Industrie

Im August meldet die deutsche Industrie mehr Umsatz und volle Auftragsbücher. - Bild: Pixabay

Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Auftragsanstieg von nur 0,9 Prozent prognostiziert. Der vorläufig für den Vormonat gemeldete Rückgang von 0,7 Prozent wurde zudem auf 0,4 Prozent revidiert.

 

Die Aufträge aus dem Inland stiegen um 2,7 (Juli: minus 1,4) Prozent, die aus dem Ausland um 4,3 (plus 0,3) Prozent. Allerdings sanken die Auftragseingänge aus dem Euroraum um 1,0 (minus 0,2) Prozent - der dritte Rückgang in Folge. Das Niveau des Vorjahresmonats überstiegen die Bestellungen arbeitstäglich bereinigt um 7,8 (5,4) Prozent. Das Volumen der Großaufträge war unterdurchschnittlich.

Die Bestellungen für Investitionsgüter erhöhten sich um 1,6 (minus 0,2) Prozent, die für Vorleistungsgüter stiegen um 6,7 (minus 0,4) Prozent und die für Konsumgüter um 4,8 (minus 2,9) Prozent.

"Die Bestelltätigkeit hat sich zuletzt von hohem Niveau aus nochmals erhöht", kommentierte das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die Zahlen. "Das weiterhin gute Geschäftsklima in der Industrie und die günstige Umsatzentwicklung bestätigen dieses positive Bild. Der solide Aufschwung im verarbeitenden Gewerbe dürfte sich demnach fortsetzen."

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vormonat preisbereinigt um 3,6 Prozent. Das deutet darauf hin, dass auch die Produktion im August spürbar gestiegen ist. Der für Juli vorläufig gemeldete Rückgang um 0,1 Prozent wurde bestätigt.