VW

Bis 2025 will der DAX-Konzern mit seinen chinesischen Partnern mehr als 10 Milliarden Euro in den Elektro-Automarkt stecken. In den kommenden Jahren sollen etwa 40 Modelle mit alternativen Antrieben lokal produziert werden. - Bild: Pixabay

"China ist wegweisend beim endgültigen Durchbruch der Elektromobilität", sagte Jochem Heizmann, der das China-Geschäft von Volkswagen leitet. Der Wolfsburger Konzern wolle den Wandel anführen. Bis 2025 will VW jedes Jahr fünf Autos mit alternativem Antrieb auf den Markt bringen, so Heizmann anlässlich der Automesse im südchinesischen Guangzhou.

Quoten "kein Problem" für VW

China hat vor kurzem Quoten für den Absatz von Elektroautos 2019 beschlossen. Das Land ist der größte Automarkt der Welt, deshalb werden die ehrgeizigen Pläne weltweit Auswirkungen auf Hersteller und Kunden haben. Einige inländische und ausländische Hersteller werden Schwierigkeiten haben, die Vorgaben zu erfüllen. Für Volkswagen, so Heizmann, werde das aber kein Problem sein.

Um die Ziele zu erreichen, hatten VW oder auch Ford und Renault-Nissan neue Gemeinschaftsunternehmen mit lokalen Partnern aufgesetzt, um jeweils reine Elektroauto-Hersteller aufzubauen.

So will VW mit dem Partner JAC Motors im kommenden Jahr, wenn das erste reine Elektroauto in China auf den Markt kommen soll, 80.000 bis 100.000 Elektrowagen bauen. Bis 2020 sollen es dann etwa 400.000 Elektroautos im Jahr sein.

Ausländische Hersteller sind verpflichtet, Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischen Firmen zu gründen, um ihre Produkte in der Volksrepublik herzustellen. VW verfügt in dem Land neben JAC über eine Kooperation mit FAW und SAIC, die sich auszahlt: Der Wolfsburger Konzern erzielt in dem Land mit seiner Kernmarke weiterhin enorm hohe Zuwachsraten. In den ersten zehn Monaten 2017 verkaufte VW in China sogar die Hälfte aller Autos weltweit.