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Die Bearbeitung von Getriebekomponenten wie etwa Planetenräder wird eines der Themen werden, über das man sich auf dem Stand der EMAG Gruppe umfassend informieren kann. Hier im Bild die Bearbeitung von Rohlingen auf einer VL 1 TWIN. - Bild: EMAG

Einen Vorgeschmack auf die diesjährige EMO gab EMAG bereits im Mai beim hauseigenen Technologieforum 2019. Hier bot das Unternehmen einen allumfassenden Ausblick darauf, worauf sich Zulieferer und Hersteller in der kommenden Dekade einstellen müssen: An den beiden Tagen erklärten hochkarätige Experten aus der Forschung, wie die Elektromobilität und die Digitalisierung die Mobilität verändern werden.

Gleichzeitig konnten sich die Besucher an zahlreichen Themenständen über Fertigungssysteme und Maschinen informieren. Mit diesem Konzept hat man laut der Besucherumfrage voll ins Schwarze getroffen. Nun wird es auf der EMO in Hannover eine Fortsetzung dieses Erfolgskonzepts geben.

Um Probleme zu lösen, bedarf es der richtigen Werkzeuge und dem entsprechenden Know-how. Das eine ist ohne das andere wertlos. Daher wird es auf dem EMAG Stand auf der EMO in Hannover beides zu sehen geben: Neueste Werkzeugmaschinen und Automationslösungen, die ihre Weltpremiere auf der EMO feiern werden. (Hierzu wird es in den nächsten Wochen hier auf Produktion.de und auf dem Unternehmensblog der EMAG Gruppe regelmäßige Updates geben.)

Aber auch das Know-how, wie diese Maschinen und die Technologien der Unternehmen der Gruppe zu effizienten Fertigungslösungen verbunden werden können. Bei den „Themenwelten“, die sich ganz der Fertigung von speziellen Bauteilgruppen widmen werden, finden Besucher Antworten auf ihre Fragen und auf Bedarf auch die passende Fertigungslösung. Hier geht die Spannweite von Ein-Maschinen-Lösungen bis zu komplexen, vollautomatisierten Fertigungslinien, die schlüsselfertig an den Kunden ausgeliefert werden – Entwicklungsprozess inklusive.

Elektromobilität: Wird jetzt alles anders?

Eines der Megathemen auf dem Technologieforum der EMAG Gruppe war die Elektromobilität und die Auswirkungen auf Hersteller und Zulieferer. Der Erkenntnisgewinn der Besucher war: Ja, Veränderungen werden kommen, aber weit weniger schnell als erwartet. Also weiter so wie bisher? Nein, wenn überhaupt dann ist jetzt die richtige Zeit sich zu positionieren. Welche Bauteile werden in Zukunft benötigt? Welche Fertigungslösungen gibt es? Welche Investitionen erwarten mich?

Antworten auf diese Fragen werden Besucher der EMO auf dem Stand der EMAG Gruppe finden. Dabei wird man nicht nur auf neue Bauteile stoßen, Dinge wie Achsdifferentiale oder Bremsscheiben werden unabhängig vom Antrieb weiterhin benötigt. Für all diese Bauteile und viele mehr zeigt EMAG passende Lösungen und darüber hinaus, wichtige Insights aus dem Technologieforum 2019.

EMAG EMO Elektromobilität
Megatrend Elektromobilität – auch zu Bauteilen von Elektromotoren wird EMAG neue Fertigungstechnologien herstellen. - Bild: EMAG

Dem EMO Motto folgend: Smart technologies driving tomorrow's production

Auch die Vernetzung wird auf der EMO ein wichtiges Thema für die EMAG Gruppe sein. Dabei wird das Thema gleich auf verschiedenen Ebenen betrachtet werden. Für die optimale Vernetzung zwischen Kunden und dem EMAG Service sorgt die ServicePlus App für Smartphones und Tablets. Einfach mit der App einen QR-Code auf der Maschine scannen und schon kann man mit dem Service direkt kommunizieren, einen Service-Rückruf anfragen oder direkt eine Ersatzteilanfrage ausführen.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Zum einen Wissen die Servicetechniker sofort, um welche Maschine es sich handelt und kennen ihre genaue Konfiguration. Zum anderen landet der Anwender automatisch beim richtigen Ansprechpartner. Dabei verläuft die gesamte Kommunikation der EMAG ServicePlus App über einen EMAG eigenen Server und garantiert so höchste Sicherheitsstandards.

 

EMAG
Die Themenwelten der EMO werden konkrete Fertigungslösungen für eine Vielzahl von unterschiedlichen Bauteilen bieten. Dabei wird die gesamte Bandbreite an modernen Antriebskonzepten abgedeckt. Das ist besonders für die internationalen Fachbesucher wichtig, da sich je nach Kontinent unterschiedliche Fertigungsherausforderungen stellen. - Bild: EMAG

Industrie 4.0 Anwendungen der EMAG Gruppe

Für die Vernetzung zwischen den EMAG Maschinen sorgen die Weiterentwicklungen bei den Industrie 4.0 Anwendungen der EMAG Gruppe. Hier zeigt EMAG unter anderem wie Daten visualisiert werden können. Anhand eines Modells können Besucher sich selbst ein Eindruck darüber verschaffen wie die Daten fließen, hier gilt: Den Stand besuchen und selbst erleben.

Eine Vernetzung ganz anderer Art, nämlich zwischen 17 Projektpartnern und dem VDW, hat zu der Entwicklung von umati (universal machine tool interface) geführt, das auf der EMO zum ersten Mal vorgestellt wird. In Halle 9 wird eine Demonstration des Schnittstellenstandards gezeigt und Fachbesucher können sich über das Projekt informieren. Wie die Implementierung bei EMAG funktioniert, kann man ebenfalls auf dem Themenstand zu Industrie 4.0 erleben.

EMAG-App
Neuheiten aus Industrie 4.0 und Service 4.0 zeigen, wie Big Data im industriellen Umfeld sinnvoll eingesetzt werden können. Im Bild die Service Plus App von EMAG, mit der man einfach per QR-Code mit dem richtigen Service-Mitarbeiter verbunden wird. - Bild: EMAG

EMO 2019

Insgesamt zeigt die EMAG Gruppe in Halle 17, Stand C 29 ein ganzes Bündel an Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen. Die dazugehörigen Prozesse reichen vom Rohteil bis zur abschließenden Hochfeinbearbeitung – ein Umstand der nicht zuletzt dem großen Technologiespektrum der Gruppe zu verdanken ist. Wer konkrete Lösungen sucht, wird um den Stand der EMAG Gruppe auf der EMO nicht herumkommen.