Krones, SAP, IoT

Die Varioline von Krones realisiert selbst dreistufige Verpackungsprozesse und ersetzt dadurch bis zu sechs Einzelmaschinen. - Bild: Krones

Ohne einen automatische Flaschenabfüllung und einfacher Bestellvorgänge säßen wir alle auf dem Trockenen – und auch digitale Lösungen spielen bei der traditionellen Fertigung eine immer größere Rolle. Ein Viertel der weltweit produzierten Flaschen werden in Anlagen der Krones AG abgefüllt.

Von Bier und Ketchup über Sekt und Parfum bis hin zu Wasser und Softdrinks – alle diese Produkte laufen über Produktionsanlagen von Krones. Die Krones AG wurde 1951 als Anbieter halbautomatischer Etikettiermaschinen gegründet und wuchs im Laufe der Jahre stetig. Als Rundum-Partner für seine Kunden hat das Unternehmen sein Geschäftsfeld mittlerweile um die Bereiche Maschinen- und Anlagenbau, Verfahrenstechnik, Mikrobiologie und IT ausgebaut.

Das Unternehmen verfügt über Fertigungsmaschinen zur Abfüllung, Etikettierung und Verpackung von Flaschen und Getränkedosen und nimmt PET-Flaschen zurück, um diese zur Wiederverwendung aufzubereiten.

Lösung muss harmonisieren

Die Krones AG ist global tätig und an internationalen Standorten vertreten, unter anderem in Südafrika, Tschechien, den Niederlanden und an mehreren Standorten in Südamerika. Die zahlreichen Tochtergesellschaften weltweit bringen allerdings auch operative Herausforderungen mit sich.

Da die ERP-Systeme der Niederlassungen auf unterschiedlichen Plattformen laufen, erwies sich die Integration der Tochtergesellschaften als zunehmend zeitaufwändig. Sie benötigten eine Lösung, die leicht zu implementieren war und vor allem ihre Geschäftsprozesse harmonisieren konnte.

Video: Krones auf der Drinktec 2017

Großer Auftritt für SAP Business One

Die Krones AG entschied sich für die Lösung SAP Business One. In einem kürzlich veröffentlichen Video über die erfolgreiche Einführung der Lösung erklärt Anna Maria Günther, Teamleiterin für den Bereich Commercial Applications CRM and Lifecycle Service bei Krones, dass die Entscheidung für SAP Business One eine leichte war.

Der Umgang mit SAP Business One ist einfach zu erlernen, die Lösung lässt sich schnell implementieren und bietet ein breites Funktionsspektrum. Für Krones war die Entscheidung für SAP Business One eine Frage der Kosteneffizienz. Jetzt liegt das Finanzreporting am Monatsende auf Knopfdruck vor. Davor konnte dieser Prozess mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Einkaufen leicht gemacht für Geschäftskunden

Die Krones AG hat dieses harmonisierte Konzept gewählt, um die Abläufe in allen Tochterunternehmen effizienter zu gestalten und die Synchronisierung von Materialdaten und Belegen zwischen Zentrale und Tochtergesellschaften sicherzustellen. Diese nahtlose Integration im Lager und in allen Systemen schuf die Voraussetzung für eine E-Commerce-Präsenz. Für das Projekt war zudem keine IT-Investition aus der Zentrale erforderlich.

Die Geschäftskunden der Krones AG haben die Wahl aus mehr als 1,7 Millionen Produkten. Sie erwarten, dass die Bestellung von Produkten genau so einfach geht wie in jedem anderen Online-Store, den sie aus ihrem privaten Leben kennen. Mit SAP Hybris Commerce konnte die Krones AG ihren Kunden eine solche benutzerfreundliche Anwendung bieten.

„Wir ermöglichen den Geschäftskunden in unserem Onlineshop das gleiche Einkaufserlebnis, das sie auch von Online-Händlern wie Amazon kennen – und das obwohl sich eine einzige Maschine aus bis zu sechs Millionen Einzelteilen zusammensetzen kann", sagt Bernd Baldauf, Leiter des Bereichs eBusiness bei der Krones AG.

Krones, SAP, Ergomatic
Die Krones Ergomatic Pro mit fest angebautem Kaltleimaggregat Ergomatic Classic. - Bild: Krones

Durch diesen anwenderfreundlichen Online-Auftritt ist das Auftragsvolumen von Krones angestiegen. Zufriedene Kunden, ein ausreichender Lagerbestand und eine benutzerfreundliche Lösung zahlen sich also aus. Wenn Sie also das nächste Mal einen Softdrink oder eine Flasche Wasser in der Hand halten, denken Sie daran, für wie selbstverständlich wir dieses tolle Produkt halten. In der Herstellung von Konsumgütern steckt jede Menge Innovationskraft.