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Die Produktion im produzierenden Sektor Deutschlands ist im Januar etwas stärker als erwartet gestiegen. - Bild: Audi

Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Zuwachs von 2,5 Prozent prognostiziert. Der für Dezember zunächst gemeldete Rückgang von 3,0 Prozent wurde auf 2,4 Prozent revidiert.

Die Produktion lag damit arbeitstäglich bereinigt genau auf dem Niveau des Vorjahresmonats, nachdem sie im Dezember um 0,1 Prozent darunter gelegen hatte.

Die Industrieproduktion im engeren Sinne erhöhte sich gegenüber dem Vormonat um 3,7 (Dezember: minus 2,7) Prozent, wobei die Erzeugung von Investitionsgütern um 6,1 (minus 4,3) Prozent ausgeweitet wurde. Die Produktion von Vorleistungsgütern stieg um 1,7 (minus 1,1) Prozent und die Herstellung von Konsumgütern nahm um 2,3 (minus 2,6) Prozent zu. Die Bauproduktion verringerte sich um 1,3 (minus 2,7) Prozent und die Energieproduktion um 0,7 (plus 0,3) Prozent.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) rechnet damit, dass sich die Industriekonjunktur weiter beleben wird. "Zwar waren die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe nach dem sehr starken Jahresschlussquartal im Januar schwach, jedoch signalisieren die umfragebasierten Indikatoren weiterhin ein gutes Geschäftsklima der deutschen Wirtschaft", kommentierte das BMWi die Zahlen.