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Die Mobile World Capital Stiftung (MWCapital) und die automatica schaffen mit der Startup Arena eine Plattform, bei der Jungunternehmer und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. - Bild: automatica

Häufig betreten sie mit ihren Ideen technologisches Neuland. Sie legen los, wo andere zögern und finden direkte Wege, um Forschungserkenntnisse in marktreife Produkte zu übersetzen. Gründer schaffen Innovations- und Existenzgrundlagen für sich und andere. Um ihre Leistung angemessen zu würdigen, heißt es auf der automatica: Bühne frei für Startups und ihre Ideen.

Die Mobile World Capital Stiftung (MWCapital) und die automatica schaffen mit der Startup Arena eine Plattform, bei der Jungunternehmer und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

Das Ziel: Ideen bis zur Marktreife weiterzuentwickeln und die Automatisierung in der Produktion voranzutreiben. Gründer finden in der Start-up Arena UmsetzungsIdeen für ihre Projekte, Investoren spannende Beteiligungsmöglichkeiten und Industrievertreter aussichtsreiche Kandidaten für technische Partnerschaften.

Expertise können sich Unternehmen und Gründer in der Start-up Arena auch bei RedStone und Paua Ventures holen – zwei Venture Capital Unternehmen, die auf Frühphasenfinanzierung sowie Aufbau und Führung eines Start-ups spezialisiert sind.

Die automatica, Leitmesse für Automation und Robotik, findet von 19. bis 22. Juni auf dem Gelände der Messe München statt.

Start-up Arena vereint Talente

22 Unternehmen aus ganz Europa stehen bereits fest:

  • Acytx (Deutschland): Software für Fabriken, die über intelligente Apps, zuverlässige Integrationen und leistungsfähige Geräte zugänglich ist.
  • Eiratech Robotics (Irland): Start-up-Unternehmen, das adaptierte Robotiksysteme entwickelt und Eiratech entworfen hat, ein automatisiertes Lager, bei dem die Fahrzeuge über ein drahtloses Netz gesteuert werden.
  • Faromatics (Spanien): Start-up aus der Agrifood-Branche, das Roboter für ein besseres Wohlbefinden der Tiere, für eine Verbesserung deren Ernährung, der Umgebung und der Produktivität der Landwirte baut.
  • RoVi Robot Vision (Deutschland): Erster Sensor mit eingebauter Kamera für Roboter, mit dem die Mechanik, Hardware und Bedienung der Roboterarme vereinfacht wird.
  • Rise Technologies (Deutschland): Plattform für die Zusammenarbeit und Unterstützung von Serviceleistungen in der Industrie mit dem Einsatz von Kommunikationsmitteln, Smart Glasses und Augmented Reality.
  • Purple Robotics (Dänemark): Kollaborative Roboteranwendungen, die in der Industrie für eine einfache und sichere Mensch-Maschinen-Interaktion zum Einsatz kommen.
  • Scortex (Frankreich): Plattform, mit der Fertigungsunternehmen die Qualitätskontrolle anhand der Datenüberwachung zur Verbesserung der Fertigungsprozesse durchführen.
  • Toposens (Deutschland): Start-up, welches das erste 3D-Sensorsystem entwickelt hat, das auf Ultraschallbasis Objekte und Personen in Echtzeit verorten kann.
  • Viscopic (Deutschland): Ein Softwareunternehmen das sich auf Mixed Reality-Technologien und CAD-Datenverarbeitung spezialisiert.
  • Witrac (Spanien): Technologieunternehmen, das auf ganzheitliche, drahtlose, energieeffiziente Hochleistungslösungen spezialisiert ist, die an die einzelnen Kundenbedürfnisse angepasst werden können.
  • TruPhysics (Deutschland): bietet eine Software- / Hardware-Lösung zum Erstellen und Bearbeiten von 3D-Inhalten in virtueller und erweiterter Realität.
  • SkyX (Israel): ein Unternehmen für Agrarrobotertechnologie, das einen modularen Schwarm autonomer Drohnen für das Sprühen in der Landwirtschaft ermöglicht.
  • Newsight Imaging (Israel): ein Start-up, das 3D-CMOS-Advanced-Image-Sensoren für Anwendungen im Automobil-, Robotik- und Industrie 4.0-Bereich entwickelt.
  • Juconn (Deutschland): ein Startup, das eine disruptive und innovative IoT-Plattform mit den Schwerpunkten Industrie 4.0, Transport und Robotik bietet.
  • InnoRoute (Deutschland): ein Unternehmen mit Fokus auf softwaredefiniertem und zeitsensiblem Networking, das schlüsselfertige Lösungen und Rapid Prototyping für Industrie und Forschungsinstitute in den Bereichen IoT, Industrie 4.0 und 5G anbietet.
  • Awen Collective (Vereinigtes Königreich): ein Unternehmen, das softwarebasierte Lösungen der nächsten Generation entwickelt, um Zeit und Geld für digitale Forensik und Vorfallsreaktionen auf industrielle Steuerungssysteme zu sparen, wie sie in kritischen Infrastrukturen (Energie, Wasser), fortgeschrittener Fertigung (u.a. Industrie 4.0) und Pflegerobotik zu finden sind.
  • torakku (Spanien): ein Unternehmen, das die besten Standort- und Identifikationstechnologien kombiniert, um ein intelligentes, hoch skalierbares und flexibles IoT-basiertes Echtzeit-Ortungssystem zu liefern, das Bewegungen und Positionen des gewünschten Objekts mit hoher Präzision und minimalen Infrastruktur- und Wartungskosten erfasst.
  • Linces3D (Spanien): ein Start-up, das eine proprietäre Content-Management- und File-Sharing-Plattform auf der Basis von Blockchain bereitstellt, die eine nicht autorisierte Verbreitung verhindert, Eigentumsrechte beweist und die uneingeschränkte Reproduktion digitaler Assets schützt.
  • Gerotor (Deutschland): ein Unternehmen, das ein aktives Energiemanagement für die automatisierte Industrie 4.0 bietet. Ihr Cyber Physical System basiert auf der fortschrittlichsten Schwungrad-Energiespeichertechnologie, kombiniert mit intelligenten Diensten und selbstlernender Intelligenz.
  • smapOne AG (Deutschland): ein Start-Up, das Unternehmen dabei unterstützt, Ideen in Apps zu verwandeln.
    SARKKIS Robotics (Portugal): ein Softwareunternehmen, das sich auf die Entwicklung von Offline-Programmiersoftware für industrielle Anwendungen konzentriert.
  • RobotikUm (Schweden): ein Unternehmen, das eine neue Technologie entwickelt, um dynamische Manipulation in Robotersystemen zu ermöglichen.

RobotUnion fördert Innovationen

Die Startup-Arena bietet auch die Möglichkeit der Teilnahme an einem exklusiven "Acceleration Programme" mit RobotUnion, über das bis zu EUR 223.000 Eigenkapital ausgeschüttet werden. Dafür organisiert RobotUnion auf der automatica einen Workshop zur Finanzierung von Industrie 4.0-Startups. Ein ausgewähltes Startup-Unternehmen wird den direkten Zugang zur engen Juryauswahl von RobotUnion bekommen.

Über RobotUnion: Für die erste Runde des Förderprogramms wählt die Jury 20 Teilnehmer aus ganz Europa aus. Diese Start-ups erhalten für ihre anfängliche Finanzierungsperiode bis zu EUR 223.000, plus Zugang zu Mentorenschaft von europäischen Robotik-Experten sowie technische Unterstützung von führenden Forschungs- und Technologieorganisationen.