Connected Product Lifecycle SAP Kaeser

Kaeser Kompressoren setzt auf 'Connected Product Lifecycle' auf Basis von SAP-Lösungen für das Internet der Dinge wie das Asset Intelligence Network (AIN). - Bild: SAP

Bei Kaeser Kompressoren funktionieren digitale und physische Welt wie ein Regelkreis: Bei der Herstellung der Kompressoren spielen Produktentwicklung, Arbeitsvorbereitung, Montage, Betrieb und Service wie einem Team erfolgreich zusammen. Montageanleitungen für den individuellen Kompressor werden dabei aus CAD-Daten, Stücklisten und Arbeitsplänen automatisch generiert.

Im Rahmen von SAPs 'Connected Product Lifecycle' werden die individuellen Produktinformationen bei Auslieferung des Kompressors dem Betreiber und dem Servicedienstleister zentral im Netzwerk zur Verfügung gestellt. Auf Basis der gesammelten Betriebsdaten des Equipments kann der Hersteller Produktverbesserungen initiieren.

Nach der Inbetriebnahme werden die Daten überwacht und so Ausfälle vorhergesagt, notwendige Wartungsarbeiten und Produktverbesserungen abgeleitet – ganz im Sinne von Predictive Maintenance in einer Industrie 4.0-Umgebung. Unternehmen können so durch parallele Entwicklungsprozesse in Mechanik, Elektrik und Software eine schnellere Marktreife für ihre Produkte und Dienstleistungen erreichen.

Weiter lassen sich die Produktqualität durch individuelle und automatisierte Montageanleitungen erhöhen, die Instandhaltungs- und Servicequalität optimieren und der Servicelevel der Anlagen durch vorausschauende Wartung auf der Basis von Analysen und Prognosen der Betriebsdaten deutlich anheben. Das Beispiel Kaeser Kompressoren zeigt eindrucksvoll, wie Maschinendaten mehrwertbringend eingesetzt und Produkt- sowie Anlageninformationen über Unternehmensgrenzen hinweg bereitgestellt werden können.

Kaeser Kompressoren

Druckluft ist einer der Hauptenergieträger in der produzierenden Industrie. Höchste Verfügbarkeit, Effizienz und möglichst geringe Kosten sind dabei essentielle Kriterien. Industrie 4.0 bringt neue Möglichkeiten mit sich: Unternehmen können unter anderem vorausschauen und schon heute wissen, was morgen höchstwahrscheinlich eintritt, Komponenten vernetzen und Daten in viel größerem Umfang zum eigenen Vorteil nutzen als bisher.

Möglich macht es Sigma Air Manager 4.0 (SAM 4.0) von Kaeser Kompressoren. Die maschinenübergreifende Steuerung regelt alle Komponenten der Drucklufterzeugung und -aufbereitung, optimiert unter anderem die Druckgüte, passt die Förderleistung der Kompressoren-Station bei schwankendem Verbrauch automatisch an, optimiert umfassend die Energieeffizienz auf Basis von Regel- und Schaltverlusten sowie Druckflexibilität und macht die Druckluftstation fit für künftige Serviceleistungen wie Predictive Maintenance. All dies erhöht die Betriebssicherheit und Effizienz und senkt gleichzeitig die Energiekosten.

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