Deutsche Wirtschaft

Getragen wurde das Wachstum nach Angaben von Destatis vor allem vom inländischen Konsum. - Bild: Fotolia

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,3 Prozent - genau so stark, wie die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte prognostiziert hatten. Im zweiten und ersten Quartal war die Wirtschaft um 0,4 und 0,3 Prozent gewachsen. Die Jahreswachstumsrate des BIP (kalenderbereinigt) erhöhte sich von 1,6 Prozent im zweiten auf 1,7 Prozent im dritten Quartal. Auch das entsprach der Konsensprognose. Ohne Kalenderbereinigung erhöhte sich die Jahreswachstumsrate von 1,7 auf 1,8 Prozent.

Getragen wurde das Wachstum nach Angaben von Destatis vor allem vom inländischen Konsum, und zwar sowohl vom privaten als auch vom staatlichen. Dagegen waren die Anlageinvestitionen leicht rückläufig. Zudem wurde das Wachstum von der außenwirtschaftlichen Entwicklung gebremst, weil die Importe deutlich stärker stiegen als die Exporte.