Eine wichtige Stütze für die Konjunktur bleibt nach Einschätzung von Ökonomen der private Konsum.

Eine wichtige Stütze für die Konjunktur bleibt nach Einschätzung von Ökonomen der private Konsum. - Bild: BMW

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden in einer ersten Schätzung mit. Im ersten Vierteljahr war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach jüngsten Daten um 0,4 Prozent gestiegen.

Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,4 Prozent gegenüber dem ersten Vierteljahr gerechnet. Zum Jahresbeginn war die deutsche Wirtschaft um 0,3 Prozent gewachsen und damit nur noch halb so stark wie Ende 2017.

Die Bundesbank rechnete zuletzt damit, dass die Konjunktur nach der Delle zum Jahresanfang sich leicht beschleunigt hat. "Die gesamtwirtschaftliche Leistung dürfte im Frühjahrsquartal 2018 etwas mehr Schwung gezeigt haben als noch zu Jahresbeginn", schrieb die Notenbank in ihrem jüngsten Monatsbericht.

Dämpfende Sonderfaktoren aus dem ersten Quartal wie die starke Grippewelle spielten keine Rolle mehr. Zudem sei nach dem Rückgang der Staatsausgaben im Winter eine Gegenbewegung zu erwarten.

Eine wichtige Stütze für die Konjunktur bleibt nach Einschätzung von Ökonomen der private Konsum. Die historisch gute Lage auf dem Arbeitsmarkt und Lohnzuwächse sorgen für Kauflaune. Sorgen bereiten allerdings internationale Handelskonflikte. Zölle und Handelsbarrieren könnten die exportorientierte deutsche Wirtschaft treffen.