SAP IoT Simulator

Der SAP Internet of Things Simulator besteht aus einer iPhone-App und einem kleinen Kästchen, in dem sich Sensoren befinden, die etwa Temperaturen, Feuchtigkeit, die Bewegung und Lichtintensität messen. - Grafik: SAP

Eine Maschine meldet, wenn es ihr schlecht geht und gibt Empfehlungen, damit es ihr wieder besser geht. Das ist die einfache Grundidee, die hinter dem SAP Internet of Things Simulator steckt. Er besteht aus einer iPhone-App und einem kleinen Kästchen, in dem sich Sensoren befinden, die etwa Temperaturen, Feuchtigkeit, die Bewegung und Lichtintensität messen.

Diese Umgebungsdaten fließen permanent in die SAP-Cloud. Die SAP HANA Cloud Platform nimmt sie auf, verarbeitet sie und ermöglicht Simulationen nach individuellen Vorgaben. "Wir können Schwellenwerte für Sensordaten definieren, um sie etwa für die vorausschauende Wartung zu nutzen", erläutert Axel Blazejewski, Head of Demand Management Service Sales MEE bei SAP.

Liegt das sensorbestückte Kästchen im Kühlschrank und die Temperatur steigt über sieben Grad Celsius, alarmiert die App den Besitzer des Geräts und "generiert aus den vorhandenen Daten mithilfe von Regeln und Machine Learning konkrete Handlungsempfehlungen für den Nutzer", erläutert Kai Wussow, Digitalisierungs- & IoT-Experte aus dem Beratungsbereich SAP Service & Support.

Prinzipiell ist es kein großer Unterschied, ob es sich bei der Maschine um den eigenen Kühlschrank handelt, oder aber eine komplexe Maschine in der Produktionshalle eines Fertigungsunternehmens mit einer Vielzahl von Sensoren.