KMR iiwa Roboter KUKA Hannover Messe

Mit der von KUKA selbst entwickelten Navigations-Software bewegt sich der KMR iiwa völlig autonom und ohne Kabelverbindungen frei im Raum. Bild: KUKA

Mit dem KMR iiwa (KMR für KUKA Mobile Robotik) kombiniert KUKA die Stärken des sensitiven Leichtbauroboters LBR iiwa (intelligent industrial work assistant) mit einer mobilen und autonomen Plattform. So wird der Roboter laut KUKA zum ortsunabhängigen, hochflexiblen Produktionsassistenten mit uneingeschränktem Arbeitsraum – eine ideale Voraussetzung für die Anforderungen der Industrie 4.0.

Flexibilität ist die Grundanforderung für die wandlungsfähige und adaptive Produktion von morgen. Schon heute zählen Industrieroboter zu den flexibelsten Komponenten eines Produktionssystems, da sie vielfältige Aufgaben übernehmen und schnell an neue Prozesse angepasst werden können, so KUKA. Mit dem Leichtbauroboter LBR iiwa habe KUKA bereits vor zwei Jahren einen Roboter vorgestellt, der durch seine integrierte Sensorik in allen sieben Achsen in sicherer Technik mit dem Menschen zusammen arbeiten kann – ganz ohne Schutzzaun, heießt es.

Zwar ist der LBR iiwa durch sein geringes Eigengewicht leicht von A nach B zu transportieren, eine inhärente Mobilität fehlte dem sensiblen Roboter-Kollegen bisher jedoch. Dieser Anforderung trägt KUKA mit dem KMR iiwa Rechnung. Dank seines fahrbaren Untersatzes wird der Leichtbauroboter nun auch mobil – und zwar autonom. Die Plattform ist mit den speziell entwickelten Mecanum-Rädern aus dem Stand in jede Richtung verfahrbar. Roboter und Fahrzeug werden mit der multikinematikfähigen Steuerung (KUKA Sunrise) betrieben, was die Bedienung und Nutzung in der Praxis deutlich vereinfache. Zusätzliche Umgebungsscanner und Ultraschallsensoren am Fahrzeug ermöglichten die Erkennung und Umfahrung von Hindernissen. Die verwendeten Li-Ion Batterien versorgen Fahrzeug und Roboter direkt mit Strom. Mit der von KUKA selbst entwickelten Navigations-Software bewegt sich der KMR iiwa damit völlig autonom und ohne Kabelverbindungen frei im Raum, berichtet der Hersteller. Das System ist modular konzipiert und kann um Hardware gemäß Applikationsanforderungen erweitert werden.

Halle 17, Stand G04