Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit genau einer solchen Stagnation gerechnet. Die

Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit genau einer solchen Stagnation gerechnet. Die Ergebnisse vom April wurden auf 0,6 Prozent abwärts revidiert nach zuvor ursprünglich genannten 0,9 Prozent. - Bild: ABB

Die deutschen Industriefirmen haben bei der Fertigung wie erwartet eine Atempause eingelegt. Die Produktion im produzierenden Gewerbe blieb im Mai gegenüber dem Vormonat mit 0,0 Prozent unverändert, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte.

Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit genau einer solchen Stagnation gerechnet. Die Ergebnisse vom April wurden auf 0,6 Prozent abwärts revidiert nach zuvor ursprünglich genannten 0,9 Prozent.

Für leichten Aufwind sorgte die Industrie. Sie konnte ihre Produktion um 0,4 Prozent ausweiten. Einen leichten Rückgang um 0,5 Prozent gab es hingegen im Baugewerbe. In den Monaten Mai und April nahm die Produktion in diesem Sektor im Vergleich zum ersten Quartal gar um 0,9 Prozent ab. “Die schwache Frühjahrsbelebung im Bausektor ist nach den produktionsintensiven milden Wintermonaten nicht ungewöhnlich”, kommentierte das Ministerium diese Entwicklung.

Innerhalb der Industrie konnten die Hersteller von Investitions- und Konsumgütern ihre Produktion ausweiten, während sie bei den Vorleistungsgütern leicht abnahm. Zum Anstieg der Produktion in der Industrie trug den Angaben zufolge insbesondere der Automobilbau bei. Die Hersteller weiteten die Produktion um 2,2 Prozent aus. Der Maschinenbau stagnierte dagegen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht