• Plan sei es, den Flugplatz dieser Flugzeuge künftig zentral in Großstädten zu stationieren und so eine völlig neue, zeitsparende Art der Personenbeförderung zu schaffen. - Bild: Lilium

    Plan sei es, den Flugplatz dieser Flugzeuge künftig zentral in Großstädten zu stationieren und so eine völlig neue, zeitsparende Art der Personenbeförderung zu schaffen. - Bild: Lilium

  • Das Wunschdenken, dem überall lauernden, zähfließenden Verkehr auf unseren Straßen zukünftig ganz bequem entgehen zu können, könnte bald schon zur Realität werden. Wie unglaublich wäre es, einfach darüber hinweg zu fliegen? - Bild: Lilium

    Das Wunschdenken, dem überall lauernden, zähfließenden Verkehr auf unseren Straßen zukünftig ganz bequem entgehen zu können, könnte bald schon zur Realität werden. Wie unglaublich wäre es, einfach darüber hinweg zu fliegen? - Bild: Lilium

  • Bedeutende Mitglieder des Silicon Valley setzen auf die Unterstützung von Start-ups, die die Produktion von Kleinstflugzeugen planen, welche allerdings nur eine sehr begrenzte Kapazität an Passagieren haben werden. - Bild: Lilium

    Bedeutende Mitglieder des Silicon Valley setzen auf die Unterstützung von Start-ups, die die Produktion von Kleinstflugzeugen planen, welche allerdings nur eine sehr begrenzte Kapazität an Passagieren haben werden. - Bild: Lilium

  • Besonders gute Chancen haben solche Start-ups, die versuchen, die Antriebe dieser Transportmöglichkeit zusätzlich so leise und abgasarm wie nur möglich zu gestalten. Dies lässt sich am Besten mit Elektroantrieben lösen. - Bild: Lilium

    Besonders gute Chancen haben solche Start-ups, die versuchen, die Antriebe dieser Transportmöglichkeit zusätzlich so leise und abgasarm wie nur möglich zu gestalten. Dies lässt sich am Besten mit Elektroantrieben lösen. - Bild: Lilium

  • Ließen sich  die Flugzeuge eines Unternehmens zusätzlich auch noch komplett ohne menschliche Bedienung steuern, so hätte diese Firma eine große Aussicht auf einen hohen Gewinn. Schließlich werden jeden Menge Personalkosten gespart. - Bild: Lilium

    Ließen sich die Flugzeuge eines Unternehmens zusätzlich auch noch komplett ohne menschliche Bedienung steuern, so hätte diese Firma eine große Aussicht auf einen hohen Gewinn. Schließlich werden jeden Menge Personalkosten gespart. - Bild: Lilium

  • Doch nicht nur in Amerika oder China tüfteln Start-ups an einem solchen Transportmittel. Auch in München verfolgt ein Start-up namens Lilium das Ziel, das erste Elektro-Lufttaxi der Welt auf den Markt zu bringen. Und kann bereits erste Erfolge verzeichnen. - Bild: Lilium

    Doch nicht nur in Amerika oder China tüfteln Start-ups an einem solchen Transportmittel. Auch in München verfolgt ein Start-up namens Lilium das Ziel, das erste Elektro-Lufttaxi der Welt auf den Markt zu bringen. Und kann bereits erste Erfolge verzeichnen. - Bild: Lilium

  • Mit einem Kapital von 90 Millionen Dollar, das Lilium von Investoren erhielt, sei die Entwicklung eines Serien-Flugzeuges geplant, das Platz für 5 Personen biete und eine Geschwindigkeit von 300 Kilometer in der Stunde erreichen soll.  Erste Testflüge sollen 2019 stattfinden. - Bild: Lilium

    Mit einem Kapital von 90 Millionen Dollar, das Lilium von Investoren erhielt, sei die Entwicklung eines Serien-Flugzeuges geplant, das Platz für 5 Personen biete und eine Geschwindigkeit von 300 Kilometer in der Stunde erreichen soll. Erste Testflüge sollen 2019 stattfinden. - Bild: Lilium

  • Wie aus Medienberichten hervorgeht, seien sowohl der chinesische Internet-Gigant Tencent, der Fonds Atomico von Skype-Gründer Niklas Zennström sowie LGT, die größte Investmentfirma in Familienbesitz in ganz Europa, Sponsoren der Jungfirma Lilium. - Bild: Lilium

    Wie aus Medienberichten hervorgeht, seien sowohl der chinesische Internet-Gigant Tencent, der Fonds Atomico von Skype-Gründer Niklas Zennström sowie LGT, die größte Investmentfirma in Familienbesitz in ganz Europa, Sponsoren der Jungfirma Lilium. - Bild: Lilium

  • Das 2015 von vier Abgängern der TU München etablierte Unternehmen habe außerdem Geld der Investment-Firma Obvious Ventures erhalten, die Ev Williams, einem Twitter-Mitgründer gehört. - Bild: Lilium

    Das 2015 von vier Abgängern der TU München etablierte Unternehmen habe außerdem Geld der Investment-Firma Obvious Ventures erhalten, die Ev Williams, einem Twitter-Mitgründer gehört. - Bild: Lilium

  • Mithilfe des ersten zu Verfügung stehenden Budgets in Höhe von circa zehn Millionen Dollar konnte Lilium bereits einen Prototypen entwickeln, der senkrecht starten und landen kann. - Bild: Lilium

    Mithilfe des ersten zu Verfügung stehenden Budgets in Höhe von circa zehn Millionen Dollar konnte Lilium bereits einen Prototypen entwickeln, der senkrecht starten und landen kann. - Bild: Lilium

  • Das Unternehmen gibt an, mit seinem Prototypen bewiesen zu haben, dass die Technologie schon jetzt funktionsfähig ist. Eine größere Herausforderung sei es, aus diesem Prototypen ein zugelassenes Serienflugzeug zu konstruieren. - Bild: Lilium

    Das Unternehmen gibt an, mit seinem Prototypen bewiesen zu haben, dass die Technologie schon jetzt funktionsfähig ist. Eine größere Herausforderung sei es, aus diesem Prototypen ein zugelassenes Serienflugzeug zu konstruieren. - Bild: Lilium

  • Voraussetzung für eine solche Zulassung seien eine Menge an Tests, so Lilium-Chef Daniel Wiegand. Außerdem erfordere die Entwicklung die Berücksichtigung vieler wichtiger Details. Für eine Serienproduktion werde aber noch Geld benötigt. - Bild: Lilium

    Voraussetzung für eine solche Zulassung seien eine Menge an Tests, so Lilium-Chef Daniel Wiegand. Außerdem erfordere die Entwicklung die Berücksichtigung vieler wichtiger Details. Für eine Serienproduktion werde aber noch Geld benötigt. - Bild: Lilium

  • Die Produktion sei langwierig, wie bei der Planung von Flugprojekten üblich. Bis die Flugzeuge autonom betrieben werden, sei ein Pilot eingeplant, so das Unternehmen. - Bild: Lilium

    Die Produktion sei langwierig, wie bei der Planung von Flugprojekten üblich. Bis die Flugzeuge autonom betrieben werden, sei ein Pilot eingeplant, so das Unternehmen. - Bild: Lilium

  • Dieses Transportmittel soll zukünftig beispielweise als fliegendes Taxi eingesetzt werden. An dieser Idee sind abgesehen von diversen Start-ups auch der Flugzeugbauer Airbus und der Fluggeräte-Entwickler Volocopter, der Daimler zu seinen Investoren zählen kann, dran. - Bild: Lilium

    Dieses Transportmittel soll zukünftig beispielweise als fliegendes Taxi eingesetzt werden. An dieser Idee sind abgesehen von diversen Start-ups auch der Flugzeugbauer Airbus und der Fluggeräte-Entwickler Volocopter, der Daimler zu seinen Investoren zählen kann, dran. - Bild: Lilium

  • Auch eine App sei geplant, die den Kunden wichtige Informationen zu ihren nächsten Flügen liefern kann.

    Auch eine App sei geplant, die den Kunden wichtige Informationen zu ihren nächsten Flügen liefern kann.

In der Luft ist deutlich mehr Platz als auf unseren Straßen. Laut Geschäftsführer und Mitbegründer Daniel Wiegand ist es problemlos möglich, eine 100-spurige Luftstraße etwa von Stuttgart nach München zu definieren. Allerdings bräuchte es dafür Standards, die von Regulatoren festgelegt werden.

Je mehr solcher Flugtaxis es gebe, umso wichtiger wäre eine Art automatisiertes Luftraummanagement mit Funkkommunikation und Computern, die den normalen Flugverkehr, Flugtaxis und Drohnen vernetzen. Für solche Fragen gibt es längst Gremien, der große Erfolg der Drohnen hat dem einiges an Auftrieb gegeben.

Doch die grundsätzliche Technologie von Flugautos birgt nicht nur Vorteile, denn einige Fachleute melden Zweifel an.  Das Fraunhofer-Institut merkte gegenüber der FAZ an, dass es neben regulatorischen Problemen auch noch offene Fragen zur Energieeffizienz gebe, genauso wie in der Sicherheit. „Über die Auswirkungen des Flugautos auf den Verkehr, die Umwelt, die Wirtschaft, die Beschäftigung, die Städte sowie unsere Lebensqualität, Sicherheit und Gesundheit wurde bislang kaum geforscht“, heißt es seitens der Forscher.

Elektroflugzeuge für den Massenverkehr?

Aber ist es überhaupt möglich, solch ein senkrecht startendes Elektroflugzeug für den Massenverkehr zu bauen? Für Daniel Wiegand und seine Mitstreiter besteht kein Zweifel daran. „Ich selbst habe nie daran gezweifelt, dass es klappt“, sagt er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Ich orientiere mich an den physikalischen Limits dieser Welt. Wenn ich berechnen kann, dass es funktioniert, dann sollten wir das machen. Daran glaube ich und dem vertraue ich.“

Wiegand hat sich schon früh für Luftfahrt interessiert. Bereits mit 14 Jahren hat er zum ersten Mal alleine ein Segelflugzeug gesteuert. Später hat er „Jugend forscht“ gewonnen. Im Ingenieursstudium hat er Flugantriebstechnik als Spezialität gewählt.

Auch seine Mitgründer, die wie er an der Technischen Universität München studiert haben, sind Fachleute, die vorher für das Fraunhofer Institut oder das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt gearbeitet haben. So hat jeder seinen Schwerpunkt, ob es um die Aerodynamik, Flugkontrolle, das Design oder den Maschinenbau geht.

Nur warum haben Boeing und Airbus nicht längst solche Gefährte auf den Markt gebracht, wenn sie solch eine rosige Zukunft haben, wie sich die Münchener Gründer das vorstellen? Start-ups wie Lilium hätten eben einen entscheidenden Vorteil gegenüber Großkonzernen: Schnelligkeit. „Wir haben kurze Entscheidungswege. Ich bin noch Geschäftsführer und leitender Ingenieur zugleich“, erklärt Wiegand.

Die Elektroantriebe im Prototyp des Zweisitzers hat der Gründer selbst gebaut. Von den knapp über 75 Mitarbeitern sind ungefähr 60 Ingenieure. Vor kurzem hat Lilium eine Managerin von Tesla abgeworben und gerade erst einen langjährigen Airbus-Mitarbeiter, der dort für die Produktion des A380 und A320 zuständig war. Der baut nun für die Münchener die Produktion auf.

So hebt der Elektrojet von Lilium ab

Ready for Take-off: Lilium will seine Elektro-Lufttaxis in Serie bringen und damit den Verkehr, wie wir ihn kennen, revolutionieren.