Robotiq

Das neue Kamerasystem von Robotiq für Universal Robots. - Bild: Robotiq

Es wird laut Robotiq kein externer PC benötigt, um die Kamera einzurichten, zu programmieren oder zu betreiben. Alles geschieht direkt von der Benutzeroberfläche des Roboters aus. Vor allem Pick & Place Anwendungen werden demnach, durch die intuitive Integration des Kamerasystems, noch einfacher.

"Wir haben immer wieder Projekte gesehen, die von maschineller Bildverarbeitung profitiert hätten. Wegen der Komplexität und der Kosten bereits existierender Lösungen haben die Hersteller sie jedoch gemieden", erklärt Samuel Bouchard, Geschäftsführer von Robotiq. "Daher haben wir beschlossen, ein Kamerasystem zu entwickeln, das wirklich jeder einrichten und nutzen kann."

Entsprechend bewerteten auch die ersten Anwender die Robotiq Kamera: "Die Hindernisse, die wir bei der Integration von visuellen Systemen in der Produktionsautomatisierung gewohnt sind, fallen durch die Robotiq-Kamera auf einen Schlag weg. Ein Großteil aller Pick & Place-Anwendungen kann jetzt sehr viel schneller programmiert werden. Diese Lösung werden wir für zukünftige Projekte mit UR-Robotern brauchen", sagt Victor Canton, Fertigungsingenieur bei Continental Automotive Spain SA.

Die Kamera lässt sich laut Robotiq durch ihr kompaktes Design einwandfrei an den UR-Robotern anbringen und biete dank einer USB-Kommunikationsschnittstelle eine direkte Verbindung zu deren Steuerung. Die intuitive Software der Robotiq-Kamera ermögliche eine nahtlose Einbettung in die Benutzeroberfläche von Universal Robots.

Das Bildverarbeitungsprogramm von Robotiq für Universal Robots ist ab sofort erhältlich. Am Stand von Robotiq und seinem Vertriebspartner FREI robotics GmbH & Co. KG auf der AUTOMATICA München (Halle B5, Stand 512) wird das Produkt vom 21. bis 24. Juni live vorgestellt.

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