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Chinesische Exporte und Importe gingen deutlich zurück. - Bild: BMW

Die Exporte sanken um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie aus Daten des Zollamts hervorging. Volkswirte hatten ein Minus von 5,0 Prozent erwartet. Die Importe brachen noch stärker um 8,4 Prozent ein, während Ökonomen hier nur einen Rückgang 6,4 Prozent vorhergesagt hatten.

Die Zahlen lassen den Schluss zu, dass die chinesischen Exporte, die einst der Wachstumsmotor für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt waren, nun als Bremse für dessen Konjunktur wirken. Für die Handelsbilanz wurde ein Überschuss von 48,11 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Die Prognose von Volkswirten hatten auf einen Aktivsaldo von 45,65 Milliarden Dollar gelautet.

In Yuan gerechnet stiegen die Exporte im Juni um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Mai hatte sich ein Anstieg um 1,2 Prozent ergeben. Die Importe sanken dagegen im Juni um 2,3 Prozent, nach einem Anstieg um 5,1 Prozent im Mai, wie aus Zahlen des Zollamts weiter hervorging. Der Handelsbilanzüberschuss ging im Juni auf 311,2 Milliarden Yuan (46,56 Milliarden Dollar) zurück. Im Mai war ein Aktivsaldo von 324,77 Milliarden Yuan erzielt worden.