Bei Produktion und Auftragseingang ging es so im November so stark bergab wie zuletzt im Juni 2009,

Bei Produktion und Auftragseingang ging es so im November so stark bergab wie zuletzt im Juni 2009, die Einbußen fielen jedoch bei weitem nicht so stark aus wie zum Höhepunkt der Rezession zum Jahreswechsel 2008/2009 (Bild: imageteam - fotolia.com).

LONDON (Dow Jones/ks)–Damit bestätigte der Datendienstleisters Markit am Donnerstag bei einer zweiten Veröffentlichung erwartungsgemäß den ersten Ausweis. Im Oktober hatte der Index bei 49,1 Zählern gelegen. Ein Indexstand unter 50 signalisiert eine Kontraktion des Sektors, ein Indexstand darüber eine Expansion.

Bei Produktion und Auftragseingang ging es nach Angaben von Markit zwar so stark bergab wie zuletzt im Juni 2009, die Einbußen fielen jedoch bei weitem nicht so stark aus wie zum Höhepunkt der Rezession zum Jahreswechsel 2008/2009. Dennoch kommentierte Markit-Ökonom Tim Moore: “Unsere finalen November-Daten verdeutlichen die nachhaltige Trendumkehr in der deutschen Industrie. Ausgelöst von der Exportschwäche brachen Produktion und Auftragseingang im Berichtsmonat so stark ein wie seit Mitte 2009 nicht mehr. Am schlimmsten hat es die Hersteller von Vorleistungs- und Investitionsgütern erwischt, während im Konsumgüterbereich die nachlassenden Exportbestellungen von der verstärkten Binnennachfrage überkompensiert wurden. Dass der Industriesektor von einem Aufschwung derzeit weit entfernt ist, zeigen auch die rückläufigen Auftragsbestände und der Abbau der Fertigwarenlager.”