Bild: Mapal

  • Renate Pilz, Geschäftsführerin des gleichnamigen Unternehmens: "Wir sehen die Entwicklung schon auch kritisch und werden die weiteren Entwicklungen, die sich aus dem Brexit ergeben, sorgfältig beobachten. Aufgrund der langjährigen und guten Kundenbeziehungen, die wir über unsere Tochtergesellschaft, mit der wir seit 1987 dort vertreten sind, aufbauen konnten, glauben wir, dass wir die Veränderungen gemeinsam gestalten können. Für uns ist und bleibt Großbritannien ein wichtiger Markt, den wir intensiv bearbeiten werden. Uns beschäftigt, dass das Trennende, nicht das Verbindende den Ausschlag für den Ausstieg Großbritanniens aus der EU gegeben hat. Jede Seite muss sich jetzt Gedanken machen, was sie verbessern kann. Wir glauben nicht, dass der Brexit Auswirkungen auf Industrie 4.0 haben wird." - Bild: Pilz

    Renate Pilz, Geschäftsführerin des gleichnamigen Unternehmens: "Wir sehen die Entwicklung schon auch kritisch und werden die weiteren Entwicklungen, die sich aus dem Brexit ergeben, sorgfältig beobachten. Aufgrund der langjährigen und guten Kundenbeziehungen, die wir über unsere Tochtergesellschaft, mit der wir seit 1987 dort vertreten sind, aufbauen konnten, glauben wir, dass wir die Veränderungen gemeinsam gestalten können. Für uns ist und bleibt Großbritannien ein wichtiger Markt, den wir intensiv bearbeiten werden. Uns beschäftigt, dass das Trennende, nicht das Verbindende den Ausschlag für den Ausstieg Großbritanniens aus der EU gegeben hat. Jede Seite muss sich jetzt Gedanken machen, was sie verbessern kann. Wir glauben nicht, dass der Brexit Auswirkungen auf Industrie 4.0 haben wird." - Bild: Pilz

  • SW Machines: "In Gesprächen mit Kunden, also Fertigungsbetrieben in England, würde uns in den letzten Monaten einhellig der Wille beteuert in der E‎U bleiben zu wollen und zu müssen, um negative Auswirkungen auf die Geschäfte zu vermeiden. Wir denken, dass die englischen Wähler im Vorfeld nicht ausreichend über die Folgen des Brexit informiert wurden. Insofern haben auch die Brexit Gegner nicht genug getan um die Lunte die der britische Premierminister gelegt hatte, noch rechtzeitig wieder zu löschen. Let's see what happens." - Bild: SW Machines

    SW Machines: "In Gesprächen mit Kunden, also Fertigungsbetrieben in England, würde uns in den letzten Monaten einhellig der Wille beteuert in der E‎U bleiben zu wollen und zu müssen, um negative Auswirkungen auf die Geschäfte zu vermeiden. Wir denken, dass die englischen Wähler im Vorfeld nicht ausreichend über die Folgen des Brexit informiert wurden. Insofern haben auch die Brexit Gegner nicht genug getan um die Lunte die der britische Premierminister gelegt hatte, noch rechtzeitig wieder zu löschen. Let's see what happens." - Bild: SW Machines

  • Hartings Kommunikationschef Detlef Sieverdingbeck: "Diese Wahl ist sehr enttäuschend für das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl und ich hoffe nicht, dass dieser Wahlausgang beispielgebend für andere Länder in der EU sein wird. Wenn hiermit der schleichende Untergang des politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Basisgedankens der EU eingeleitet ist, dann kann man nur ‚gute Nacht, Europa‘ sagen. Deshalb gilt es jetzt sehr schnell die Modalitäten für die weitere Zusammenarbeit zu vereinbaren. Längerfristige Unsicherheit wäre für Europa und uns Unternehmen äußerst schädlich." - Bild: Harting

    Hartings Kommunikationschef Detlef Sieverdingbeck: "Diese Wahl ist sehr enttäuschend für das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl und ich hoffe nicht, dass dieser Wahlausgang beispielgebend für andere Länder in der EU sein wird. Wenn hiermit der schleichende Untergang des politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Basisgedankens der EU eingeleitet ist, dann kann man nur ‚gute Nacht, Europa‘ sagen. Deshalb gilt es jetzt sehr schnell die Modalitäten für die weitere Zusammenarbeit zu vereinbaren. Längerfristige Unsicherheit wäre für Europa und uns Unternehmen äußerst schädlich." - Bild: Harting

  • Peter Fanshawe, Managing Director von HepcoMotion (UK): "Die größte Herausforderung werden die Schwankungen im Markt aufgrund der Unsicherheit sein. Für Hersteller wie uns, bedeutet das schwächere Pfund, dass britische Produkte wettbewerbsfähiger werden. Dies bringt Hepco in eine sehr gute Ausgangslage, in Anbetracht dessen, dass 75 % unserer Kunden außerhalb Großbritanniens sind. Die Abstimmung in Großbritannien zum Verlassen der EU ist ein bedeutendes Ereignis. Unabhängig davon, wie man zu dieser Abstimmung steht, Hepco ist im Innersten ein internationales Unternehmen und das wird sich nicht ändern. Wir exportieren 75 % der von uns hergestellten Produkte und sehen ein starkes Exportwachstum, vor allen Dingen in die EU. Wir sind auch weiterhin fest entschlossen, mit der EU Geschäfte zu machen und in Europa zu wachsen. Es wird in der nächsten Zeit ohne Zweifel politische Unsicherheiten geben. Hepco ist jedoch ein starkes Unternehmen, das seine positive und internationale Unternehmensphilosophie fortsetzen wird. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um sowohl jetzt als auch in der Zukunft Erfolg zu haben. Für uns gilt 'Business as usual'. Der insgesamt positive Ausblick wird sich für Hepco weiter fortsetzen." - Bild: HepcoMotion

    Peter Fanshawe, Managing Director von HepcoMotion (UK): "Die größte Herausforderung werden die Schwankungen im Markt aufgrund der Unsicherheit sein. Für Hersteller wie uns, bedeutet das schwächere Pfund, dass britische Produkte wettbewerbsfähiger werden. Dies bringt Hepco in eine sehr gute Ausgangslage, in Anbetracht dessen, dass 75 % unserer Kunden außerhalb Großbritanniens sind. Die Abstimmung in Großbritannien zum Verlassen der EU ist ein bedeutendes Ereignis. Unabhängig davon, wie man zu dieser Abstimmung steht, Hepco ist im Innersten ein internationales Unternehmen und das wird sich nicht ändern. Wir exportieren 75 % der von uns hergestellten Produkte und sehen ein starkes Exportwachstum, vor allen Dingen in die EU. Wir sind auch weiterhin fest entschlossen, mit der EU Geschäfte zu machen und in Europa zu wachsen. Es wird in der nächsten Zeit ohne Zweifel politische Unsicherheiten geben. Hepco ist jedoch ein starkes Unternehmen, das seine positive und internationale Unternehmensphilosophie fortsetzen wird. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um sowohl jetzt als auch in der Zukunft Erfolg zu haben. Für uns gilt 'Business as usual'. Der insgesamt positive Ausblick wird sich für Hepco weiter fortsetzen." - Bild: HepcoMotion

  • "Wir bedauern diese Entscheidung sehr", erklärt IVAM-Geschäftsführer Dr. Thomas R. Dietrich. "In der Hightech-Industrie sind Barrieren, wie Handelsbeschränkungen, Zölle oder Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit besonders hinderlich. Ein Austritt Großbritanniens aus der EU wird zu großen wirtschaftlichen Nachteilen, vor allem für die britische Industrie führen." IVAM hält die Zusammenarbeit mit der britischen Mikrotechnikindustrie und -forschung für sehr wichtig und wird sie auch nach dem Brexit fördern, wie Thomas Dietrich bekräftigt: "Wir werden mit unseren britischen Mitgliedern und Partnern weiterhin eng zusammenarbeiten und uns bemühen, die durch den EU-Austritt zu erwartenden negativen Auswirkungen zu mindern." - Bild: IVAM

    "Wir bedauern diese Entscheidung sehr", erklärt IVAM-Geschäftsführer Dr. Thomas R. Dietrich. "In der Hightech-Industrie sind Barrieren, wie Handelsbeschränkungen, Zölle oder Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit besonders hinderlich. Ein Austritt Großbritanniens aus der EU wird zu großen wirtschaftlichen Nachteilen, vor allem für die britische Industrie führen." IVAM hält die Zusammenarbeit mit der britischen Mikrotechnikindustrie und -forschung für sehr wichtig und wird sie auch nach dem Brexit fördern, wie Thomas Dietrich bekräftigt: "Wir werden mit unseren britischen Mitgliedern und Partnern weiterhin eng zusammenarbeiten und uns bemühen, die durch den EU-Austritt zu erwartenden negativen Auswirkungen zu mindern." - Bild: IVAM

  • Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsführer Infraserv Knapsack: "Direkt sind wir nicht betroffen, weil wir keine Engagements in Großbritannien haben, wo handelsrechtliche oder Arbeitsmarkt-Beschränkungen relevant wären. Indirekt mag es natürlich durch die aktuelle Verunsicherung, was denn jetzt passiert, Einfluss auf unsere Kundschaft haben, die eben international aufgestellt ist. Da mag es einen Einfluss geben, aber in Summe wird sich das eher nicht auf uns auswirken." - Bild: Infraserv Knapsack

    Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsführer Infraserv Knapsack: "Direkt sind wir nicht betroffen, weil wir keine Engagements in Großbritannien haben, wo handelsrechtliche oder Arbeitsmarkt-Beschränkungen relevant wären. Indirekt mag es natürlich durch die aktuelle Verunsicherung, was denn jetzt passiert, Einfluss auf unsere Kundschaft haben, die eben international aufgestellt ist. Da mag es einen Einfluss geben, aber in Summe wird sich das eher nicht auf uns auswirken." - Bild: Infraserv Knapsack

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