Tanja Rückert

Dr. Tanja Rückert, President, IoT and Digital Supply Chain bei SAP: „Mit SAP Leonardo als digitalem Innovationssystem, unseren neuen Lösungen und den vielen Kunden und Partnern, die gemeinsam mit uns auf der SAP Leonardo Live Anwendungsfälle aus der Praxis demonstrieren, geben wir den Weg zum digitalen Wandel vor. Dies erfordert Innovationen, die sich auf das gesamte Unternehmen ausweiten lassen.“ - Bild: SAP

SAP stellte am 11. Und 12. Juli in Frankfurt am Main auf der SAP Leonardo Live mehrere neue Lösungen für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) vor. Auf dieser globalen Konferenz wurden zukunftsweisende Technologien und Anwendungsfälle im Bereich IoT präsentiert.

Als Teil des digitalen Innovationssystems SAP Leonardo nutzen diese Lösungen Big Data und analytischen Funktionen, um Menschen, Dinge und Unternehmen über die SAP Cloud Platform miteinander zu vernetzen und Technologien wie maschinelles Lernen zu nutzen. Dadurch lassen sich Strategien für das Internet der Dinge (IoT) und Industrie 4.0 in der digitalen Logistik, Fertigung und Anlagenverwaltung in die Praxis überführen.

Die neuen Lösungen im einzelnen:

  • SAP Leonardo IoT Bridge, eine konfigurierbare, rollenbasierte digitale Einsatzzentrale, die Betriebsleitern Transparenz und Informationsgrundlagen für fundierte Entscheidungen und sofortiges Handeln bietet.
  • SAP Global Track and Trace, ein cloudbasiertes Angebot zur einheitlichen, durchgängigen Verfolgung und Überwachung von Objekten und Geschäftsprozessen mit umfassenden Berichterstellungsfunktionen entlang Lieferkettennetzwerken.
  • SAP Leonardo Edge Services zur cloudgestützten Bereitstellung von Rechenleistung, Speicherung und Business-Semantik überall dort, wo sich intelligente Geräte außerhalb des Rechenzentrums befinden. Das ermöglicht Einsatzszenarien annähernd in Echtzeit sowie vorhersagbare Leistungsdaten zu Geschäftsprozessen.
  • SAP Digital Manufacturing Insights, eine zentralisierte, cloudgestützte, datengesteuerte Lösung für das Management der Produktionsleistung, die Produktionssteigerungen ermöglicht.
  • SAP Asset Manager, eine cloudgestützte mobile Lösung für das Management von Daten zu Anlagenzustand, Bestand, Instandhaltung und Sicherheit.

Video: Live Business powered by SAP Leonardo

Leonardo als digitales Innovationssystem

„Vor nicht einmal einem Jahr haben wir bekanntgegeben, dass wir mit umfassenden Investitionen unser IoT-Geschäft ausbauen wollen“, sagte Dr. Tanja Rückert, President, IoT and Digital Supply Chain bei SAP. „Mit SAP Leonardo als digitalem Innovationssystem, unseren neuen Lösungen und den vielen Kunden und Partnern, die gemeinsam mit uns auf der SAP Leonardo Live Anwendungsfälle aus der Praxis demonstrieren, geben wir den Weg zum digitalen Wandel vor. Dies erfordert Innovationen, die sich auf das gesamte Unternehmen ausweiten lassen.“

Transparenz und Einblick für fundierte Entscheidungen

SAP Leonardo IoT Bridge ist ein Live-Operations-Center, das IoT-Sensordaten mit Geschäftsprozessen zusammenführt und sie in Beziehung setzt – und zwar für strukturierte und unstrukturierte Daten. SAP Global Track and Trace erlaubt die Modellierung von getrackten Geschäftsprozessen, hilft bei der Verteilung von Daten im Liefernetzwerk und basiert auf einer Big-Data-Infrastruktur für hohes Datenvolumen und hohen Datendurchsatz.

Zusammen sollen beide Lösungen in das branchenführende Portfolio von SAP integriert werden, um neue Szenarien wie etwa Ausgangslogistik realisierbar zu machen. SAP Leonardo IoT Bridge verschafft prozess- und systemübergreifende Datensichtbarkeit in allen Bereichen des Unternehmens.

Dazu werden Daten über Lieferung, Transport, Handling Units und Fahrzeugnummern aus SAP Global Track and Trace mit Informationen aus SAP Connected Goods wie etwa Paletten- und Container-Sensordaten, Informationen über Transportstandorte aus SAP Vehicle Insights und Bestelldaten aus SAP-S/4HANA-Kernunternehmenssystemen kombiniert.

Dadurch sind Firmenzentrale und Betriebsleitung stets genau über die aktuelle Position von Lieferungen, deren Inhalt sowie den Zustand und die Fahrleistung von Transportfahrzeugen informiert.

Partner an Bord

SAP entwickelt gemeinsam mit namhaften Unternehmen rund um den Globus Innovationen für die digitale Logistik. Ein Beispiel ist die Bosch-Gruppe. Dabei arbeiten das international führende Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und SAP zusammen an Szenarien zur Ortung und Verfolgung von Lieferungen und erkunden Möglichkeiten der Integration mit der Bosch-IoT-Cloud.

„Durch den Einsatz von Sensoren digitalisieren wir die Logistik. Insbesondere bieten wir Datenservices auf der Basis von Echtzeitortung, Auto-IDs und Zustandsdaten wie Temperatur und Erschütterungen“, erklärt Matthias Huelsmann, Vice President Connected Logistics bei Bosch. „Das ermöglicht mehr Transparenz und neue Zusatzdienstleistungen. Durch die gemeinsame Entwicklungsarbeit mit SAP helfen wir unseren Kunden, ihre Lieferkette noch schneller umzugestalten.“

Bildergalerie: Die 10 beliebtesten Manager Deutschlands 2017

  • Platz 10: Volkmar Denner Bosch (93 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Bosch

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  • Platz 9: Ralf Hofmann von MHP (93 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: MHP

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  • Platz 8: Harald Krüger von BMW (95 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: BMW Group

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  • Platz 7: Bill McDermott von SAP (98 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: SAP

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  • Platz 6: Kasper Rorsted von Adidas (98 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Adidas

    Platz 6: Kasper Rorsted von Adidas (98 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Adidas

  • Platz 5: Oliver Bäte von Allianz (99 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Allianz

    Platz 5: Oliver Bäte von Allianz (99 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Allianz

  • Platz 4: Elmar Degenhart von Continental (99 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Continental

    Platz 4: Elmar Degenhart von Continental (99 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Continental

  • Platz 3: Satya Nadella von Microsoft (99 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Microsoft

    Platz 3: Satya Nadella von Microsoft (99 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Microsoft

  • Platz 2: Mark Weinberger von Ernst & Young (99 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Ernst&Young

    Platz 2: Mark Weinberger von Ernst & Young (99 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Ernst&Young

  • Platz 1: Dieter Zetsche von Daimler (99 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Daimler

    Platz 1: Dieter Zetsche von Daimler (99 Prozent Befürwortungsrate). - Bild: Daimler

Digitale Fertigung mit intelligenter Verarbeitung an der Peripherie

Mit SAP Cloud Platform IoT Service in einer Container-Infrastruktur soll SAP Leonardo Edge Services nahtlos mit anderen Geschäftsbereichslösungen wie etwa SAP Digital Manufacturing Insights zusammenarbeiten. Dadurch lassen sich cloudgestützte mehrstufige Analysen auf physischen Anlagen nutzen, Daten in der Fertigung auf allen Ebenen sichtbar machen und lokale Entscheidungsprozesse unterstützen.

In Kombination erlauben die Lösungen ein einheitliches Management der Fertigungsabläufe mit in einer einzigen, integrierten und skalierbaren Lösung und damit insgesamt eine effiziente Produktion.

IoT-fähiges Anlagenmanagement

Als Ergebnis der Partnerschaft von SAP mit Apple unterstützt SAP Asset Manager qualifizierte Fachkräfte, indem zentrale Prozesse im Anlagenmanagement auf mobilen Geräten nutzbar werden. Die mobile App für Unternehmen bietet den Komfort einer Verbraucher-App und eine ansprechende Benutzeroberfläche, die auf der Designsprache SAP Fiori for iOS basiert.

SAP beabsichtigt, die App mit digitalen Lösungen des SAP-Leonardo-Portfolios zu vernetzen, beispielsweise mit SAP Asset Intelligence Network und SAP Predictive Maintenance and Service, um das Anlagenmanagement, die Produktivität mobiler Mitarbeiter und die Integration in das umfangreiche IoT-Partner- und Entwicklernetzwerk weiter zu optimieren.