Der Auftragseingang der deutschen Industrie ist im November deutlicher als erwartet gestiegen

Der Auftragseingang der deutschen Industrie ist im November deutlicher als erwartet gestiegen. - Bild: Geralt/Pixabay

Der Auftragseingang der deutschen Industrie ist im November deutlicher als erwartet gestiegen, was vor allem an starken Orders aus dem Inland und dem Ausland ohne Eurozone lag. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) erhielten die Unternehmen 1,5 Prozent mehr Bestellungen als im Vormonat.

Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Zuwachs von 0,3 Prozent prognostiziert. Im Oktober waren die Auftragseingänge nach revidierten Angaben um 1,7 (vorläufig: 1,8) Prozent gestiegen.

Mit Blick auf das vierten Quartal sieht die Auftragslage damit freundlicher als bisher aus. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Auftragseingänge um 1,2 Prozent. Im Oktober waren es 0,6 Prozent gewesen.

Das Niveau des Vorjahresmonats überstiegen die Bestellungen im November um 2,2 Prozent, im Oktober hatte sich ein Minus von 1,6 Prozent eingestellt.

Der Anteil an Großaufträgen war für einen November leicht unterdurchschnittlich. Das Auftragsvolumen bei Investitionsgütern sank um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, die Bestellungen von Konsumgütern gingen um 2,4 Prozent zurück, während die Aufträge für Vorleistungsgüter um 4,8 Prozent zunahmen.

Die Inlandsaufträge erhöhten sich um 2,6 Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland außerhalb des Euroraums um 1,4 Prozent. Die Bestelltätigkeit aus dem Euroraum ging dagegen um 0,5 Prozent zurück.

"Nach der rückläufigen Entwicklung der Auftragseingänge im dritten Quartal festigt sich der Eindruck einer verhaltenen Belebung der Nachfrage im verarbeitenden Gewerbe", kommentierte das Bundeswirtschaftsministerium die Zahlen.

Dow Jones Newswires