Vernetzung digitaler Mobilitätsdienste

Die zunehmende Vernetzung zwischen Autos und Fahrern liegt voll im Trend. - Bild: Volkswagen

„Im Rahmen der Partnerschaft werden wir eng mit Volkswagen zusammenarbeiten, um mehr Intelligenz in digitale Mobilitätsdienste zu bringen und durch agile Software-Entwicklung für eine schnellere Umsetzung neuer Ideen zu sorgen", sagt Dirk Wollschläger, IBM General Manager Global Automotive Industry.

Ziel sei es, einen offenen Marktplatz für Entwickler zu etablieren, der ihnen die Möglichkeit gibt, eine gemeinsame digitale Plattform zu bauen. Dabei werde Volkswagen von der langjährigen Branchenexpertise, den Cloud-Services und KI-basierten Watson Technologien sowie dem digitalen Design-Knowhow von IBM profitieren.

Anpassung des Systems an die Bedürfnisse des Kunden

"We Commerce" wird die erste gemeinsame Entwicklung innerhalb des neuen digitalen Ecosystems „Volkswagen WE" sein. Dabei handelt es sich um einen integrierten Service, der dem Fahrer Handlungsempfehlungen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gibt.

Nach dem Einverständnis der Kunden werden dabei die kognitiven Fähigkeiten der IBM Lösung Watson dafür sorgen, dass diese Services aus den Präferenzen und Gewohnheiten des jeweiligen Fahrers lernen, um möglichst zielgerichtet personalisierte Vorschläge machen zu können. Handelsunternehmen, Tankstellenketten, die Hotelbranche oder das Gastgewerbe können „We Commerce" nutzen, um ihre Angebote gezielt, und auf den einzelnen Kunden ausgerichtet, zu platzieren.

„Diese neuen digitalen Produkte werden von interdisziplinären Teams nach agilen Prinzipien in möglichst kurzen Entwicklungs- und Erprobungszyklen entwickelt, um Services zu kreieren, die auf die tatsächlichen Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind", stellt Jürgen Stackmann heraus.

Technologischer Austausch mit Lieferanten

Dabei kommt das FAST Programm der Volkswagen-Beschaffung zum Tragen, das einen früheren strategischen und technologischen Austausch mit seinen Lieferanten ermöglicht. „Mit IBM als einem wichtigen Partner unseres FAST Programms werden wir beweisen, wie schnell wir es schaffen können, unsere ehrgeizigen Pläne zur Entwicklung digitaler Services umzusetzen", sagt Ralf Brandstätter, Vorstand für Beschaffung der Marke Volkswagen. 

Die neu entwickelten Dienste werden über eine eigene Cloud von Volkswagen sowie eine hybride Cloud von IBM betrieben. Dabei werden die Basis-Services der Digitalen Plattform von Volkswagen mit den vielfältigen kognitiven Fähigkeiten sowie zusätzlichen Microservices – etwa Machine Learning – in der IBM Cloud zusammengeführt und kombiniert.

Mit dem Zugriff auf den IBM Cloud Service Katalog können Volkswagen sowie die nationalen Vertriebsgesellschaften und Partner außerdem eigenständig und sehr schnell marktspezifische Services entwickeln, die heutige und zukünftige Mobilitätsbedürfnisse befriedigen sollen.