Die Akropolis - Wahrzeichen einer einst blühenden Kultur. Die Risse in der Fassade spiegeln sich in

Die Akropolis - Wahrzeichen einer einst blühenden Kultur. Die Risse in der Fassade spiegeln sich in der okönomischen Verfassung des Lands wider. (Bild: buellom, Fotolia.com)

LANDSBERG (ilk). Das Kernproblem Griechenlands sei die Liquiditätskrise der Banken vor Ort, heißt es aus dem Hause GTAI (Germany Trade and Invest). Selbst griechische Firmen, die glänzend dastünden, kämen nicht an finanzielle Mittel, um Wachstum zu finanzieren. Deutsche Unternehmen, die in Griechenland investieren wollen, müssten auf eine Kreditversicherung, beispielsweise durch Euler Hermes, verzichten. Seit dem 21.12.2010 lassen die Hamburger die Finger von solchen Deals. Auch die Bürokratie erlaube trotz  ‚Fast-Track-Gesetz‘ immer noch keine schnellen Verfahren für Investitionswillige. Wenn, so erfuhr ‚Produktion‘ von Informanten, seien Investitionen im Bereich der Abfülltechnik für die Getränkeindustrie, in der Photovoltaik sowie in der Informations- und Kommunikationstechnik noch am ehesten Erfolg versprechend.
Zudem erfuhr ‚Produktion‘ von Griechenland-Insidern, dass die Stimmung in der Bevölkerung  nicht gerade für Investitionen spreche. Die Vorstellungen, was insbesondere Deutschland für das marode Land tun müsse, seien in der Höhe des Anspruchs vollkommen verzerrt. Außerdem gebe es kein Vertrauen in die eigene Regierung, die der Mann auf der Straße eher als kompetenzlos ansehe. Unterm Strich sind sich alle einig: Der gordische Wirtschaftsknoten in Hellas ist noch nicht geplatzt.