3Spin Google Glass Augmented Reality

Deutsche Firmen haben Chancen bei Augmented Reality, wenn sie die Nische gewerbliche Anwendungen nutzen. - Bild: 3spin

Um Datenbrillen und Augmented Reality-Software zur Marktreife zu bringen, sind nach einer Studie der Deutschen Bank  vor allem die großen amerikanischen Softwarekonzerne, insbesondere Google und Microsoft, „ausgezeichnet positioniert“. Diese verfügten wegen der Nutzung durch Unternehmen und Privatpersonen über große Datenmengen und die Rechenkapazitäten, um die Datenbrille auch mit situativ nützlichen Informationen in Echtzeit zu füttern.

Die Chancen für heimische Firmen bestehen in dem Geschäftsfeld eher bei der Spezialisierung in den Dienstleistungsnischen für gewerbliche Anwendungen, schreiben die Studienautoren Stefan Heng, Ann-Kathrin Hörster und Alexander Karollus. So sei für die Entwicklung maßgeschneiderter Produkte und Dienstleistungen viel spezifisches Wissen erforderlich. Dies leisteten die amerikanischen IT-Unternehmen bislang so nicht.

„Kleinere deutsche Unternehmen, die sich auf ein solches Anwendungsgebiet konzentrieren, sind demnach besser positioniert als die IT-Giganten“, meinen die Forscher. Deutsche Firmen  seien bei der Automatisierungstechnologie und darüber auch bei Industrie 4.0 führend. Falls besagte Firmen ihr Produktportfolio sinnvoll im Bereich Augmented Reality erweiterten und weitere Synergien eröffneten, sollten sie ihre führende Position bei Industrie 4.0 ausbauen können.