Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle

Die Steigerung der Ausfuhren zeige, dass der Aufwärtstrend der Exportwirtschaft anhalte, sagte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle zu den Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

BERLIN (GK). Im Februar 2011 wurden von Deutschland Waren im Wert von 84 Mrd Euro ausgeführt und Waren im Wert von 71,9 Mrd Euro eingeführt. Nach den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes waren damit im Februar 2011 die deutschen Ausfuhren um 21 % und die Einfuhren um 27 % höher als im Vorjahr. Im Vormonatsvergleich nahmen die Ausfuhren kalender- und saisonbereinigt um 2,7 % und die Einfuhren um 3,7 % zu.

Zu den veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Außenhandel erklärt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: “Das florierende deutsche Auslandsgeschäft stärkt den anhaltenden Wirtschaftsaufschwung. Die saisonbereinigten Ausfuhrzahlen liegen auf einem historischen Höchststand und damit erstmals wieder über dem Niveau vor der weltweiten Finanzkrise. ” Die Steigerung der Ausfuhren zeige, dass der Aufwärtstrend der Exportwirtschaft anhalte.

Produkte “Made in Germany” und das Know-how sind laut Brüderle weltweite Exportschlager. Dies gilt besonders für unsere Industrie. Sie biete den richtigen Produkt-Mix für die aufstrebenden Volkwirtschaften in Asien, Osteuropa und Südamerika. Diese starken Impulse für unser Auslandsgeschäft dürften auch in Zukunft anhalten, meinte der Wirtschaftsminister. Die kräftige Zunahme der Einfuhren, die “nicht zuletzt eine Folge der Produktion von Exportgütern” sei, belege eindrucksvoll, dass der deutsche Aufschwung weiterhin auch eine Stütze der Weltwirtschaft sei.