Wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl mitteilte, nahm die Produktion 2010 um insgesamt 34 % auf 43,8 Mio Tonnen zu.

DÜSSELDORF (DJ/gk). Die Rohstahlproduktion in Deutschland ist im zurückliegenden Jahr gegenüber dem Krisenjahr 2009 deutlich gestiegen. Im Dezember wurden 3,2 Mio Tonnen Rohstahl erschmolzen und damit 4,5 % mehr als ein Jahr zuvor. Wie der Verband weiter mitteilte, waren die Kapazitäten in Deutschland im vergangenen Jahr nominal zu 84 % ausgelastet. Der weltweite Durchschnitt lag im Vergleich dazu bei 78 %.

Für 2011 sei angesichts der “unverändert aufwärtsgerichteten Konjunktur” bei den Stahlverarbeitern mit einem weiteren Zuwachs bei der deutschen Rohstahlproduktion von knapp 2% auf dann 44,5 Mio Tonnen zu rechnen. “Die Erzeugung würde damit ihren Normalisierungskurs fortsetzen: In dem Zeitraum 2000 bis 2008 wurden in Deutschland durchschnittlich 44,6 Mio Tonnen hergestellt”, heißt es in der Mitteilung.