Collage aus Portraits

Selbst in einer globalisierten Welt mit digitalen Möglichkeiten der Zusammenarbeit wird es essenziell sein, genügend qualifizierte Mitarbeiter für sich zu begeistern. Bild: pixabay, frei

| von Ragna Sonderleittner

Wirtschaftlicher Erfolg hängt mehr denn je davon ab, ob einem Unternehmen genügend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zur Verfügung stehen, denn neue Technologien erfordern andere Fähigkeiten. Einer Studie des Insitute for the future (IFTF) zufolge sind 85 Prozent der Jobs, die es 2030 zu besetzen geben wird, zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht erfunden. Daraus wird der prognostizierte skill gap abgeleitet, nach dem in der Zeit zwischen 2018 und 2028 rund 2,4 Millionen Stellen in der Industrie unbesetzt sein werden.

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In der nachhaltigen Unternehmensführung geht es auch darum, Mitarbeiter zu motivieren und geplant so einzusetzen, dass sie effizient arbeiten können. Es geht darum, Supply Chains zu optimieren und auch unter schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten. Und es geht darum, die Silos in Unternehmen aufzubrechen und alle Prozesse intelligent auf einer Plattform zu vernetzen, um Mehrwerte zu schaffen.

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Die Mitarbeiter der Zukunft

Es gilt daher, die Mitarbeiter für die kommenden Herausforderungen der Digitalisierung zu befähigen, denn die stupiden, sich widerholenden, manuellen Tätigkeiten werden nach und nach vollständig automatisiert werden. Gefragt werden Mitarbeiter sein, die konstruktiv und kreativ zusammenarbeiten und Innovationen anstoßen können. Dafür brauchen sie Wissen und Know-How.

Die wichtigsten Fähigkeiten, die die Technologie begleiten müssen, betreffen kritisches Denken, Programmierung und digitale Technologien. Produktionsleiter müssen den Wandel annehmen und ihre Mitarbeiter zum Erwerb neuer Fähigkeiten bewegen, sie für die Arbeitsplätze der Zukunft ausbilden und auf die steigende Nachfrage nach technologischen, sozialen und höheren kognitiven Fähigkeiten reagieren.

Was ist nachhaltige Mitarbeiterführung?

In der nachhaltigen Unternehmensführung geht es nicht nur darum, Ressourcen nicht zu verbrauchen, sondern auch seine Mitarbeiter nicht zu "verbrauchen". Dazu gehört eine wertschätzende Grundhaltung, respektvolle Kommunikation, das Überlassen von Entscheidungsspielräumen und Verantwortungen, ein aktives Gesundheitsmanagement, Weiterbildungsmöglichkeiten und die angemessene Anerkennung von individuellen Leistungen.

Schwerpunkte der nachhaltigen Personalführung

Das können Sie tun:

  • Mitarbeitern saubere und sichere Arbeitsplätze anbieten
  • menschliche und digitale Fähigkeiten kombinieren
  • Roboter für eine bessere Auslastung und Produktivität nutzen, wobei der Mensch weiterhin im Mittelpunkt steht
  • Facharbeiter in der Programmierung und im Betrieb intelligenter Fabriken ausbilden
  • öffentliche und private Partnerschaften und Kollaborationen für das Allgemeinwohl entwickeln

Auf dem Weg zur nachhaltigen Produktion können Sie außerdem eine Kultur des Nachhaltigkeitsbewusststeins etablieren. Menschen arbeiten umso motivierter, je deutlicher sie in ihrem Tun einen Sinn entdecken können. Kann sich ein Mitarbeiter mit den Werten eines Unternehmens positiv identifizieren, senkt das die Fluktuationsrate und steigert die Motivation - und letztlich die Produktivität.