Das DIW hat seine Wachstumsprognose für Deutschland gesenkt.

Das DIW hat seine Wachstumsprognose für Deutschland gesenkt. - Bild: Pixabay

Das sind 0,5 Prozentpunkte weniger als zuletzt angenommen. Für kommendes Jahr wurde die Prognose um 0,2 Punkte auf 1,7 Prozent gesenkt.

Die Wissenschaftler wiesen auf einen "unerwartet schwachen Jahresauftakt" hin und sehen "hohe Risiken" an vielen Fronten. So könnte der Handelskonflikt mit den USA weiter eskalieren und sich die Schuldenkrise in Italien verschärfen. Für 2019 erwartet das DIW eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,7 Prozent, vor drei Monaten hatte es noch 1,9 Prozent vorhergesagt.

Trotz der leicht gedämpften Konjunktur sei die deutsche Wirtschaft weiter in guter Verfassung, stellte das DIW fest. Der private Konsum bleibe eine wichtige Stütze. Die Arbeitslosigkeit werde weiter zurückgehen, auf eine Quote von 5,2 Prozent in diesem und 4,9 Prozent im nächsten Jahr.

Die Probleme mit den USA und Italien führten zu Zurückhaltung, sinkenden Investitionen der deutschen Unternehmen und geringeren Exporten, erläuterte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. Im Handelskonflikt mit den USA habe "Deutschland als exportstarke Wirtschaft sehr viel zu verlieren".