Der deutsche Export hat im Februar 2018 für eine unangenehme Überraschung gesorgt: Er fiel um 3,2 Prozent.

Der deutsche Export hat im Februar 2018 für eine unangenehme Überraschung gesorgt: Er fiel um 3,2 Prozent. - Bild: Pixabay

Analysten wurden vom zweiten Rückgang der Exporte in Folge auf dem falschen Fuß erwischt. Sie hatten im Mittel mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent gerechnet. Bereits Im Januar waren die Exporte gesunken - allerdings deutlich schwächer um revidiert 0,4 Prozent im Monatsvergleich. Zuvor hatte das Bundesamt noch einen etwas stärkeren Rückgang um 0,5 Prozent gemeldet. Im Jahresvergleich legten die Ausfuhren im Februar um 2,4 Prozent zu.

Auch bei den Einfuhren wurde überraschend eine Delle verzeichnet. Die Statistiker meldeten für Februar einen Rückgang um 1,3 Prozent im Vergleich mit dem Vormonat. Experten hatten stattdessen einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet.

Der Überschuss in der Handelsbilanz lag bei 18,4 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem höheren Wert von 20,1 Milliarden Euro gerechnet. Der Überschuss in der Leistungsbilanz lag laut Destatis bei 20,7 Milliarden Euro. Hier hatten Experten 22,9 Milliarden Euro erwartet.

Chefvolkswirt Carsten Brzeski von der ING Diba-Bank sprach von einem weiteren enttäuschenden Monat für die deutsche Industrie. "Es zeigt sich der schwächste Start in ein neues Jahr seit 2009", kommentierte der Experte die jüngste Serie enttäuschender Konjunkturdaten. Damals war die Konjunktur im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise massiv eingebrochen. Unter anderem hatte sich die Stimmung in den deutschen Unternehmen in den vergangenen Monaten eingetrübt, was unter anderem nach dem jüngsten Dämpfer beim Ifo-Geschäftsklima deutlich wurde.

Als Gründe für den schwachen Jahresauftakt nannte Experte Brzeski das kalte Winterwetter. Außerdem könnte auch die ungewöhnlich starke Grippe-Welle in Deutschland eine Rolle gespielt haben. Trotz der zuletzt enttäuschenden Entwicklung sieht Brzeski aber vorerst kein Ende des Aufschwungs und begründete dies mit den extrem niedrigen Zinsen, der robusten Lage auf dem Arbeitsmarkt und den nach wie vor prall gefüllten Auftragsbüchern. "Allerdings haben sich die Abwärtsrisiken für die deutsche Wirtschaft in den vergangenen Wochen verstärkt", sagte der Experte.

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  • Polen, Flagge

    Platz 10: Polen führte 2016 laut Statistischem Bundesamt Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland im Wert von rund 6.314.175.000 Euro. - Bild: Pixabay

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    Platz 9: Auch entlang der Amsterdamer Grachten sind natürlich deutsche Fahrzeuge unterwegs. Die Niederlander importierten 2016 Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland im Wert von circa 6.728.310.000 Euro. Das geht aus einer Statistik des Statistischen Bundesamtes hervor. - Bild: Pixabay

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    Platz 8: Österreich. Die Alpenrepublik führte 2016 für gut 7.187.142.000 Euro deutsche Kraft- und Landfahrzeuge ein. - Bild: Pixabay

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  • Spanien, Flagge

    Platz 6: Spanien. Das Land importierte laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2016 für rund 9.019.161.000 Euro Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland. - Bild: Pixabay

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    Platz 5: Italien. Entlang der italienischen Küste rund um Cinque Terre lassen sich sicher schöne Autotouren machen. Die Italiener führten 2016 deutsche Kraft- und Landfahrzeuge im Wert von 11.476.864.000 Euro ein. - Bild: Pixabay

  • Eiffelturm, Paris, Frankreich

    Platz 4: Frankreich. Die Franzosen importierten 2016 Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland im Wert von 15.593.382.000 Euro. - Bild: Pixabay

  • Große Mauer, China

    Platz 3: China. Das Reich der Mitte schafft es in unserem Ranking aufs Treppchen. China importierte 2016 Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland im Wert von 19.887.703.000 Euro. - Bild: Pixabay

  • Big Ben, London, Großbritannien

    Platz 2: Großbritannien. Die Briten führten 2016 laut Statistischem Bundesamt Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland im Wert von circa 27.138.340.000 Euro ein. - Bild: Pixabay

  • Freiheitsstatue, USA, New York

    Platz 1: USA. Die Vereinigten Staaten importierten 2016 deutsche Kraft- und Landfahrzeuge im Wert von 27.731.676.000 Euro. Damit sind sie der Sieger unseres Rankings. - Bild: Pixabay