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Die chinesischen Exporte sind im Dezember überraschend stark gefallen. - Bild: Pixabay

Nach dem unerwarteten Anstieg im November hatten Volkswirte für den Dezember einen Rückgang von 3 Prozent erwartet. Die Daten deuten darauf hin, dass die Ausfuhren Chinas, einst ein wichtiger Wachstumsmotor, weiter unter der anhaltenden Schwäche des Welthandels leiden. Die Exporte sind damit, bis auf den Ausreißer im November, in acht von neun Monaten im Jahr gesunken.

Die Importe legten unterdessen im Dezember um 3,1 Prozent zu und erfüllten damit größtenteils die Erwartungen. Der Handelsüberschuss lag im Berichtsmonat bei 40,82 nach 44,61 Milliarden Dollar im Vormonat. Im Gesamtjahr fielen die Exporte um 7,7 Prozent, die Einfuhren ermäßigten sich um 5,5 Prozent. Der Handelsüberschuss lag im Gesamtjahr bei 510 nach 594,5 Milliarden Dollar im Vorjahr.

Für die künftigen Ausfuhren machen sich die Experten Sorgen. "Insgesamt werden die Exporte in den kommenden paar Quartalen vor Herausforderungen stehen", sagte Fan Zhang, Ökonom bei der RHB Group. Er sagte, es sei sehr wahrscheinlich, dass die Trump-Administration mit China "zum Teil mit sehr harten Bandagen spielen wird."