Die Stimmung in der Industrie der Eurozone trübt sich den dritten Monat in Folge ein

Die Stimmung in der Industrie der Eurozone trübt sich den dritten Monat in Folge ein. - Bild: Pixabay

Damit wurde eine erste Erhebung bestätigt. Dies ist der stärkste monatliche Rückgang seit Juni 2011. Im Dezember hatte der Indikator noch ein Rekordhoch von 60,6 Punkten erreicht.

In den vier größten Volkswirtschaften der Eurozone gab der Indikator nach. In Deutschland fiel der Rückgang sogar noch etwas stärker aus als in einer ersten Schätzung ermittelt. Mit 58,2 Punkten erreichte der Wert den niedrigsten Stand seit acht Monaten.

"Allerdings sollte man darüber nicht allzu besorgt sein, denn eine gewisse Normalisierung war nach dem Boom zum Jahreswechsel unausweichlich", kommentierte Chris Williamson, Chef-Ökonom bei IHS Markit. Kurzfristige Kapazitätsengpässe würden das Wachstum dämpfen. Auch die ungünstige Witterung habe zur leichten Abkühlung beigetragen.

Tatsächlich deuten die Daten weiterhin auf ein robustes Wachstum in der Industrie hin. Indexwerte über 50 Punkte signalisieren Wachstum, Werte darunter sprechen für eine wirtschaftliche Schrumpfung. Der Markit-Indikator wird an den Finanzmärkten stark beachtet, weil er einen hohen Gleichlauf mit der tatsächlichen wirtschaftlichen Entwicklung hat.