Export Deutschland

Das deutsche Import- und Exportgeschäft zog kräftiger an als gedacht. - Bild: bernswaelz/Pixabay

Die Ausfuhren erhöhten sich kalender- und saisonbereinigt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 99,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Im Mai waren sie um 1,8 Prozent geschrumpft. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte im Juni um 1,2 Prozent höher.

Auch die Importe zogen an: Im Vergleich zum Vormonat stiegen sie um 1,0 Prozent auf 78,2 Milliarden Euro. Auf Jahressicht ergab sich eine Zunahme um 0,3 Prozent.

Für Juni errechnet sich damit kalender- und saisonbereinigt ein Außenhandelsüberschuss von 21,7 nach 22,1 Milliarden Euro im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit 22,0 Milliarden Euro gerechnet. In unbereinigter Rechnung schloss die Außenhandelsbilanz den Juni mit einem Überschuss von 24,9 (Mai: 21,0) Milliarden Euro ab, im Juni des Vorjahres waren es 23,9 Milliarden Euro gewesen.

Der Überschuss in der Leistungsbilanz betrug nach vorläufigen Berechnungen der Bundesbank 26,3 (Vormonat: 17,5) Milliarden Euro. Ökonomen hatten 25,0 Milliarden Euro erwartet.

Weiterhin lebhaft war der Handel mit den anderen Ländern der Europäischen Union. Die Exporte erhöhten sich um 2,3 Prozent, wobei der Zuwachs mit 6,0 Prozent in die EU-Staaten außerhalb der Eurozone besonders deutlich ausfiel. Gleichzeitig kletterten die Importe aus der EU um 3,3 Prozent. Rückläufig waren dagegen die Ausfuhren in Länder außerhalb der EU mit 0,4 Prozent, die Einfuhren von dort verringerten sich um 5,4 Prozent.