Lager Disposition SAP

Überblick bei der Materialbeschaffung: Demand Driven ermöglicht, ohne Prognose verbrauchsgesteuert zu disponieren, aber mit Vorschau. Theory of Constraints eignet sich besonders, wenn gute Prognosen schwer zu erstellen sind. - Bild: AdobeStock/lobodaphoto

Wer in den vergangenen Jahren in Unternehmen mit der Disposition zu tun hatte, wird besonders zwei Dispositionsverfahren gut kennen: die plangesteuerte und die verbrauchsgesteuerte Disposition. Das kurz PD (für plangesteuerte Disposition) genannte Dispositionsmerkmal setzt für die Planung auf eine Prognose und muss dafür in der Regel auf Daten aus der Vergangenheit oder verlässliche Kundenauftragsdaten zugreifen können.

„VB“ (für verbrauchsgesteuerte Disposition) hingegen verzichtet auf eine Nutzung der Prognose zur Erzeugung einer längerfristigen Vorschau und nutzt den Meldebestand als Trigger für Bestellungen und Produktionsaufträge. In der Praxis wird für einzelne Produkte PD, für andere VB eingesetzt, je nachdem ob sich der Aufwand für eine Prognose lohnt.

Lesen Sie hier, wie im Unternehmen präzise Kapazitätsplanungen und Verfügbarkeitsprüfungen durch die Verbindung dieser beiden Dispositionsmerkmale möglich werden.

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