IHS Markit, Einkaufsmanagerindex, Konjunktur

Der IHS Markit-Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes stieg auf 59,4 Zähler von 58,2 im Vormonat.

Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg auf 57,3 Zähler von 56,7 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut im Zuge der ersten Veröffentlichung mitteilte. Das ist der beste Wert seit April 2011. Bereits ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes stieg auf 59,4 Zähler von 58,2 im Vormonat. Volkswirte hatten im Mittel einen Indexrückgang auf 58,0 prognostiziert. Der Index für den Servicesektor sank auf 55,2 Punkte von 55,4 im Vormonat. Ökonomen hatten einen Anstieg auf 55,5 erwartet.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung von rund 1.000 Einkaufsleitern und Geschäftsführern aus Industrie und Dienstleistung in Deutschland.

"Die deutsche Wirtschaft zeigte auch im Mai keinerlei Anzeichen von Schwäche", meinte IHS-Markit-Ökonom Trevor Balchin. "Dies bestätigt die Prognose von IHS Markit, dass die deutsche Wirtschaft in den nächsten Quartalen mit einer durchschnittlichen Rate von rund 0,6 Prozent weiter zulegen dürfte. Unsere Schätzung für das Gesamtjahr 2017 haben wir auf 2 Prozent nach oben revidiert."