Claas Landmaschinen

Der Landmaschinenhersteller Claas setzt mit der Lösung von Dassault Industrie 4.0 in Entwicklung und Produktion um. - Bild: Claas

Standbesucher erfahren, wie der Landmaschinenhersteller Claas mehrere Standorte und Disziplinen erfolgreich miteinander vernetzt. Das deutsche Familienunternehmen nutzt dabei die 3DExperience Plattform von Dassault Systèmes als zentralen Dreh- und Angelpunkt für alle Entwicklungs- und Produktionsprozesse.

Über diese Plattform greifen die Mitarbeiter von Claas auf sämtliche Produktdaten und ergänzende Informationen zu. Sie nutzen dabei von jedem beliebigen Ort aus ein einheitliches Datenmanagementsystem. So arbeitet jeder auf Basis der aktuellen Produktdaten. Duplikate von Dateien gehören der Vergangenheit an und Datensätze müssen nur noch einmal gepflegt werden, so Dassault.

Andreas Barth Dassault Systèmes
Andreas Barth: "Eine stärker vernetzte Wertschöpfungskette passt sich jedoch flexibler an Marktschwankungen und Kundenwünschen an als ein starres System. Umso mehr freuen wir uns, vorstellen zu können, wie ein Traditionsunternehmen damit Erfolge erzielt." - Bild: Michael Damböck (www.michaeldamboeck.de)

Mithilfe der Plattform fördert Claas aber nicht nur die standortübergreifende, sondern auch die disziplinübergreifende Zusammenarbeit: Mit der Branchenlösung Single Source for Speed, die Dassault Systèmes speziell für den Maschinen- und Anlagenbau entwickelt hat, können Maschinenbauer, Elektroingenieure und Hydrauliker zeitgleich an ein und demselben Entwurf arbeiten. So lassen sich die elektronischen und hydraulischen Systeme bereits im frühen Entwurfsstadium funktionell anpassen, prüfen und aufeinander abstimmen. Weniger Produktionsfehler und ein geringerer Ausschuss sind die Folge.


Die unterschiedlichen Aspekte dieser vernetzten Zusammenarbeit erleben Besucher des Messestandes zu den Themen Systems Engineering, Konstruktion, Simulation sowie Fertigung und Service. Dassault Systèmes wendet sich damit bewusst an Vertreter der mittelständischen Industrie: "Der Mittelstand hat im Hinblick auf Digitalisierung und Vernetzung auch in Deutschland noch viel ungenutztes Potenzial", sagt Andreas Barth, Managing Director EuroCentral bei Dassault Systèmes. "Eine stärker vernetzte Wertschöpfungskette passt sich jedoch flexibler an Marktschwankungen und Kundenwünschen an als ein starres System. Umso mehr freuen wir uns, vorstellen zu können, wie ein Traditionsunternehmen damit Erfolge erzielt."