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Zwischen Bosch und SAP - hier die Zentrale in Walldorf - wurde eine Partnerschaft in Sachen Internet der Dinge (Internet of Things - IoT) vereinbart. - Bild: SAP

Der Software-Konzern bringt seine Echtzeitdatenbank Hana, Bosch seine IoT (Internet of Things, Internet der Dinge) Microservices ein. Beide Unternehmen geben an, ihre Stärken, SAP bei IoT-Applikationen, Bosch bei der Vernetzung von Geräten, einzubringen. Dazu legen beide Konzerne ihre Software- und Cloud Expertise zusammen und große Datenmengen können in Echtzeit verarbeitet werden.

SAP und Bosch wollen so ihren Kunden neue Services anbieten. So melden zum Beispiel vernetzte Akkuschrauber in einem Hangar ihre Position zentimetergenau ans Produktionssystem, das daraufhin das für die jeweilige Aufgabe passende Drehmoment für den Schrauber wählt, so ein Anwendungsbeispiel von SAP und Bosch laut einer gemeinsamen Pressemitteilung.

SAP und Bosch sind auch Mitglieder im International Internet Consortium (IIC), das sich zum ersten Mal in Deutschland zu einer Sitzung traf. Im Gespräch mit Dow Jones sagte Richard Soley, der Executive Director des IIC, dass es eine Illusion sei, dass das Internet der Dinge in Zukunft auf einem Standard basieren wird. "Das ist aber auch nicht das Problem. Es wird verschiedene Standards in der sogenannten Middleware geben. Die Kommunikation zwischen Geräten kann dennoch gewährleistet werden."

Anders sehe es bei der Sicherheit aus, sagte er, da gebe es zahlreiche Probleme, die der Reihe nach gelöst werden müssten. "So wäre eine Denial-of-Service-Attacke im Bereich autonomes Fahren fatal", meinte Soley. Bei dieser Art von Attacken wird der Server mit so vielen Anfragen konfrontiert, dass er letztlich den Dienst aufgibt. Denial-of-Service-Attacken gehören zu den gängigeren Methoden von Cyber-Kriminellen, die so Geld von Unternehmen erpressen wollen.

Weitere Informationen zum Thema Internet der Dinge erfahren Sie auf www.sap.de/iot