Unternehmen müssen sich im Rahmen der Digitalisierung stetig weiterentwickeln.

Unternehmen müssen sich im Rahmen der Digitalisierung stetig weiterentwickeln. - Bild: Robert Kneschke/adobe-stock.com

Digitalisierung und Nachhaltigkeit – zwei Begriffe, die sich häufig ganz oben auf den Prioritäten-Listen vieler Unternehmen wiederfinden. Hinter diesen Schlagworten steckt mehr als kurzfristiger wirtschaftlicher Erfolg: Wollen Unternehmen auch zukünftig erfolgreich arbeiten, müssen sie sich diesen großen Themen annehmen und ihre Entwicklungs- sowie Herstellungsprozesse hinterfragen.

Doch damit nicht genug: Sie müssen den digitalen Kinderschuhen entwachsen und bisherige Geschäftsstrukturen und -modelle grundlegend neu denken, hin zu mehr Agilität, Flexibilität und optimalem Ressourcenmanagement. Nur so kann entlang der kompletten Wertschöpfungskette nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg etabliert werden.

Während der Hannover Messe, 12.-16. April 2021, zeigt Dassault Systèmes, wie der virtuelle Zwilling dabei helfen kann, das Tagesgeschäft abzusichern, Resilienz und Nachhaltigkeit in der Supply Chain und eine effiziente Steuerung globaler Fertigungsnetzwerke zu erreichen. Neugierig? Vereinbaren Sie einen Termin, um mehr zu erfahren.

Status quo: Unternehmen legen den digitalen Grundstein

Die aktuelle Krise zeigt: In herausfordernden Situationen legen Unternehmen oftmals den Fokus zuerst auf Kosteneinsparungen, um das Geschäft möglichst schnell zu stabilisieren. Auf lange Sicht gesehen müssen Entscheider jedoch umdenken und Strukturen etablieren, die bereits vorab kritische Situationen erkennen und schnelle Reaktionen ermöglichen.

Die Executive Summary von IDC zeigt, dass Digitalisierung und Innovation im globalen Wettbewerb langfristig gesehen entscheidende Treiber für nachhaltigen Erfolg sind. Dabei wird deutlich, dass die Nutzung digitaler Informationstechnologie, beispielsweise Cloud Services, eine entscheidende Rolle spielt:

  • 75 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Cloud Services in den nächsten drei Jahren aus modernen Geschäftskulturen nicht mehr wegzudenken sind
  • Knapp die Hälfte (46 Prozent) befindet sich bereits in einer fortgeschrittenen Etablierungsphase ihrer Cloud-Umsetzung 
  • Lediglich 16 Prozent haben noch gar nicht begonnen, digitale Cloud-Lösungen zu etablieren
  • Insgesamt steigen die Investitionen für Cloud-Lösungen auf dem deutschen Markt bis ins Jahr 2024 voraussichtlich jährlich um 19 Prozent

Diese Erkenntnisse machen klar: Viele Unternehmen sind sich der wichtigen Rolle der digitalen Transformation bereits bewusst und versuchen, sich erfolgreich für die Zukunft aufzustellen. Doch reicht das schon aus? Auch wenn erste Schritte hin zu einer vernetzten Wirtschaft gegangen wurden, müssen digitale Strategien den Weg ebnen und gesamte Geschäftsprozesse überdacht werden, um nachhaltige Innovationen zu ermöglichen.

Dynamische Wertschöpfungsnetzwerke: Mehr für alle

Langfristig werden sich Industrieunternehmen am Markt durchsetzen, die innovative Formen des Wirtschaftens für sich nutzen und stets agil auf Veränderungen reagieren können. Statt einzelner digitaler Lösungen, subjektiver Einzelentscheidungen und Silodenken gilt es, eine leistungsstarke moderne Infrastruktur zu etablieren. Nur mit einem digital integrierten Ökosystem lassen sich bislang starre und fest definierte Wertschöpfungsketten in dynamische, flexible und integrative Wertschöpfungsnetzwerke umwandeln und so das volle Potenzial von Technologien ausschöpfen.

Der Fokus verschiebt sich dabei zukünftig von rein produktzentrierten hin zu datengetriebenen Geschäftsmodellen, die alle Phasen der Wertschöpfung miteinander verbinden – vom ersten Konzept über die Produktion bis hin zur Wartung. So können Unternehmen in Echtzeit auf alle Daten zugreifen, vorausschauend planen, effektiv zusammenarbeiten und alle Stellschrauben der Produktentstehung individuell anpassen.

Das bringt gleich mehrere Vorteile: Mit digitaler Kontinuität sind Unternehmen in der Lage, auf Kundenwünsche oder neue Marktgegebenheiten agil zu reagieren. Gleichzeitig ermöglicht die Übertragung der Geschäftsprozesse in den virtuellen Raum das frühzeitige Erproben möglicher Krisen. Auch in Extremsituationen, zum Beispiel bei plötzlich steigender Nachfrage oder Ausfällen der Zulieferer, haben Unternehmen so bereits Lösungsansätze parat und bleiben handlungsfähig.

3DEXPERIENCE Plattform: Optimaler Grundstein für eine nachhaltige Fertigung

Ob On-Premise oder in der Cloud – 3DEXPERIENCE Plattform von Dassault Systèmes ermöglicht es allen Stakeholdern, in Echtzeit auf das jeweilige Projekt zuzugreifen und Anpassungen sofort umzusetzen. Als „Single Source of Truth“ schafft die Plattform eine nahtlose Zusammenarbeit und grenzenlosen Wissenstransfer zwischen internen und externen Projektbeteiligten sowie mit Kunden – eine ortsunabhängige Möglichkeit, um komplexe Projekte effizient zu koordinieren, zu planen und durchzuführen.

Die 3DEXPERIENCE Plattform bildet die optimale Basis, um gesamte Prozesse in der virtuellen Welt zu simulieren. Damit gelingt Nachhaltigkeit auf mehrere Arten: Die Simulation reduziert den Einsatz physischer Ressourcen, beschleunigt Prozesse und bringt Produkte schneller zur Marktreife. Die dadurch erreichte Ersparnisse können wiederum in neue Innovationen fließen und dabei helfen, Arbeitsplätze zu sichern.

Digitale Nachhaltigkeit startet jetzt!

Auch wenn das Bewusstsein für eine digitale Wirtschaft bereits stark ausgeprägt ist, viele Unternehmen stecken noch in den Kinderschuhen, wenn es um die Umsetzung geht. Die Angst, Fehler zu machen und die Tendenz Erfahrung über Innovation zu stellen, schränkt oftmals noch auf dem Weg zum nachhaltigen Fertigungsökosystem ein.

Um bewährte, aber starre Wertschöpfungsketten loszulassen, braucht es Mut zu Investitionen und den berühmten Blick über den eigenen Tellerrand hinaus – denn der Change-Prozess darf nicht an den eigenen Unternehmensgrenzen stoppen, sondern muss End-to-End das gesamte Wertschöpfungsnetzwerk einbeziehen. Das Unternehmen der Zukunft lässt sich sicher nicht von heute auf morgen, aber Schritt für Schritt erreichen. Dabei sollte das Ziel nicht sein, möglichst geradlinig den Weg der Digitalisierung zu beschreiten, sondern vielmehr effektiv und flexibel auf Veränderung während dieser Reise zu reagieren.

Die Anforderungen an die Produkte der Zukunft sind zudem nicht immer vorhersehbar. Unternehmen können sich aber den Raum für kreative und kollaborative Lösungsfindung, nachhaltige Innovationen und eine umfassende digitale Transformation schaffen – sei es durch Cloud-Technologien, Simulationslösungen oder das Industrial Internet of Things (IIoT).

Ungenutzte Potenziale lassen sich dabei in fast jedem Unternehmen finden. Zudem können es Unternehmen durch Lean Manufacturing schaffen, mit Hilfe von Technologien wie künstlicher Intelligenz und Big Data Analytics die gesamte Fertigung zu optimieren und ressourcenschonender zu arbeiten – und das skalierbar von einer kleinen lokalen Herstellung bis hin zu einem globalen Produktion- und Entwicklungshub.

Mit diesen Fragen decken Sie versteckte digitale Potenziale auf:

  • Haben Sie alle Bereiche der Lieferkette digital im Blick? Kennen Sie die Innovationspotenziale?
  • Helfen Ihre aktuellen Investitionen dabei nachhaltige Innovationen und digitale strategische Ziele voranzubringen?
  • Wie kann der Innovationsprozess in Ihrem Unternehmen beschleunigt werden?
  • Welche spezifischen Fähigkeiten und Investitionen sind erforderlich, um neue Kundenerlebnisse zu schaffen?

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