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Deutschland wirkt als Wachstumslokomotive in Europa. - Bild: Pixabay

Der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft der Eurozone, der Industrie und Dienstleistungen umfasst, stieg auf 53,3 Zähler von 52,6 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut bei einer zweiten Veröffentlichung berichtete. Das ist der höchste Wert seit Januar.

Beim ersten Ausweis war ein Anstieg auf 53,7 Punkte gemeldet worden. Volkswirte hatten eine Bestätigung dieses Werts erwartet. Bereits ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer des Markit-Instituts ein Wachstum.

Markit-Chefökonom Chris Williamson äußerte jedoch Zweifel, "ob die Eurozone die seit Jahresanfang vorherrschende schleppende Entwicklung wirklich hinter sich lassen kann". Große Sorge bereite insbesondere Italien; wegen der wachsenden politischen Unsicherheit herrsche dort annähernd Stillstand.

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Servicebereich der Eurozone stieg auf 52,8 Punkte von 52,2 im Vormonat. Der erste Ausweis hatte einen Stand von 53,5 gemeldet, dessen Bestätigung Ökonomen erwartet hatten.

Wachstum gab es auch in Frankreich, Italien, Spanien und Irland, wobei lediglich Spanien eine höhere Dynamik verzeichnete. Die Ergebnisse basieren auf der Befragung von rund 5.000 Industrie- und Dienstleistungsunternehmen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Österreich, Irland und Griechenland.