Wirtschaftsstimmung, Eurozone, November, Geschäftsklima

Während die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone im november stabil blieb, hat sich das Geschäftsklima eingetrübt. - Bild: Pixabay

In der Industrie gab es eine leichte Eintrübung, die Dienstleister verzeichneten eine stabile Stimmung. Eine leicht höhere Zuversicht zeigte sich in der Bauwirtschaft, im Einzelhandel und unter den Verbrauchern.

Die Stimmungsaufhellung war etwas schwächer als erwartet. Volkswirte hatten mit einem Indexanstieg auf 107,0 Zähler gerechnet. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator legte etwas stärker auf 107,3 Punkte von 106,9 zu.

Der Sammelindex zur Wirtschaftsstimmung umfasst die Einschätzung von Industrie, Bauwirtschaft und Dienstleistungsgewerbe sowie das Verbrauchervertrauen und die Entwicklung des Einzelhandels.

Für Deutschland sank der Index auf 108,0 Punkte von 108,7 im Vormonat. In Frankreich und Spanien stieg die Stimmung indessen, in Italien gab sie nach.

Die Zuversicht der Industrie in der Eurozone fiel auf minus 1,1 Punkte von minus 0,6 im Vormonat. Ökonomen hatten einen Wert von minus 0,5 erwartet. Beim Verbrauchervertrauen für den gemeinsamen Währungsraum wurde ein Indexstand von minus 6,1 Punkten nach minus 8,0 gemeldet. Das entsprach der ersten Veröffentlichung und auch den Prognosen von Volkswirten.

Geschäftsklima sinkt

Wie die Europäische Kommission berichtete, fiel der entsprechende Index auf plus 0,42 Punkte von revidiert plus 0,56 (vorläufig: plus 0,55) Punkte im Oktober. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von plus 0,63 Zähler erwartet.

Ein Indexstand des Geschäftsklimas von Null entspricht dem langfristigen Durchschnittswachstum der Industrieproduktion von 2 Prozent. Fällt der Index unter minus 0,5 Punkte, wird ein Produktionsrückgang angedeutet.