Export

Starke Nachfrage aus Ländern ausserhalb der EU beflügelt den deutschen Export. - Bild: Asia Trading and Consulting

Kalender- und saisonbereinigt kletterten die Exporte um 2,4 Prozent gegenüber dem Vormonat auf das Rekordhoch von 103,4 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte um 6,2 Prozent höher.

Die Importe stiegen um 2,2 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 80,6 Milliarden Euro, ebenfalls ein Höchstwert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Auf Jahressicht betrug der Anstieg 6,1 Prozent.

Im Resultat ergab sich kalender- und saisonbereinigt ein Außenhandelsüberschuss von 22,8 Milliarden Euro. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Aktivsaldo von 22,3 Milliarden Euro gerechnet. In unbereinigter Rechnung schloss die Außenhandelsbilanz den Juli mit einem Rekordüberschuss von 25,0 Milliarden Euro ab.

Der Überschuss in der Leistungsbilanz betrug nach vorläufigen Berechnungen der Bundesbank im Juli 23,4 Milliarden Euro. Ökonomen hatten einen Aktivsaldo von 21,5 Milliarden Euro erwartet.

Die Exportzuwächse waren relativ gleichmäßig auf alle wichtigen Weltregionen verteilt. Die Ausfuhren in die EU-Länder stiegen um 6,0 Prozent, jene in die Eurozone um 5,5 Prozent. Das Exportgeschäft mit EU-Ländern, die nicht der Eurozone angehören, wie Großbritannien und Polen, wuchs um 6,9 Prozent.

Das Exportgeschäft mit Ländern außerhalb Europas, den sogenannten Drittstaaten, zu denen etwa die USA, China und Indien gehören, zog um 6,4 Prozent an.