Ersatzteile - im 3DEXPERIENCE Marketplace smart zu finden.

Nur wer heute schnell und effizient auf verlässliche Zulieferer und passende, zügig verfügbare Ersatzteile zugreifen kann, wird mit seiner Produktion erfolgreich sein. (Bild: Gewoldi/stock.adobe.com)

Die Produktion smarter und nachhaltiger zu gestalten, beginnt schon bei der Auswahl der richtigen Einzelteile und Zulieferer. Auf dem 3DEXPERIENCE Marketplace finden Konstrukteure, Ingenieure und Fertigungsplaner mit wenigen Klicks den passenden On-Demand-Anbieter für ihr Produkt – und das ohne die gewohnte Konstruktionsumgebung zu verlassen.

Im Zuge der globalen Vernetzung von Geschäftsprozessen spielen Lieferketten eine immer größer werdende Rolle – in vielerlei Hinsicht. Ein gut funktionierendes Supply Chain Management ist zur Kernvoraussetzung für langfristigen unternehmerischen Erfolg geworden. Gleichzeitig zeigte sich in den vergangenen Monaten mehr als deutlich, wie vulnerabel Lieferketten sein können und wie wichtig daher Resilienz und eine schnelle Anpassungsfähigkeit an neue Marktgegebenheiten sind. Zuletzt gewinnen auch Nachhaltigkeits- und Umweltaspekte zunehmend an Bedeutung. Um all diese Faktoren in der Auswahl der Zulieferer zu berücksichtigen, bedarf es einer ganzheitlichen digitalen Lösung.

Verknüpfung der realen und virtuellen Welt

Mit der digitalen Transformation verlagern sich immer mehr Schritte der Fertigung in den virtuellen Raum. Ziel ist es, den Produktionsprozess von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt an die sich stetig wandelnden Dynamiken des Marktes anzupassen und die Produktion smarter zu gestalten. Möglich macht dies die Verknüpfung der virtuellen mit der realen Welt. Mit dem 3DEXPERIENCE Marketplace weitet Dassault Systèmes die Vorteile, die Anwender durch den Einsatz der 3DEXPERIENCE Plattform haben, auf den Bereich der industriellen Zulieferer – und damit auf zahlreiche Einzelteile – aus. Der 3DEXPERIENCE Marketplace ist direkt in die 3DEXPERIENCE Plattform eingebunden und ermöglicht so nahtlose Konstruktionsprozesse in der gewohnten Umgebung.

Für Konstruktionen, die auf Basis der Softwareanwendungen SOLIDWORKS oder CATIA entstehen, können mit dem Marketplace Make in der virtuellen Welt die passenden Einzelteile beschafft werden. Hierfür genügt es, die Konstruktion in den 3DEXPERIENCE Marketplace hochzuladen und anschließend weltweit den passenden Hersteller für die benötigten Teile auszuwählen. Die Vielfalt ist groß: Von 3D-Druck über CNC-Zerspanung und Spritzgießen bis hin zu Laserschneiden oder Blechbearbeitung steht eine Vielzahl an On-Demand-Leistungen zu Verfügung. Durch den Serviceanbieter Part Supply können Konstrukteure zudem aus einer Vielzahl an 3D-Kompontenten verschiedener Hersteller auswählen, die sie für ihre Modelle benötigen. Ein Vorteil hierbei ist, dass auch der Zulieferer auf das 3D-Modell zugreifen und Teile entsprechend passgenau liefern kann.

Effizientere und nachhaltigere Fertigung durch die virtuelle Welt

Die oben genannten Veränderungen in der Branche erfordern ein Umdenken bei Unternehmen. Um innovative Produkte zu entwickeln, werden sowohl die Fertigungsprozesse an sich angepasst, als auch die Arbeit jedes einzelnen Mitarbeiters. Auf dem 3DEXPERIENCE Marketplace können sich Anwender nicht nur passende Angebote für ihre Konstruktion anzeigen lassen, sondern die Fertigung dieser Teile auch direkt veranlassen. Damit verändert sich das Aufgabenfeld eines Konstrukteurs, der eine zentralere Rolle im Fertigungsprozess einnimmt. Sie haben nicht mehr nur die Form des Prototyps im Blick, sondern auch die Kosten für dessen Produktion. Zudem spielen auch Nachhaltigkeitsaspekte eine zunehmende Rolle. So muss zum Beispiel hinterfragt werden, wie sich die Herstellung physischer Prototypen auf die Umwelt auswirkt und ob sie in einem bestimmten Projektschritt überhaupt notwendig sind.

Kostendruck und Nachhaltigkeitsziele sprechen zudem für ein weiteres smartes Produktionsverfahren: die additive Fertigung. So kann mit 3D-Druck im Industriebereich die Erstellung von Bauteilen besonders ressourcenschonend durchgeführt werden. Bei herkömmlichen Produktionsverfahren, etwa in der Metallzerspanung oder Holzverarbeitung, entsteht eine beachtliche Menge an Ausschuss. Beim 3D-Druck-Verfahren wird hingegen nur das Material verwendet, das auch tatsächlich für das Produkt benötigt wird. Dadurch reduziert sich der Rohstoffbedarf. Zudem wird die Entwicklung von Formen überflüssig, da in der additiven Fertigung die digitalen 3D-Konstruktionsdaten direkt im Druckverfahren umgesetzt werden. Durch die virtuelle Vernetzung können auch Zulieferer auf die Konstruktionsdaten zugreifen und passgenaue Einzelteile aus dem 3D-Drucker liefern.

Die Fertigung revolutionieren

Die virtuelle Welt bietet heute Möglichkeiten in der Produktion, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren: Nahtlose Integration aller Herstellungsschritte inklusive der Lieferketten in einer Umgebung. Unternehmen müssen nicht mehr in separaten Ökosystemen arbeiten, sondern können durch virtuelle Welten viele Einzelschritte bündeln und mit weltweiten Partnern aus verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten – wie das Beispiel des 3DEXPERIENCE Marketplace zeigt. Diese Revolution erhöht nicht nur die Effizienz der Fertigung, sondern verändert auch die Art und Weise, wie zukünftig gearbeitet wird. Ein weiterer Pluspunkt: In einer Welt, in der Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle spielt und es darum geht, Ökologie und Ökonomie zu vereinen, können Fertigungsunternehmen eine Vorreiterrolle einnehmen. Sie können zeigen, welches Potenzial digitale Tools und Lösungen bieten, um die eigenen Unternehmensziele in puncto Umweltschutz zu erreichen.

Machen Sie an der aktuellen Umfrage zur Fabrik der Zukunft mit

Um ein aktuelles und realistisches Stimmungsbild aus der Branche zu identifizieren und herauszufinden, wie weit die Digitalisierung der Produktion im Realen tatsächlich vorangeschritten ist, hat Dassault Systèmes eine Umfrage ins Leben gerufen. Aktuell sind Teilnehmer eingeladen, ihre Meinung abzugeben. In der Umfrage können Sie zu Themen abstimmen, wie:

  • Wo sehen Sie die Herausforderungen bei der Digitalisierung?
  • In welchen Bereichen erwarten Sie das größte Verbesserungspotenzial?
  • Welche Digitalisierungsprojekte stoßen Sie aktuell an?
  • Auf welche IT-Lösungen setzen Sie bei der Digitalisierung?
  • Wie sammeln und bewerten Sie bisher anfallende Daten?

Hier klicken und an der Umfrage teilnehmen

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