Konjunktur

Im Oktober ist die Wirtschaftsstimmung im Euroraum deutlich angestiegen. - Pixabay

Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung stieg auf 114,0 Punkte von 113,1 im Vormonat. Das ist der höchste Wert seit Januar 2001. Volkswirte hatten mit einem Indexanstieg auf nur 113,3 Zähler gerechnet.

Spürbare Zuwächse bei den Stimmungsindizes gab es in der Industrie, im Einzelhandel und im Bausektor. Etwas weniger deutlich stieg die Zuversicht bei den Dienstleistern. Das Vertrauen unter den Konsumenten blieb praktisch konstant.

Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator zur Wirtschaftsstimmung stieg auf 114,2 Punkte von 113,1 im Vormonat. Das ist der höchste Stand seit Juni 2007. Der Sammelindex zur Wirtschaftsstimmung umfasst die Einschätzung von Industrie, Bauwirtschaft und Dienstleistungsgewerbe sowie das Verbrauchervertrauen und die Entwicklung des Einzelhandels.

Für Deutschland stieg der Index spürbar. Während es in Frankreich zu einem Rückgang kam, wurden aus Italien und Spanien ebenfalls bessere Werte gemeldet.

Die Zuversicht der Industrie in der Eurozone stieg auf plus 7,9 Punkte von plus 6,6 im Vormonat. Ökonomen hatten nur einen Anstieg auf plus 7,1 erwartet. Beim Verbrauchervertrauen für den gemeinsamen Währungsraum wurde ein Indexstand von minus 1,0 Punkt nach minus 1,2 gemeldet. Das entsprach der ersten Veröffentlichung und auch den Prognosen von Volkswirten.