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Chinas gestiegene Produktion ist laut Experten in erster Linie von den staatlichen Unternehmen getragen worden. - Bild: Pixabay

Volkswirte hatten mit einem Wachstum in dieser Größenordnung gerechnet. Im zweiten Quartal lag das Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt der Volksrepublik bei 6,9 Prozent. Wie aus den Daten der Nationalen Statistikbehörde weiter hervorgeht, stieg die Industrieproduktion im September um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Einzelhandelsumsätze legten um 10,3 Prozent zu. Im August lag das Plus bei 10,1 Prozent.

Analysten erklärten, dass die gestiegene Produktion in erster Linie von den staatlichen Unternehmen getragen wurde, die in diesem Jahr eine deutliche Erholung der Gewinne erlebt haben. In den ersten neun Monaten des Jahres 2017 legten die Gewinne bei den von der Zentralregierung kontrollierten Konzernen um 18,4 Prozent auf 1,1 Billionen Yuan (141 Milliarden Euro) zu. Trotz der Bemühungen der Regierung, den überhitzten Wohnungsmarkt etwas zu dämpfen, haben die nach wie vor soliden Immobilieninvestitionen auch die Nachfrage nach Stahl, Möbeln und anderen Materialien erhöht, was zu steigenden Gewinnen im verarbeitenden Gewerbe geführt hat.