| von Sabine Spinnarke
Aktualisiert am: 11. Apr. 2018
Bild: Isra Vision

Holger Wirth, Vice President R&D Industrial Automation, Isra Vision:

„Veränderungen durch Industrie 4.0 werden für Isra in einer verstärkten Beschäftigung mit Vernetzung, Datenhandling und einer weiteren Digitalisierung verschiedener Arbeitsgänge liegen.

Darunter fallen die virtuelle Inbetriebnahme und digitale Wartung, aber auch die automatische Abstimmung der Linie nach den Ergebnissen der Inspektionssysteme. Sie erhalten eine Schlüsselstellung, von ihnen gehen informative Feedbackschleifen aus, mit denen Fertigungsprozesse angepasst werden können.

Die Fertigungsanlage könnte auf dieser Basis in der Lage sein, sich selbst zu optimieren. Es könnten Musterteile digital eingespeist und Teaching-Prozesse eingespart werden. So wird eine flexible Produktion möglich.“

Bild: Framos

Michael Schalk, Senior Account Manager, Framos:

„Industrie 4.0 bedeutet für unser Volumenmesssystem eine Weiterentwicklung der Softwarefunktionen. Wir gehen von smarten und internet-fähigen Produkten aus, die sich selbst überwachen, Daten interpretieren und geeignete Aktionen selbsttätig ausführen sowie mit anderen Systemen in Verbindung stehen.

Die wichtigste Anforderung an IBV-Software ist die Toleranz gegenüber Varianzen in den Umgebungsbedingungen und die damit verbundene Langzeitstabilität und Verfügbarkeit.“

Bild: MVTec

Dr. Maximilian Lückenhaus, Director Marketing + Sales, MVTec:

„OPC-UA ist ein zukunftsweisender Standard zum Datenaustausch in M2M-Szenarien. Auch Bildverarbeiter können ihn relativ einfach nutzen. Deshalb unterstützen wir OPC-UA mit unseren Software-Produkten.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Standardisierung immer weiter vorangetrieben wird, so dass der Kunde flexibel standardisierte Komponenten einsetzen kann.“

Bild: Stemmer Imaging

Peter Stiefenhöfer, Pressesprecher, Stemmer Imaging:

„Aktuell halten sich die von Industrie 4.0 ausgelösten Veränderungen an Bildverarbeitungskomponenten noch in Grenzen. Es gibt aber bereits Initiativen, die unter anderem eine engere Zusammenarbeit zwischen der SPS- und der Bildverarbeitungswelt anstreben.

Ziel ist hier eine verbesserte und einfachere Integration der Bildverarbeitung in die Fertigungsumgebung, was eine wesentliche Voraussetzung für Industrie 4.0 darstellt.“

Bild: Matrix Vision

Uwe Furtner, Geschäftsführer, Matrix Vision:

„Die Automatisierungstechnik ist die notwendige Basis von Industrie 4.0 und darf nicht das schwache Glied in der Kette sein. Zum einen muss ein Bildverarbeitungssystem die passende Größe sowie die passenden Schnittstellen zur einfachen Integration und Vernetzung haben, zum anderen muss die Bedienung soweit abstrahiert werden, dass jeder mit der Technologie umgehen kann.

Hierbei ist es wichtig, dass die Automatisierungstechnik intelligenter wird und sich beispielsweise selbst optimiert oder konfiguriert und Selbstdiagnose erstellt. Die Automatisierungstechnik muss sowohl leistungsstark als auch ressourcensparend sein.“