Hapag Lloyd Containerschiff

Die Exporte der deutsche Maschinen- und Anlagenbauer sind leicht zurückgegangen. - Bild: Hapag Lloyd

Vor allem die rückläufigen Ausfuhren nach China (minus 11,5 Prozent), Russland (minus 5,2 Prozent) und die Opec-Staaten (minus 16,3 Prozent), aber auch in das größte Abnehmerland USA (minus 0,9 Prozent) trugen dazu bei, dass sich der Gesamtexportwert um 1,1 Prozent auf 76,7 Milliarden Euro verringerte.

Einen Ausgleich brachte nach Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) die anhaltend lebhafte Nachfrage aus der EU mit einem Plus von 1,7 Prozent. Sie sei ein Stabilitätsanker für die Unternehmen der Branche mit einem Anteil von 47,3 Prozent der Ausfuhren, sagte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann.

Noch stärker wuchsen die Lieferungen in die Eurozone mit 3 Prozent. Wortmanns Fazit: "Wir können angesichts der schwierigen Umstände in vielen Regionen der Welt durchaus zufrieden sein."

Die Auftragseingänge aus dem Ausland waren im ersten Halbjahr um 3 Prozent und damit etwas geringer als die inländischen mit einem Plus von 4 Prozent gestiegen, wie der Verband bereits Ende Juli mitgeteilt hatte.