Nachhaltigkeitsprogramme sollen durch Kostensenkungen und erhöhte Ertragskraft das

Nachhaltigkeitsprogramme sollen durch Kostensenkungen und erhöhte Ertragskraft das Unternehmensergebnis steigern (Bild: Pakhnyushchyy - Fotolia.com).

Mehr als 30 % der Unternehmen haben keine Strategie für ein nachhaltiges Wachstum entwickelt, wie eine Untersuchung der KPMG zum weltweiten Klimawandel und zur Realisierung der Nachhaltigkeit zeigt.

TORONTO (gk). Mehr als 60 % der befragten Unternehmen erklärten, dass sie derzeit eine Maßnahmenstrategie für die Nachhaltigkeit des Unternehmens haben – eine Steigerung gegenüber 2008, als etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen eine derartige Strategie aufwies. Von denen, die keine Strategie haben, erwarten mehr als 70 %, dass sie diese innerhalb von fünf Jahren haben werden. 25 % gaben keinen genauen Zeitrahmen an. Beinahe 50 % der befragten leitenden Angestellten sind der Auffassung, dass die Einführung von Nachhaltigkeitsprogrammen entweder durch Kostensenkung oder durch erhöhte Ertragskraft zu dem Betriebsergebnis beiträgt. Die Umfrage erbrachte drei Hauptgründe für langsame Fortschritte bei Nachhaltigkeit:

  • Ein Mangel an verbindlichen Messgrössen und Instrumenten und Informationssystemen zur Feststellung und Analyse der Auswirkungen von Nachhaltigkeitsprogrammen.
  • Ein Mangel an verfügbaren Finanzmitteln, die Nachhaltigkeit auf die gleiche Ebene wie betriebliche Programme mit einer höheren kurzfristigen Anlagenrendite stellen.
  • Ein Mangel an klaren und eindeutigen internationalen Regelungen, welche den Unternehmen Planungssicherheit geben.