Bild: Mirko Meier - Fotolia.com

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FRANKFURT (ks). China sei inzwischen zwar nicht Exportweltmeister, aber Importweltmeister, das heißt der weltweit größte Markt für Maschinen. Das erklärte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers bei der Vorlage der Januar-Zahlen zum Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau.

Die politischen Unruhen in Nordafrika und den Staaten des Nahen Ostens treffen die Branche bislang nicht direkt. “Der Markt ist nicht besonders groß für unsere Unternehmen. Gerade einmal 1,5% der deutschen Exporte gehen in die Staaten Nordafrikas”, erklärte Wiechers. Die Schwerpunkte seien Baumaschinen, Fördertechnik und der erdölnahe Bereich. Der Maschinenbau zwar ist nicht besonders energieintensiv, bei energienintensiven Kundenbranchen und Verarbeiter von Erdölprodukten wie der Kunststoffindustrie, die auch Maschinen benötigen, könnte sich der gestiegene Ölpreis aber auswirken, sagte Wiechers. Es bleibe aber abzuwarten, wie sich die politische Unsicherheit auf die Weltkonjunktur auswirke, aktuell blieben die Risiken aber begrenzt.