In der Eurozone schlägt die Schuldenkrise jetzt merklich auf die Auftragseingänge durch (Bild:

In der Eurozone schlägt die Schuldenkrise jetzt merklich auf die Auftragseingänge durch (Bild: LUCKAS Kommunikation - Fotolia.com).

LUXEMBURG (Dow Jones)–Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte, wurde damit der stärkste Rückgang seit Dezember 2008 registriert. Volkswirte hatten nur ein Minus von 2,7% erwartet. Zugleich revidierte Eurostat den Ordereingang für August auf plus 1,4% nach unten, nachdem vorläufig ein Plus von 1,9% gemeldet worden war.

Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Auftragseingänge in der Eurozone im Berichtsmonat lediglich um 1,6% nach revidiert 5,9% (vorläufig: 6,2%) im August. Ökonomen hatten einen Zuwachs um 7,8% prognostiziert.

In der gesamten EU nahmen die Auftragseingänge im September auf Monatssicht um 2,3% ab. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen sie um 2,3%. Im August hatten sie sich gegenüber dem Vormonat um 0,3% verringert. Im Jahresvergleich waren sie um 6,0% gestiegen.